Beiträge von » Christian Jöricke
Meldungen | 27. Februar 2013 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Das Trierer Theater präsentiert in der kommenden Spielzeit eine angesichts des Sparzwangs gelungene Mischung aus einigen Publikumsmagneten, ein paar anspruchsvolleren Stücken, einer deutschen Erst- und einer Uraufführung.
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Kultur | 18. Februar 2013 | Leserbrief schreiben »
Es gibt Ersatz für die eingestellten Antikenfestspiele und „Brot & Spiele“. Zumindest in dem Stück „Das Festkomitee“ der Trierer Theatergruppe „Limelight“, das am vergangenen Samstag im kleinen Saal der Tuchfabrik Premiere feierte. Darin versucht ein sehr heterogenes Veranstaltungsteam die Legende vom „Massaker der 12 von Trier“ zu inszenieren. Aus der Geschichte um einen niedergeschlagenen Bauernaufstand entwickelt sich jedoch eine Schlacht unter den Organisatoren. 16vor sah sich die Generalprobe an.
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Meldungen | 16. Februar 2013 | Leserbrief schreiben »
KOBLENZ. Durch eine knappe 28:30-Niederlage im Rheinlad-Pfalz-Derby gegen den Tabellennachbarn Koblenz/Weibern am Samstagabend wird es für die Miezen nun richtig eng im Abstiegskampf.
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Stadt & Menschen | 12. Februar 2013 | 13 Leserbriefe »
Seine Unzufriedenheit über eine vor Monaten erhaltene Dienstleistung im „Haus Michelle“ brachte ein Kunde dadurch zum Ausdruck, dass er im Januar zweimal Stinkbomben auf dem Flur des Bordells zündete. Der Betreiber erstattete beim ersten Mal Anzeige, doch das Verfahren wurde eingestellt, weil der Täter nicht ermittelt werden konnte. Als dieser knapp zwei Wochen später erneut erschien, erwischte ihn eine der dort arbeitenden Frauen und trieb ihn in die Flucht. Wieder wurde die Polizei informiert, doch weil sie nach Ansicht des Hausherrn zu wenig für dessen Ergreifung unternahm, wurde er selbst tätig und suchte auf Facebook mit Fotos der Überwachungskamera nach dem Täter – mit Erfolg. Er machte ihn ausfindig und versuchte, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Doch jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Bordellbesitzer wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz.
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Kultur | 3. Februar 2013 | 2 Leserbriefe »
Seit Freitag findet in der Tufa das Opening-Festival für aktuelle Klangkunst statt. Thomas Rath und Bernd Bleffert haben zum dritten Mal ein vielschichtiges Programm auf die Beine gestellt, bei dem es sich der musischen Bereicherung wegen empfiehlt, möglichst viel davon anzuhören. Die Konzerte sind ungewöhnlich, verstörend, faszinierend, erhellend, amüsant, düster, bewegend, unangenehm, betörend, dadaistisch, gagaistisch, kurz: ein Ereignis.
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16vorurteil | 30. Januar 2013 | Leserbrief schreiben »
Wussten Sie, dass der Stadtteilname Quint mit der Entfernung zu Trier zusammenhängt? Und ist Ihnen bekannt, dass das Wort für das Gericht Teerdisch ursprünglich ein textiles Mischgewebe bezeichnete? Wenn es für Sie auch neu ist, das in Trier schon in der Antike Bier gebraut und der Prostitution nachgegangen wurde, dann wird Ihnen das gerade erschienene Buch „Nacktarsch, Viez und Ledertanga“ von Dr. Stefan Barme ein paar amüsante und interessante neue Erkenntnisse liefern. Wer ein bisschen tiefer in die Sprache und Kultur der Stadt Trier und des Mosellandes eintauchen möchte, dem sei dieses kompakte und verständlich geschriebene Büchlein sehr empfohlen.
