Beiträge von » Marcus Stölb

„Rote Hände“ im Rathaus

TRIER. Schüler mehrerer Trierer Gymnasien sowie Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF) und der Jungen Union Trier haben OB Klaus Jensen 2381 „Rote Hände“ überreicht. Anlass war der internationale „Red Hand Day“, ein globaler Aktionstag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten.
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Mehr verwarnt, weniger abgeschleppt

Es gehe nicht darum, Geld zu machen, betonte Ordnungsdezernent Thomas Egger am Dienstagabend bei der Vorstellung der städtischen Knöllchen-Bilanz 2013. Dass die Überwachung des ruhenden Verkehrs nach wie vor nicht kostendeckend arbeitet, wird die Stadt denn auch nicht von ihrer Pflicht entbinden, weiterhin Falschparker aufzuspüren. Fast 84.000 Verwarnungen sprachen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes im vergangenen Jahr aus, auf rund 1,229 Millionen Euro beliefen sich die Einnahmen aus Verwarnungs- und Bußgeldern. Damit lagen beide Zahlen zwar merklich über denen von 2012, aber auch deutlich unter denen von 2011, als das neue Parkraumkonzept eingeführt wurde. Elmar Geimer, Leiter der städtischen Straßenverkehrsüberwachung, ist überzeugt, dass weiterhin einige Fahrzeuginhaber bewusst das Risiko eingehen, erwischt zu werden. Ausländische Falschparker haben derweil wenig zu befürchten, hier liegt die Zahlungsquote bislang bei lediglich 40 Prozent.
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Felix Zimmermann ist tot

TRIER/KASSEL. Mit ihm an der Spitze feierte die Stadt ihr 2000-jähriges Bestehen – Felix Zimmermann. Im 2030. Jahr seit der Gründung Triers ist der frühere Oberbürgermeister am vergangenen Freitag gestorben.
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SPD wählt OB-Kandidaten

TRIER. Die Sozialdemokraten küren am kommenden Samstag ihren Kandidaten für die am 28. September anstehende Wahl eines neuen Trierer Oberbürgermeisters. Für die SPD soll der Arbeitsagentur-Manager Wolfram Leibe antreten.
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Konsequenzen bei Unpünktlichkeit?

TRIER. Nach den neuerlichen Kundgebungen der NPD am Samstag vergangener Woche wollen die Grünen nun von der Verwaltung wissen, ob für Versammlungen der rechtsextremistischen Partei zusätzliche Auflagen gemacht werden können.
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Rekord auf dem Findel

LUXEMBURG. Während der Hahn im Hunsrück deutlich Federn lassen musste, vermeldet der Luxemburger Flughafen einen neuen Rekord: Die Zahl der Fluggäste stieg im vergangenen Jahr um 14,5 Prozent auf fast 2,2 Millionen. Vor allem die Verbindungen nach London boomen. 
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„Trier spielt in einer Liga mit Hannover“

ForumMittelrhein2klein„Trier zieht an“, steht als Slogan auf einer der Power-Point-Folien des „Einzelhandelskonzeptes Trier 2025+“. Das darf man doppelt wörtlich nehmen, sind es doch vor allem Bekleidungsgeschäfte, die Heerscharen von Shopping-Touristen aus dem Umland in die Moselstadt locken. 2011 wurden von den 190 hier ansässigen und in diesem Segment tätigen Betrieben rund 240 Millionen Euro umgesetzt. Ein Großteil der Kundschaft kommt bekanntlich aus dem Großherzogtum. Etwa 28 Prozent der fast 550 Millionen Euro, die jährlich von Menschen aus der Region in Trierer Geschäften ausgegeben werden, stammen aus dem Nachbarland. Doch dort rüstet man seit Jahren auf, weshalb der Kölner CIMA-Experte Michael Karutz warnt: „Ein Liebesentzug der Luxemburger in Richtung Trier hätte radikale Folgen“. Der Geograph wie auch Dr. Johannes Weinand vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik halten zusätzliche Einzelhandelsflächen grundsätzlich für notwendig, doch auch an einer städtebaulichen Aufwertung der City führe kein Weg vorbei. Wann diese kommen und wie die Aufwertung konkret aussehen wird, scheint aber weiterhin unklar.
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Teurer Sonnenaufgang

