Kultur
Kultur | 18. September 2011 | 5 Leserbriefe »
Ein Musical über die Verfolgung von Juden im Dritten Reich, geht das? Am Donnerstagabend feierte die Tufa-Produktion „Swinging St. Pauli“ im nahezu ausverkauften Großen Saal Premiere. Regisseur Stephan Vanecek bewies bei der Inszenierung des beklemmenden Stückes viel Fingerspitzengefühl und ein gutes Händchen. Und das fast 30-köpfige Ensemble, das aus jungen Nicht-Profis besteht, bot ein hohes gesangliches und schauspielerisches Niveau. Wem Musicals bisher zu seicht waren, der könnte an dieser Aufführung Gefallen finden.
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Kultur | 17. September 2011 | Leserbrief schreiben »
Wer dieses Jahr noch keine Zeit für einen Museumsbesuch hatte, bekommt am Samstag, 24. September, die Gelegenheit, dies in gleich vier Häusern für wenig Geld nachzuholen. Bereits zum fünften Mal findet dann die „Trierer Museumsnacht“ statt. Das Museum am Dom, das Stadtmuseum Simeonstift, das Karl-Marx-Haus und das Rheinische Landesmuseum bieten ab 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Die Besucher erwarten Führungen, Vorträge, Multimedia-Shows, Kulinarisches und Live-Musik.
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Kultur | 16. September 2011 | 13 Leserbriefe »
Um in den Entschuldungsfonds des Landes aufgenommen zu werden, mit dessen Hilfe vor allem Liquiditätskredite der beteiligten Städte und Gemeinden getilgt werden sollen, muss Trier im nächsten Jahr zusätzlich fünf Millionen Euro sparen. Besonders stark trifft dies das Trierer Theater. In der Lokalzeitung sagte Oberbürgermeister Klaus Jensen Anfang September, dass die Einrichtung vor „nachhaltigen Einsparungen“ stehe, „die wehtun“. Das rief die Theaterleitung auf den Plan. Denn nach dem Wegfall dreier Festivals und dem Aus der Antikenfestspiele will man weitere Einschränkungen nicht mehr kampflos hinnehmen. So startete am Mittwoch die Unterschriftenaktion „Gegen das Totsparen am Trierer Theater„. Am selben Tag erfuhr Intendant Gerhard Weber vom Stadtvorstand, um welche Summe es geht, die eingespart werden soll. Im nächsten Jahr soll das Haus mit bis zu einer Million Euro weniger auskommen. 16vor sprach mit Weber über die geplante Kürzung.
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Kultur | 13. September 2011 | Leserbrief schreiben »
„Nicht ohne meinen Pappa“ war Anfang der 90er Jahre die erste Sprechplatte seit Otto Waalkes, die in die Charts kam. Heißt es zumindest auf der Homepage von Badesalz, weshalb es auch stimmen muss. Schließlich wird dort auch glaubwürdig vermittelt, wie das hessische Humorduo zusammengefunden hat: „Wir tanzten kurz nach dem Krieg im russischen Staatsballett, wo wir uns auch kennengelernt haben.“ Beziehungsweise: „Wir trafen uns bei einer Brauereipferde-Auktion im holländischen Heiloo, wo wir beide dasselbe Pferd ersteigern wollten…“. Am 3. Dezember treffen Gerd Knebel und Henni Nachtsheim jedenfalls wieder in Trier aufeinander. In der Europahalle stellen sie ihr neues Programm „Bindannda“ vor. Nachtsheim gab 16vor Auskunft über die neue Bühnenshow und vor allem über seine Lieblingsmannschaft Eintracht Frankfurt.