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Wirtschaft | 29. Januar 2013 | 5 Leserbriefe »
Wolfgang Becker hat Großes vor. In wenigen Monaten eröffnet er im ehemaligen Postgebäude am Kornmarkt auf knapp 700 Quadratmetern ein Restaurant mit Bar und angrenzendem Feinkostgeschäft. „Becker’s XO“ heißt die neue Feinschmecker-Einrichtung in der Innenstadt. „Schnitzeltage“ und Flieten wird es dort nicht geben, auch wenn die Küche klar und einfach sein soll. Das Angebot dürfte sich an jene richten, die sich an einem modernen Ambiente erfreuen können, gerne gut essen und bereit sind, dafür auch einen angemessenen Preis zu zahlen. Konkurrenz zu seinem Zwei-Sterne-Restaurant „Becker’s“ in Olewig soll es nicht werden.
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Kultur | 26. Januar 2013 | 1 Leserbrief »
Knapp 7000 Menschen weniger als 2011 besuchten im vergangenen Jahr die Ausstellungen im Stadtmuseum Simoenstift. Dadurch gingen auch die Einnahmen des Museumsshops stark zurück. Zu erklären ist dies damit, dass im August 2011 die Eintrittspreise erhöht und der freie Eintritt am ersten Sonntag des Monats abgeschafft wurden. Ebenfalls aus Kostengründen wurden Anfang vergangenen Jahres die Öffnungszeiten um eine Stunde verkürzt. Aber auch dies sind noch nicht alle Gründe für den Besucherrückgang. Am vergangenen Donnerstag wurde im Kulturausschuss die Bilanz des Stadtmuseums 2012 vorgestellt, die auch erfreuliche Entwicklungen zu bieten hat.
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Sport & Spiel, Stadt & Menschen | 21. Januar 2013 | 9 Leserbriefe »
111 Teams aus über einem Dutzend Nationen starten am 28. April bei der achten „Allgäu-Orient-Rallye“ von Oberstaufen nach Jordanien. Mit dabei sind sechs junge Menschen aus Trier und Luxemburg. Als Team „DesORIENTiert“ gehen die 24- bis 33-jährigen Abenteurer mit drei alten Mercedes-T-Modellen an den Start der über 6500 Kilometer langen Rallye, bei der es nicht auf Geschwindigkeit ankommt. Während der Etappen müssen Aufgaben erfüllt werden, die der Völkerverständigung und der Unterstützung Hilfsbedürftiger dienen. Im Ziel im jordanischen Amman werden zudem alle Fahrzeuge für einen guten Zweck versteigert. Für Sebastian Schwarz, Uli Schwarz, Ayline Schwarz, Britta Faßian, Jasmin Jabbar und Laurent Claes ist es nicht weniger als eine Urlaubs-, Abenteuer-, Hochzeits- und Benefizreise.
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Sport & Spiel, Stadt & Menschen | 19. Januar 2013 | 14 Leserbriefe »
Zum dritten Mal seit der Sommerpause wurden beim Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Samstag Fans von Eintracht Trier nach Spielende von der Polizei in ihrem Block festgehalten, damit die beiden verfeindeten Fanlager nicht aneinandergeraten. Die Trierer Ultras und fünf weitere Fanclubs kritisieren in einer Stellungnahme, die am vergangenen Mittwoch an verschiedene Medien verschickt wurde, diese Maßnahme der Polizei sowie das Verhalten des Vereins und des Fanprojektes, die sich ihrer Ansicht nach nicht für diese ungewöhnliche Vorgehensweise interessierten. Im Fortsetzungsfalle kündigen sie „kreative und konkrete Antworten“ an. Die Vereinsführung von Eintracht Trier hat darauf einen Tag später mit einer Pressemitteilung reagiert.
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Meldungen | 16. Januar 2013 | Leserbrief schreiben »
TRIER/SAARBRÜCKEN. Als einer „von aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen, die aus über 250 Filmeinreichungen besonders auf sich aufmerksam gemacht haben“, wird beim diesjährigen „Max Ophüls Preis“ die Trierer Doku „Agenda 2012“ gezeigt.