TRIER. Klettern ist en vogue, der Freizeitsport erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Dass zwei junge Männer meinten, in alkoholisiertem Zustand auf Triers Wahrzeichen klettern zu dürfen, kam sie teuer zu stehen. Auf Anfrage bezifferte die Stadt nun gegenüber 16vor die Kosten.
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Online-Umfrage zur Westtrasse

TRIER. In der Diskussion über die Preise im Trierer Nahverkehr üben die Grünen nun Kritik an CDU und Stadt. Derweil hat eine Projektgruppe des Fachs Politikwissenschaft an der Uni Trier unter Leitung von Professor Wolfgang H. Lorig eine Online-Umfrage zum Projekt Reaktivierung der Westtrasse gestartet.
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Deutlich mehr Einnahmen

TRIER. Durchschnittliche Besucherzahlen, überdurchschnittliche Einnahmen – auf diesen Nenner lässt sich die Bilanz der beiden Trierer Freibäder im vergangenen Jahr bringen. Insgesamt wurden in der Saison 2013 mehr als 156.000 Besucher gezählt.
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Linke: CDU kopiert uns!

TRIER. Die beiden Vorsitzenden der Trierer Linken, Katrin Werner und Marc-Bernhard Gleißner, werfen der Union vor, Forderungen nach einem Sozialticket und günstigem Nahverkehr zu kopieren. Damit reagieren sie auf einen Vorstoß von CDU-Spitzenkandidat Dr. Ulrich Dempfle.
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Trier unter Strom

TRIER. Wenn der kreative Kopf hinter der Energiewende der Stadtwerke Trier einen Vortrag hält, können die Veranstalter mit großem Publikumsinteresse rechnen. Am 4. Februar spricht Diplom-Ingenieur Rudolf Schöller über die „Geschichte der Stromerzeugung in der Region Trier – seit über 100 Jahren unter Strom“.
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Rallye-Comeback ohne ADAC-Circus?

Zeigt in diesen Tagen Flagge in Trier: der ADAC, Veranstalter der Deutschland-Rallye. Foto: Marcus StölbEs war nur ein kurzes Gastspiel in der Domstadt: Die ADAC Rallye Deutschland startet in diesem Jahr wieder von Trier aus. Nach dem letztjährigen Auftakt in Köln bilde bis einschließlich 2016 wieder die Porta Nigra die Kulisse für den Show-Start und die abschließende Siegerehrung des deutschen Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) und Wirtschaftsdezernent Thomas Egger (Parteilos) freuen sich über die Rückkehr der Rallye, von „einer guten Nachricht“ ist die Rede. Und wie in den Vorjahren werde man auch dieses Mal die Motorsportveranstaltung finanziell und logistisch unterstützen, kündigt die Verwaltung am Abend auf Anfrage gegenüber 16vor an. Laut einer vom Stadtrat im Mai 2012 beschlossenen Vorlage liegt die jährliche „Cash-Belastung“ der Stadt für das Event bei mehr als 87.000 Euro. Rätselraten herrscht derweil über das Schicksal des „Circus Maximus“. Während ein Sprecher des ADAC erklärte, man sei „noch nicht so weit mit der Detailplanung“, heißt es aus dem Rathaus: „Für uns ist das zur Zeit kein Thema“.
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Ein Sitz mehr für die FDP, einen weniger für die CDU

Wenn im Mai ein neuer Stadtrat gewählt wird, dürfte der schon bei den vorherigen Urnengängen recht unhandliche Wahlzettel noch einmal größer ausfallen. Nicht nur, dass sich mehr Parteien als je zuvor um Sitze am Augustinerhof bewerben werden – das im vergangenen Jahr vom Landtag geänderte Kommunalwahlgesetz verlangt auch eine ganze Reihe von „Zusatzinformationen“. So muss auf dem Stimmzettel der Artikel 3 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes ebenso abgedruckt werden, wie der jeweilige Geschlechteranteil auf den ersten 28 Plätzen der Listen. Und noch etwas ändert sich: die Zuteilung der Ratssitze. Kam vor fünf Jahren noch „Hare-Niemeyer“ zum Einsatz, werden die Mandate nun nach einem „Divisorverfahren mit Standardrundung“ zugeteilt. Gemessen am letzten Wahlergebnis müsste die CDU einen Sitz abgeben, FDP und FWG lägen hingegen nun gleichauf  – und das, obwohl Liberale und Freie Wähler 2009 fast 17.000 Stimmen trennten.
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Feuer in der Porta

TRIER. Aus der Porta Nigra, dem besterhaltenen antiken Stadttor nördlich der Alpen und Wahrzeichen Triers, drang am Montagnachmittag Rauch. Die Ursache lag im Innern, wo in einem Raum Feuer ausgebrochen war. Auch die Außenfassade wurde beschädigt.
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„Altenhof“ vor dem Aus?