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Kultur, Stadt & Menschen | 9. September 2011 | 1 Leserbrief »
Wenn ein Trierer von der einstigen Bedeutung seiner Vaterstadt schwärmt, ist schnell vom „Rom des Nordens“ die Rede. Dass die frühere Kaiserresidenz lange Zeit ein Dasein als ärmliche Landstadt fristete und kaum mehr als 10.000 Einwohner zählte, tritt da in den Hintergrund. Dabei liegt diese weniger glorreiche Phase keine zwei Jahrhunderte zurück. Eine Sonderausstellung des Rheinischen Landesmuseums spiegelt Triers Stadtentwicklung seit 1800 wider. Gezeigt werden etwa 150 historische Fotografien, Zeichnungen und Grafiken, die aktuellen Aufnahmen gegenüber gestellt werden. Viele Exponate überraschen auch den halbwegs gut informierten Moselstädter. Heute Abend wird die Ausstellung, zu deren Highlights auch die weithin unbekannten Betrachtungen des Grafikers Martin Dittrich gehören, eröffnet. 16vor verlost fünf Exemplare des Ausstellungskatalogs.
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Kultur, Stadt & Menschen | 8. September 2011 | Leserbrief schreiben »
In einem bis dato beispiellosen Gemeinschaftsprojekt haben über 1000 Menschen aus der Region in den vergangenen Monaten geplant, gebastelt und gekleistert. Entstanden sind über 600 Lampions, die der britische Künstler Bryan Tweddle am Samstag, 17. September, als weitläufiges Gesamtkunstwerk auf dem Petrisberg arrangieren wird. Ab Einbruch der Dämmerung sollen die Lichtkunstwerke erstrahlen.
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Kultur | 7. September 2011 | 1 Leserbrief »
Nach „Edeltrude“ und „Karussell“ gibt es nun in Trier wieder ein Projekt, das unabhängigen Lebens- und Kunstgenuss vereint. Der Designladen „Rote Trude“ eröffnet morgen Abend in der Karl-Marx-Straße. In lauschiger Atmosphäre findet man hier Mini-Café, Design-Büro, regelmäßige Kulturveranstaltungen und eine Verkaufsfläche für Kleidung, Spielsachen, Drucke und – was bisher in Trier völlig fehlte – für Independent-Magazine, Artzines und Künstlerbücher in kleinen Auflagen.
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Kultur, Stadt & Menschen | 7. September 2011 | Leserbrief schreiben »
Die Idee hatte der fast schon legendäre Pariser Kulturminister Jack Lang: 1984 rief der Mann, der es verstand, Präsident François Mitterrand pompös in Szene zu setzen, die „Journées Portes ouvertes monuments historiques“ ins Leben. Seit 1993 gibt es auch in Deutschland einen Tag des offenen Denkmals, in diesem Jahr findet die zentrale Eröffnung für das Großevent erstmals in Trier statt. Das lag nahe, gilt die Moselstadt doch als eine Art Ballungsraum historischer Stätten. Doch weniger die römischen Monumente denn die eher verborgenen bauhistorischen Schätze der Moselstadt sollen im Fokus stehen. Wer sich durch das alte Centralhotel in der Sichelstraße führen lassen möchte oder einen Blick in das aufwändig sanierte Jugendstilhaus in der Nagelstraße werfen will, hat dazu am Sonntag die Gelegenheit. Während am Nachmittag in der Welschnonnenkirche die Marseillaise erklingt, steht der Abend ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer des 11. September.
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Kultur | 29. August 2011 | 4 Leserbriefe »
Mit der Industriehalle Bobinet in Trier-West fand die Premiere des Musical-Klassikers „West Side Story“ am vergangenen Samstag einen ungewöhnlichen Spielort, der als Ausweichquartier für die Stammstätte am Augustinerhof herhalten muss, die derzeit saniert wird. Die pompöse Inszenierung des Trierer Tanztheater-Direktors Sven Grützmacher mit über 100 Mitwirkenden auf der Bühne geriet zwar von der inhaltlichen Aufmachung her wenig innovativ, dafür aber formal und choreographisch akkurat. Das Publikum applaudierte nach der Aufführung begeistert im Stehen.