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Kultur | 14. Januar 2013 | Leserbrief schreiben »
Die „besten kubanischen Zirkusnummern“ werden auf der Homepage des „Original Cuban Circus“ versprochen, der am Samstagabend in der Arena gastierte. Was daran – abgesehen von der Herkunft des Ensembles – speziell kubanisch sein soll, erschloss sich dem Betrachter nicht unbedingt. Es sei denn, der Zirkus als Institution hat seinen Ursprung in dem karibischen Inselstaat. Die 550 Besucher bekamen Luftnummern, Clowns, Einrad- und Akrobatikdarbietungen, Feuer-, Schwert- und Tanzshows geboten – alles Einlagen, die man auch schon im Trierer Weihnachtscircus, im Circus Krone, im Moskauer oder im Chinesischen Staatszirkus gesehen hat. Sehenswert war die ein oder andere vertraute Nummer trotzdem.
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Kultur | 10. Januar 2013 | 3 Leserbriefe »
Nach blauen Hirschen in Luxemburg (Kulturhauptstadt 2007) und Riesenfüßen in Trier (Konstantin-Ausstellung 2007) werden in diesem Jahr drei Monate lang 85 bunte Elefanten das Stadtbild beider Städte prägen. Vom 19. Juli bis 18. Oktober findet in Trier und Luxemburg die „Elephant Parade“ statt. Die nach eigenen Angaben weltweit größte Open-Air-Ausstellung soll die Bevölkerung für die vom Aussterben bedrohten asiatischen Elefanten sensibilisieren und verbindet Kunst, Marketing und soziales Engagement für Tierschutz. Mike Spits, Mitbegründer der „Elephant Parade“, stellte am Dienstagabend dem Marketing-Club Trier-Luxemburg e.V. das Konzept des Projektes vor. Denn die Ausstellung wird nur durch Sponsoren finanziert.
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Meldungen | 6. Januar 2013 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Alfred Biolek wurde gestern Abend bei der ATK-Gala in der Europahalle mit dem Kaiser-Augustus-Orden ausgezeichnet. Zuvor trug sich der ehemalige Show- und Talkmaster ins Gästebuch der Stadt ein.
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Meldungen | 5. Januar 2013 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Nach einem wenig optimistisch stimmenden Halbzeitstand von 11:18 haben die Miezen am Samstagabend in letzter Sekunde noch den Ausgleich geschafft. Die spannende Partie gegen den Tabellennachbarn TuS Metzingen endete 32:32.
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Meldungen | 29. Dezember 2012 | 4 Leserbriefe »
TRIER-NORD. Eine 30-jährige Ära in Triers Kneipengeschichte ist beendet. Das „Schwach & Sinn“ hat seit dem 18. Dezember wegen Geschäftsaufgabe geschlossen. Eine gute Nachricht gibt es jedoch auch.
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Kultur | 21. Dezember 2012 | 1 Leserbrief »
„Ein Abend für Leute mit Haltungsschäden“ kündigt die Autorin Ingrid Lausund ihr Stück „Bandscheibenvorfall“ an, das an diesem Samstag um 19.30 Uhr im Theater Trier Premiere feiert. Gemeint sind jedoch nicht angeborene oder erworbene Fehler des menschlichen Bewegungsapparats, sondern des Charakters. Damit wäre auch schon mal geklärt, dass das Stück, in dem fünf Angestellte sich im Vorzimmer des Chefs gegeneinander auszuspielen versuchen, die Zuschauer mehr nachdenklich als lachen machen soll. So empfindet es auch der Regisseur Anatol Preissler, wie er im Gespräch mit 16vor erzählt.
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Kultur | 4. Dezember 2012 | Leserbrief schreiben »
Hart wie Knäckebrot, trocken und sehr bekömmlich: Royal Republic aus dem schwedischen Malmö sorgen derzeit als Vorband der „Toten Hoten“, aber auch als Hauptact für viel Bewegung vor deutschen Bühnen. Mit ihrer sympathischen Mischung aus Funk, Punk und viel Rock ’n‘ Roll klingen sie wie „die Hives mit Eiern“ (laut.de). Am Donnerstag spielen die Indie-Rocker, die auch schon für „Rock am Ring“ 2013 gebucht sind, um 20 Uhr im Exhaus. 16vor sprach mit Sänger Adam Grahn über seine Berufswahl, Sucht und darüber, was die Besucher beim Konzert in Trier erwartet. Beziehungsweise nicht.