BIEWER. Einem der ältesten Ausflugslokale der Stadt droht nach 140 Jahren das Aus: Sollte sich in den kommenden beiden Monaten kein Pächter für den „Altenhof“ samt 10.000 Quadratmeter großen Areal finden, wird das im Biewertal gelegene Objekt verkauft.
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Widerstand entlang der Westtrasse

folie 63 KopieSeit zwei Jahrzehnten wird sie diskutiert, nun scheint eine Reaktivierung der Trierer Westtrasse in Reichweite gerückt. Ab Dezember 2018 sollen Personenzüge links der Mosel verkehren und im Halbstundentakt den Westen der Stadt mit Luxemburg und Wittlich, aber auch Konz und Saarburg verbinden. Bis zum Start müssen fünf neue Haltepunkte realisiert sein. Den Bau der Stationen finanziert das Land, der SPNV Nord will noch in diesem Jahr die Ausschreibungen auf den Weg bringen, damit die richtigen Fahrzeuge pünktlich zur Verfügung stehen. Doch im März muss zunächst der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss fassen. Bei einer Veranstaltung in der Europäischen Kunstakademie wurde deutlich, dass es bei einigen Anwohnern und auch Stadträten Bedenken gegen die Reaktivierung gibt. Vor allem in Euren fürchtet man sich vor zusätzlichem Lärm und mutmaßt, dass bald auch mehr Güterzüge auf der Strecke fahren könnten.
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„Das war kein Zufall“

TRIER. Zuwachs für die Trierer Grünen: Nach Jahren parteilosen politischen Engagements traten Anja Reinermann-Matatko und Dominik Heinrich der Partei nun bei. Gegenüber 16vor erklären die beiden Ratsmitglieder, was sie zu diesem Schritt veranlasste.
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„Beleidige keine Ratsmitglieder!“

TRIER. Dass Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) und das parteilose Fraktionsmitglied der Grünen, Anja Reinermann-Matatko, sich nicht grün sind, ist in Ratskreisen hinlänglich bekannt. Doch jetzt ist die gegenseitige Abneigung in einem offenen Streit eskaliert.
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„Das Dezernat bricht zusammen!“

CDUHepkeSchröerBe19 Mitglieder zählt die CDU-Ratsfraktion, zwölf von ihnen treten bei der nächsten Kommunalwahl auf aussichtsreichen Plätzen an. Damit setzt die Union vor allem auf bewährte Kräfte, doch findet sich auf der Liste, die am vergangenen Samstag aufgestellt wurde, auch manch überraschender Name. Etwa der von Lydia Hepke, Grünen-Spitzenkandidatin von 2004; oder von Jürgen Backes, einst Persönlicher Referent unter OB Schröer und dann Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land. Noch mehr Überraschungen hielt die Rede von Dr. Ulrich Dempfle bereit. Der CDU-Spitzenkandidat forderte nicht nur eine spürbare Senkung der Preise für Busfahrscheine auf einen Euro, sondern ließ auch durchblicken, dass die Union die Amtszeit von Bürgermeisterin Angelika Birk gerne verkürzen würde. Zudem zeigte er sich grundsätzlich offen für ein weiteres Shoppingcenter in der Innenstadt. Dempfles erklärtes Ziel: „Nie wieder eine Mehrheit gegen die CDU!“
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Grünen-Sprecherin tritt zurück

TRIER. Die Grünen wollen vor den Osterferien entscheiden, ob und mit wem sie bei der OB-Wahl antreten werden. Derweil kann sich die Partei auf die Suche nach einer neuen Kreisvorstandssprecherin machen – Sarah Jakobs ist zurückgetreten.
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98 Prozent für Dempfle

TRIER. Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Ulrich Dempfle, ist am Samstag erwartungsgemäß zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die anstehende Kommunalwahl gewählt worden. Ein gutes Ergebnis fuhr die Ex-Grüne Lydia Hepke ein, die auf Platz 13 der CDU-Liste antritt.
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Rieger verlässt die Lebenshilfe

TRIER. Dr. Martin Rieger ist nicht mehr hauptamtlicher Vorstand der Trierer Lebenshilfe. Er werde diese Funktion „zukünftig nicht mehr wahrnehmen“, teilte der Verein am Donnerstag völlig überraschend mit. 
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Erst Vollsperrung, dann Stundentakt

Insgesamt elf Wochen wird die einzige Schienenverbindung zwischen Deutschland und dem benachbarten Großherzogtum gesperrt sein. Wenn im Mai und Juni diesen Jahres nichts mehr fährt zwischen Igel-West und Wasserbillig, wird dies vor allem Bahn reisende Grenzgänger treffen. Eine weitere mehrwöchige Vollsperrung steht im Spätherbst an und soll zum 13. Dezember wieder aufgehoben werden. Denn nur einen Tag später, zum nächsten Fahrplanwechsel von Europas Eisenbahnen, startet der Rheinland-Pfalz-Takt 2015. Und weil dieser deutliche Verbesserungen für den regionalen Schienenverkehr nach Luxemburg bringen soll, kann sich die Deutsche Bahn AG keinerlei Verspätung bei den Bauarbeiten leisten. Alles andere wäre eine Blamage gegenüber den Luxemburgern, ohne deren finanzielle Unterstützung der zweigleisige Ausbau auf deutscher Seite nie realisiert würde. Unterdessen läuft eine Online-Petition gegen die Einstellung des verbliebenen Fernverkehrs von und nach Trier.
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Tritt Ex-Grüne für CDU an?

TRIER. Vor zehn Jahren führte sie die Trierer Grünen als Spitzenkandidatin in die Kommunalwahl, nun will Lydia Hepke nach bislang unbestätigten Informationen von 16vor bei der Stadtratswahl im kommenden Mai für die Christdemokraten antreten.
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Das Rein-Raus-Dilemma des Felix Brand

Der Fraktionszwang habe ihm zu schaffen gemacht, mehrfach habe er gegen seine Überzeugung abstimmen müssen, erklärte Felix Brand zur Begründung, weshalb er wenige Monate vor der Kommunalwahl die Seiten wechselt. Ähnliche Gründe führte Peter Spang an, als er aus der SPD austrat, um – ebenfalls bei den Freien Wählern – sein neues kommunalpolitisches Glück zu suchen. War die FWG 2009 noch als die große Verliererin aus der Kommunalwahl hervorgegangen, ist sie nunmehr die einzige Fraktion im Rat, deren Mitglieder nicht nur allesamt an Bord blieben, sondern die während der laufenden Wahlperiode auch noch Zuwachs bekam. Unterdessen schlossen die Freidemokraten Brand am Montagabend aus der Fraktion aus und legten ihm nahe, sein Mandat niederzulegen. Das habe der Polizist schließlich „auf dem Ticket der FDP“ gewonnen. Brand will jedoch als Fraktionsloser weitermachen, weshalb es im Rat nun zu einer einigermaßen grotesken Situation kommt.
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„Das ist eine Frechheit“ (update)

TRIER. Der Vize-Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Felix Brand, hat seiner Partei den Rücken gekehrt und ist in die FWG eingetreten. FDP-Fraktionschef Dr. Karl-Josef Gilles kündigte daraufhin gegenüber 16vor an, der Polizist werde am Montag aus der Fraktion ausgeschlossen.
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Vollsperrung Richtung Luxemburg

IGEL. Bahnreisende Grenzgänger sollten sich im Mai besser nicht auf die elektronische Fahrplanauskunft der Bahn AG verlassen. Ansonsten müssen sie für die einfache Fahrt von Trier nach Wasserbillig schon mal fünf Umstiege und bis zu 4 Stunden 59 Minuten Fahrtzeit einkalkulieren.
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„Ich bin nicht absolut gegen Prostitution“

Mit einem Konzept, das sich am „Freiburger Modell“ orientieren soll, will die Stadt verhindern, dass im Trierer Rotlichtmilieu weitere Anbieter auf den Plan treten. Das kündigte Ordnungsdezernent Thomas Egger (parteilos) am Mittwoch in einem Pressegespräch an. Man wolle versuchen, den „Status quo“ zu halten oder das Angebot einzudämmen. Angebote wie die andernorts installierten „Verrichtungsboxen“ lehnt der Dezernent ab. Egger beklagte, dass die öffentliche Diskussion über das Thema „ein bisschen scheinheilig“ geführt werde. Käuflicher Sex werde als gesellschaftliches Phänomen zwar weitgehend akzeptiert oder zumindest geduldet, doch würden Überlegungen angestellt, wo etwa ein Straßenstrich zugelassen werden soll, liefen die Anlieger Sturm. Dabei habe sich über Jahrzehnte niemand am früheren Straßenstrich an der „Bitburger“ gestört. 
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Dempfle will CDU in die Wahl führen