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Sport & Spiel | 24. November 2012 | Leserbrief schreiben »
Die Erfolgsserie von Eintracht Trier hält an: Heute Nachmittag gewann der SVE durch ein Tor von Chhunly Pagenburg verdient mit 1:0 gegen den SC Pfullendorf und ist damit seit acht Spielen ohne Niederlage. Das Ergebnis hätte auch höher ausfallen können. Die beste Chance vergab Fahrudin Kuduzovic, der einen wiederholten Elfmeter verschoss. „Es war das erwartet schwere Spiel, aber solche Spiele musst du gewinnen. Und wir sind in der Lage, solche Spiele zu gewinnen“, sagte ein zurecht selbstbewusster Roland Seitz. „Hut ab, was die Jungs seit Wochen leisten“, lobte der Trierer Trainer sein Team.
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Meldungen | 20. November 2012 | Leserbrief schreiben »
TRIER-WEST. Undichte Batterien im Stellwerk Trier-West sorgten heute Morgen für einen Einsatz der Berufsfeuerwehr. Der Stellwerkmeister wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
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Kultur | 20. November 2012 | Leserbrief schreiben »
Waren Sie schon einmal im Deutschen Weinmuseum in Trier? Nein? Sie haben auch noch nie etwas davon gehört? Das ist keine allzu große Bildungslücke, denn erstens besteht es seit etwa 1940 nicht mehr und zweitens gab es die Einrichtung auch nur wenige Jahre. Der wohl beste Kenner des Weinmuseums ist Daniel Deckers. Heute um 20 Uhr referiert der Redakteur der Frankfurter Allgemeinen zum Thema „Liebling des Bacchus. Eine sehr kurze Geschichte der allzu kurzen Geschichte des Deutschen Weinmuseums in Trier“ im Stadtmuseum. Wie schon seine vergangenen Vorträge in der Stadtbibliothek ist auch dieser bereits ausverkauft. 16vor sprach mit dem Schriftsteller und Journalisten darüber, wie es zur Gründung des Weinmuseums 1927 kam, warum es nicht wiedereröffnet wurde und warum er nach der heutigen Veranstaltung wohl ohne Wein im Gepäck die Heimreise antreten wird.
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Meldungen | 14. November 2012 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Der Oswald-von-Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier, der seit 2003 alle zwei Jahre vergeben wird, geht 2013 an „TransFair“. Dies teilte Oberbürgermeister und Juryvorsitzender Klaus Jensen heute mit.
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Kultur | 10. November 2012 | Leserbrief schreiben »
Phillip Boa ist einer der ganz wenigen ernstzunehmenden, deutschen Musiker. Er hat großartige Songs wie „Container Love“, „Diana“ und „Kill your Ideals“ geschrieben und nach einer musikalisch weniger bewegenden Zeit nun mit „Loyalty“ wieder ein ausgezeichnetes, vielseitiges Album veröffentlicht. Davon und viele mitreißende alte Stücke, die allesamt einen mehr oder weniger melancholischen Grundton haben, spielte der 49-Jährige mit seinem Voodooclub am vergangenen Donnerstag im Exhaus. Zudem war er ausgesprochen gut gelaunt. Ein nicht unerheblicher Teil der insgesamt 250 Besucher hatte die Independent-Ikone schon bei ihrem letzten Auftritt in Trier vor etwa zehn Jahren auf der Sommerbühne gesehen. Die meisten dürften auch bei Boas nächstem Konzert wieder dabei sein, denn der vergangene Gig war richtig gut. Zu dem gelungenen Abend trug auch die Trierer Electronic-Rock-Band „My First Robot“ bei, die sich als adäquaten Support erwies.