Eigentlich wollte Ulrich Dempfle (rechts) 2014 mit der Kommunalpolitik aufhören, nun tritt er ein weiteres Mal an und will seine Partei erstmals als Spitzenkandidat in eine Kommunalwahl führen. Die Unterstützung von Parteichef Kaster (Mitte) dürfte dem Juristen gewiss sein. Archiv-Foto: Marcus Stölb Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Ulrich Dempfle, will seine Partei in die anstehende Kommunalwahl führen. Entgegen seiner ursprünglichen Lebensplanung stehe er für eine vierte Wahlperiode im Rat zur Verfügung, erklärte er am Dienstagabend gegenüber 16vor. Seinen Sinneswandel begründete er unter anderem mit der Kandidatur der parteilosen PR-Unternehmerin Hiltrud Zock für das Amt des Oberbürgermeisters. Auch wenn Dempfle im Gespräch mehrmals betonte, den Gremien seiner Partei nicht vorgreifen zu wollen, scheint kaum mehr vorstellbar, dass jemand anderes als er die Trierer Christdemokraten in die Wahl führen könnte. Auf mindestens zwei ihrer drei „Stimmenkönige“ von 2009 wird die Partei gleichwohl verzichten müssen. 
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„Trier sagt Nein!“

TRIER. Noch elf Monate, dann soll Deutschland älteste Stadt in Sachen Fernverkehr noch älter aussehen. Die Bahn AG hat angekündigt, die letzten verbliebenen IC-Verbindungen zu streichen. Dagegen regt sich weiter Widerstand.
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„Wir können uns gerade so über Wasser halten“

Für Flüchtlinge, die nach Trier kommen, besteht der Aufenthalt in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in der Dasbachstraße vor allem aus Warten. Foto: Gianna NiewelEigentlich hatte sie im vergangenen Herbst bezugsfertig sein sollen, doch nun wird die geplante Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende nicht vor Februar zur Verfügung stehen. Das erklärte AfA-Leiter Wolfgang Bauer auf Anfrage gegenüber 16vor. Als Grund nannte er aufwändigere bauliche Maßnahmen im Bereich der Wärmeversorgung sowie der Wasserleitungen, zudem musste eine Brandmeldeanlage installiert werden. Mit der Stadt habe die Zusammenarbeit bestens funktioniert, betont Bauer, und auch mit der bundeseigenen BImA habe man zwischenzeitlich eine Vereinbarung getroffen. Das Ausweichquartier soll lediglich für ein Jahr genutzt werden, die Kosten für dessen Herrichtung dürften laut Bauer bislang rund eine halbe Million Euro betragen.
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Keine Mehrheit für Juncker in „Trierer Runde“

Für Triers Ehrenbürger Jean-Claude Juncker war 2013 ein politisches „Annus horribilis“: Erst zerbrach seine Koalition, weshalb es in Luxemburg Neuwahlen gab. Dann sorgte das neu formierte Gambia-Bündnis dafür, dass Xavier Bettel den mehr als 18 Jahre regierenden Premier ablöste. 2014 könnte für Juncker wieder besser laufen, der Luxemburger wird erneut als Kandidat für höchste Brüsseler Ämter gehandelt, etwa das des EU-Kommissionschefs. Kanzlerin Angela Merkel will dies angeblich verhindern. Auch auf Triers Bundestagsabgeordnete kann Juncker kaum zählen. Allein Bernhard Kaster hält den Luxemburger für eine „absolute Idealbesetzung“, Katarina Barley und Katrin Werner haben andere Favoriten, Corinna Rüffer hält sich bedeckt.
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Die 16vor-Worte des Jahres 2013

Ein OB tritt nicht mehr an, eine parteilose Unternehmerin will ihm nachfolgen. Vor dem Amtsgericht wird das tödliche Baumunglück verhandelt, ein Mitarbeiter der Stadt in erster Instanz verurteilt. Ein Gastwirt verweigert der NPD den Zutritt, ein Dezernent und ehemaliger Kreisvorsitzender erklärt seinen Parteiaustritt. In den zurückliegenden zwölf Monaten war wieder viel los in Trier, was sich auch in mehreren Hundert Beiträgen spiegelt, die auf 16vor erschienen. Viel wurde wieder geredet und manches gesagt, weshalb wir das Jahr 2013 in Zitaten Revue passieren lassen. Zu Wort kommen ein Flüchtling und ein Busfahrer ebenso wie ein Manager und ein Monsignore. Und natürlich fehlt auch die lokale Politprominenz nicht.
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„Extrem unintelligentes Mittel“

KÖLN. Der Trierer Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim hat sich für die Einführung einer Pkw-Maut ausgesprochen. Die von der schwarz-roten Koalition angestrebte Vignette sei allerdings ein „extrem unintelligentes Mittel“.
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Das konnte sich sehen lassen!

20130914illuminale2103004Journalisten sind von Natur aus skeptische Menschen, Missstände aufdecken ist ihr Metier. Deshalb neigen viele von ihnen auch zum Dramatisieren, finden sich in ihren Reihen nicht wenige Berufszyniker. In Trier läuft manches nicht rund und einiges schief, weshalb es auch 2013 wieder einiges zu kritisieren gab. Dabei gerät aber schon mal in den Hintergrund, dass in den zurückliegenden Monaten einiges nicht schlecht und manches richtig gut gelang. Selten zuvor erlebte der Radverkehr einen vergleichbaren Rückenwind; in Feyen und Trier-West entstehen neue Stadtquartiere, gemeinschaftliche Wohnanlagen nehmen Gestalt an; die „Illuminale“ machte Trier zumindest für einen Abend zur „Stadt am Fluss“, Hörls Marx-Männchen-Installation und die „Elephant Parade“ sorgten bundesweit für Aufsehen.
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Sprecherin für Behindertenpolitik

TRIER. Die Trierer Parlamentarierin Corinna Rüffer ist von der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einstimmig zur Sprecherin für Behindertenpolitik gewählt worden.
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Barley im SPD-Fraktionsvorstand

BERLIN/TRIER. Die Trierer Bundestagsabgeordnete Dr. Katarina Barley ist am Donnerstagabend in den Geschäftsführenden Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion gewählt worden.
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Mängeliste und Drängelgitter

Es war das alles beherrschende kommunalpolitische Thema der ersten Monate, und auch in der letzten Sitzung des Stadtrats vor der Jahreswende holte die Ratsmitglieder das Schulentwicklungskonzept wieder ein – zumindest indirekt. Zwar fand ein Antrag von SPD und Grünen zum „Umgang mit Mängeln an Schulgebäuden“ eine deutliche Mehrheit, doch als der Rat dann über die Maßnahmen zur Verbesserung des Schulwegs im Bereich der Unterführung in der Avelsbacher Straße entscheiden sollte, entbrannte ein weiteres Mal der Konflikt über die Schließung der Kürenzer Grundschule. Ortsvorsteher Bernd Michels (CDU) warf der Stadtspitze „unehrliches“ Verhalten vor, die Verwaltung habe nahezu alle Anregungen des Ortsbeirats ignoriert, behauptete der Christdemokrat.
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Entscheidung über Budenzauber vertagt

Vier Wochen lang wird der Weihnachtsmarkt für eine mehr oder weniger besinnliche Stimmung in der Innenstadt sorgen. Foto: Arbeitsgemeinschaft Trierer WeihnachtsmarktDer Stadtrat tritt heute Abend zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Spannung versprach vor allem ein Tagesordnungspunkt im nichtöffentlichen Teil der Beratungen: Die Ratsmitglieder sollten über eine Kündigung des Vertrags zwischen der Stadt und der Arbeitsgemeinschaft „Trierer Weihnachtsmarkt“ abstimmen. Offenbar rechnete sich Wirtschaftsdezernent Egger (parteilos) bis Mittwoch Chancen aus, für seine Vorlage eine Mehrheit zu finden. Doch 24 Stunden vor Beginn der Ratssitzung kündigte er überraschend an, den Tagesordnungspunkt vertagen zu wollen. Offizielle Begründung: Die Fraktionen hätten den Wunsch angemeldet, vor einer Abstimmung noch wichtige Fragen zu klären. Egger denkt offenbar über eine Übernahme des Geschäftsfelds Weihnachtsmarkt durch die Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM) nach.
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