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Sport & Spiel | 4. November 2012 | Leserbrief schreiben »
Die Erfolgsserie geht weiter: In den letzten 18 Minuten der Partie hat Eintracht Trier ein 0:2 gegen den SSV Ulm gedreht. Dank eines sauberen Hattricks von Chhunly Pagenburg siegte der SVE heute Nachmittag verdient mit 3:2 und ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen. „Der Fan von Eintracht Trier hat wieder so ein Spiel gebraucht“, spielte Trainer Roland Seitz auf so manches nicht sonderlich sehenswerte Heimspiel in dieser Saison an. Im Rahmen dieses Spieltages warb der Verein mit verschiedenen Aktionen für mehr Toleranz im Stadion. Am Haupteingang war zum letzten Mal die Wanderausstellung „Tatort Stadion 2“ zu sehen, Kinder trugen ein Banner mit dem Aufdruck „Fußball für ein buntes Miteinander“ durch das Rund und die Vorstandsmitglieder Ernst Wilhelmi und Roman Gottschalk sprachen sich in der Halbzeitpause über die Lautsprecher gegen Diskriminierungen aller Art im Fußball aus.
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Kultur | 4. November 2012 | Leserbrief schreiben »
Weil sich die Fans von „Gut gegen Nordwind“, das in der vergangenen Spielzeit mit großem Erfolg im Studio des Trierer Theaters aufgeführt wurde, eine Fortsetzung des Bestsellers gewünscht haben, kam der Autor Daniel Glattauer dem nach und erzählte in „Alle sieben Wellen“ die Geschichte der E-Mail-Romanze zwischen Leo und Emmi weiter. Zur Sicherheit hat er das Ende wieder so gestaltet, dass sich mühelos ein weiterer Teil anschließen ließe. Aber will man das? „Alle sieben Wellen“ hatte am vergangenen Wochenende Premiere im Studio. Passenderweise mit denselben Darstellern, einer ähnlichen Kulisse und wieder in der Inszenierung von Werner Tritzschler.
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Kultur | 31. Oktober 2012 | Leserbrief schreiben »
Uraufführung am Trierer Theater: Am Samstag um 19.30 Uhr legt im Großen Haus „Das Narrenschiff“ ab. Das Tanzstück von Sven Grützmacher – inspiriert von Sebastian Brants gleichnamiger, spätmittelalterlicher Moralsatire (gedruckt 1494), in der zwölf Menschen auf einem Schiff auf sich allein gestellt sind, was zu Ausbrüchen verschiedenster Wesenszüge führt – ist nicht die einzige Premiere, die es zu feiern gibt. Der international angesehene Künstler Bodo Korsig, der in Trier und New York lebt und arbeitet, hat für dieses Stück zum ersten Mal ein Bühnenbild entworfen. Mit 16vor sprach er darüber, wie es dazu kam, was ihn an dem Thema reizte und warum er Trier und New York braucht.
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Meldungen | 30. Oktober 2012 | 1 Leserbrief »
TRIER. Von Bernhard Simon (Text) und Josef Tietzen (Fotos) ist im nordhessischen „Wartberg Verlag“ ein neuer Bildband über Trier erschienen. Seine größte Schwäche sind ausgerechnet die Fotos.
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Stadt & Menschen | 25. Oktober 2012 | 26 Leserbriefe »
Alanis Morissette, Moby und Phil Collins tun es. Demi Moore, Pamela Anderson und Woody Harrelson gehören auch dazu. Und Carl Lewis, Mike Tyson und Ironman Brendan Brazier haben sich ebenfalls dafür entschieden: All diese Sänger, Schauspieler und Sportler verzichten auf tierische Produkte in jeder Form – sie sind Veganer. Die Gruppe derer, die sich zum Schutz der Umwelt, von Tieren oder ihrer eigenen Gesundheit nicht nur für ein vegetarisches, sondern für ein veganes Leben entscheiden, wird immer größer. Die Triererin Regina Jobelius ist seit Jahren eine von ihnen. Mit Erfolg überzeugt sie auch andere in ihrem privaten und beruflichen Umfeld von dieser positiven Lebensweise. Zum Beispiel mit veganen Kochkursen.
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Kultur | 23. Oktober 2012 | Leserbrief schreiben »
In Deutschland hat wohl niemand mehr als Wladimir Kaminer dazu beigetragen, das Bild vom „Russen“, das mancher noch aus Erzählungen eines Weltkriegsteilnehmers in der Familie hatte, zurechtzurücken. Der Schriftsteller, der 1990 von Moskau nach Berlin zog, kämpft mit seinen lustigen Geschichten gegen Vorurteile und Klischees, die seinen Landsleuten anhängen. Die Protagonisten stammen meist aus seinem familiären Umfeld, was man bereits an den Titeln seiner Bücher erkennen kann („Ich mache mir Sorgen, Mama“, „Salve Papa!“, „Meine kaukasische Schwiegermutter“). Noch mehr Spaß, als seine Texte zu lesen, macht es, sie von ihm zu hören. Dazu besteht heute um 20 Uhr Gelegenheit in der Tufa, wo er aus „Onkel Wanja kommt“ und unveröffentlichte Geschichten vorlesen wird. Mit 16vor sprach Kaminer aufrichtig und ausführlich unter anderem über seine Bewältigung von Weltschmerz, über „Pussy Riot“ und darüber, warum eine politische Wende in Russland bislang hat auf sich warten lassen.
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Kultur | 20. Oktober 2012 | Leserbrief schreiben »
Ohne dass für die Veranstaltung auch nur mit einem einzigen Plakat geworben werden musste, sorgten am vergangenen Donnerstag bei dem Konzert der Ärzte 8000 Fans für einen Besucherrekord in der Arena. Knapp drei Stunden Spielzeit, gut drei Dutzend Songs aus fast drei Jahrzehnten, Späße mit dem Publikum – man kann nicht sagen, dass die drei Spaßpunkrocker wenig geboten hätten. Allerdings hat man den ein oder anderen Spruch auch schon bei ihrem vorletzten Konzert in Trier vor fünf Jahren gehört, und musikalisch gab es trotz des riesigen Hitrepertoires auch zähe Phasen.
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Meldungen | 16. Oktober 2012 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe, erscheint in diesem Jahr wieder der Kalender „Unikörper“. Darauf gibt es neben praktischen Datumsangaben erneut schöne Bilder von schönen Menschen von der Uni und der Fachhochschule.
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Kultur | 8. Oktober 2012 | 6 Leserbriefe »
Die ihm für sein Amt zur Verfügung gestellte Wohnung in der Innenstadt ist geräumt, die offizielle Abschlussparty steht Ende des Monats noch bevor: Nach einem halben Jahr und 25 Kolumnen – von der Heilig-Rock-Wallfahrt bis zu Erotik-Artikeln aus Automaten – ist für Frank P. Meyer die Zeit als Trierer Stadtschreiber beendet. 16vor-Leser müssen jedoch nicht auf Texte von ihm verzichten, wie er im Interview berichtet. Außerdem erzählt der 49-jährige Autor, welche Themen ihn besonders beschäftigt haben, welche weiteren Folgen seine Arbeit hatte und wie er als Saarländer inzwischen die Trierer sieht.
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Meldungen | 7. Oktober 2012 | Leserbrief schreiben »
LUXEMBURG. Das „Rock-A-Field“ in Luxemburg hat sich über die Landesgrenzen hinweg zu einem renommierten Festival entwickelt. Jetzt wurde es nominiert für das beste mittelgroße Festival in Europa.
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Kultur | 22. September 2012 | Leserbrief schreiben »
Obwohl Peter Singer am Trierer Theater erst im Sommer 2014 in den Ruhestand geht und bis dahin noch in einigen Dramen auf der Bühne stehen wird, ist der Schauspieler bereits ab diesem Sonntag in seinem Abschiedsstück (Premiere 19.30 Uhr, Großes Haus) zu sehen. Sein Wunsch war die Titelrolle in Bertolt Brechts „Leben des Galilei“ in der Inszenierung von Horst Ruprecht, mit dem er schon unter anderem in „Andorra“, „Besuch der alten Dame“ und „Des Teufels General“ zusammengearbeitet hat. Im Gespräch mit 16vor erzählt Singer, warum das Stück schon knapp zwei Jahre vor seiner Pensionierung gezeigt wird, warum er sich dafür entschieden hat und wie er die Hauptfigur sieht.
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Meldungen | 21. September 2012 | Leserbrief schreiben »
TRIER/KONZ. In der dritten Runde des Rheinlandpokals trifft Eintracht Trier auf den Bezirksligisten SV Konz. Der FSV Trier-Tarforst empfängt den SV Mehring.
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Kultur | 20. September 2012 | Leserbrief schreiben »
Seit 2003 veranstaltet die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG jährlich in Kooperation mit sechs Kunstmuseen in Rheinland-Pfalz die Reihe „museale“. Dafür stellt die Stiftung 200.000 Euro zur Verfügung. In diesem Jahr durfte sich das Stadtmuseum Simeonstift über diesen Betrag freuen, der acht Mal so hoch ist wie der jährliche Ankaufetat. Von dem Geld wurden zur Hälfte Fotografien der Künstlerin Rut Blees Luxemburg erworben, die seit gestern in der Sonderausstellung „Lustgarten“ zu sehen sind. Von der anderen Hälfte wird der historische Möbelsammlung des Museums restauriert.
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Meldungen | 18. September 2012 | 1 Leserbrief »
TRIER. Während die FDP-Fraktion die kreative Pause für „Brot & Spiele“ begrüßt, bemängeln die Trierer Sozialdemokraten, dass es nicht geschafft wurde, ein tragfähiges Konzept für das kommende Jahr zu verhandeln.
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Kultur | 17. September 2012 | 1 Leserbrief »
Bei „Brot & Spiele“ ist für die Stadt die finanzielle Schmerzgrenze erreicht. Nachdem sie seit der Premiere 2002 fast jährlich noch mehrere zehntausend Euro zu ihrem Zuschuss dazugegeben musste und der wirtschaftliche Nutzen für Trier und die überregionale Zugkraft zweifelhaft sind, wird die Veranstaltung (vorerst) eingestellt. Die Zuschauerhöchstgrenze scheint erreicht zu sein. Dies genügt jedoch nicht, um „Brot & Spiele“ in diesem Umfang fortzusetzen. Anstatt nun gescheiterte oder zu kostspielige Konzepte zu verwässern, sollte ein richtiger Neuanfang gemacht werden.
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Kultur | 17. September 2012 | 4 Leserbriefe »
Nach elf Jahren in Folge wird es 2013 kein „Brot & Spiele“ geben. Dies teilten Kultur- und Wirtschaftsdezernent Thomas Egger und Ronald Frank von der organisierenden „medienfabrik trier“ heute in einer Pressekonferenz mit. Zur letzten Veranstaltung Anfang September wurden für das Römerlager in den Kaiserthermen und das Gladiatorenschauspiel im Amphitheater 19.500 Karten verschenkt und verkauft. Dies ist deutlich weniger als geplant. Dadurch entstand – wie fast in jedem Jahr seit der Gründung 2002 – wieder ein Defizit, für das die Stadt neben ihrem Zuschuss von 50.000 Euro aufkommen muss. Mit 51.000 Euro liegt der Fehlbetrag so hoch wie nie zuvor.
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Kultur | 17. September 2012 | Leserbrief schreiben »
Der gebürtige Bochumer Frank Goosen ist ambitionierter Jugendtrainer bei Arminia Bochum, geschätztes Aufsichtsratsmitglied beim VfL Bochum und erfolgreicher Autor und Bühnenkomiker. Sein erster Roman „Liegen lernen“ (2001) wurde 2003 sogar verfilmt. Beliebte Themen des 46-Jährigen, der als Kolumnist auch für den kicker schreibt, sind Fußball und das, was im Leben sonst noch so wichtig ist – im Ruhrpott. Goosens neuer Roman „Sommerfest“ zelebriert ein Heimatwochenende mit skurrilen Figuren, großen Entscheidungen, viel Gefühl und natürlich Fußball. Am Dienstag, 25. September, liest er um 20 Uhr in der Reihe „Humorprofis“ in der Tufa, wo er schon mehrmals mit dem 2000 aufgelösten Literaturkabarettduo „Tresenlesen“ und als Solo-Künstler zu Gast war. 16vor sprach mit dem heimatverbundenen Doppelkopfspieler über Gewichtsschwankungen, seine Verbundenheit zum Ruhrgebiet und über Fußball, Fußball, Fußball…
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