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Kultur | 28. August 2011 | Leserbrief schreiben »
Von Dezember bis Ende Februar wurden im ersten Obergeschoss im Stadtmuseum Simeonstift Arbeiten aller sieben nominierten Künstler für den Ramboux-Preis 2010 ausgestellt. Seit heute sind dort ausschließlich Werke der beiden Gewinnerinnen Nicole Ahland und Judith Röder zu sehen. „Es sind zwei Künstlerinnen, die sehr gut miteinander harmonieren“, sagt Museumsdirektorin Dr. Elisabeth Dühr. Beide schüfen „atmosphärische Resonanzräume“. Das gelingt ihnen mit völlig unterschiedlichen Ausdrucksformen.
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Kultur, Politik | 27. August 2011 | Leserbrief schreiben »
Vor einem Jahr hat der Internetauftritt der Stadt Trier noch einen Preis bekommen – als eine der „gruseligsten Seiten im Netz“. Nachdem sich zu Beginn des Jahres bereits die Tourist-Information Trier mit einer neuen Homepage präsentiert hat, will die Stadt nun auch alle anderen städtischen Seiten komplett erneuern. Moderner, schöner und vor allem kostengünstiger soll www.trier.de künftig sein. Nach der bevorstehenden Abstimmung im Stadtrat muss der Auftrag zunächst erst einmal ausgeschrieben werden. Bis die neue Seite ans Netz geht, wird es also noch eine Weile dauern.
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Kultur | 26. August 2011 | 1 Leserbrief »
Gedruckt war gestern, mobil ist heute und auch morgen. Aus den Museen und Kulturdenkmälern dieser Welt sind sie längst nicht mehr wegzudenken: Audioguides, die den visuellen Genuss des Erlebens auch zu einem Hörspaß machen. Informativ, kurzweilig und so ausgelegt, dass der Betrachter zeitgleich schauen und Fakten in sich aufnehmen kann. Was für Museen und Kulturdenkmäler gut ist, kann für eine ganze Stadt kaum schlecht sein: der elektronische Stadtführer. Das Kölner Unternehmen „Pausanio“ bietet drei Audioguides für Trier an. Über das römische Trier, gesammelte Features sowie Sagen und Legenden aus der Moselmetropole. Der Preis liegt bei 7,99 Euro und 9,99 Euro.
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Kultur | 25. August 2011 | Leserbrief schreiben »
Der Liebe wegen kam Nathalie Licard, die aus dem französischen Dax stammt, 1997 nach Deutschland. Trotz mäßiger Sprachkenntnisse arbeitete sie zunächst als Telefonistin für die „Harald Schmidt Show“, ehe sie mit ihrem verführerischen Akzent die Anmoderation übernahm und schließlich leibhaftig in der Sendung auftrat. Ein Wiedersehen mit ihr in der neuen Late-Night-Show von Harald Schmidt auf Sat.1 wird es aber vorerst nicht geben, wie sie im Gespräch mit 16vor verrät. Morgen um 20 Uhr tritt Nathalie Licard mit ihrem Programm „Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse“ in der Tufa auf.
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Kultur, Stadt & Menschen | 23. August 2011 | 1 Leserbrief »
Vier Jahre lang wurde das Innere der Trierer Liebfrauenkirche renoviert. Am Wochenende vom 3./4. September öffnet die gotische Zentralbasilika mit einem umfangreichen Programm, bis Ende des Jahres können sich Interessierte regelmäßig durch die Kirche führen lassen. Zu sehen ist ein lichtdurchfluteter gen Himmel strebender Raum, dessen Säulen und Wände von einer jahrhundertealten Staub- und Dreckschicht befreit sind. Die neue helle Farbigkeit gibt der Kirche einen frischen, luftigen Charakter.
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Kultur | 19. August 2011 | 8 Leserbriefe »
Die Deutsche Ido-Gesellschaft e. V. tagt morgen um 14 Uhr im Restaurant „Zum Domstein“. Ido ist eine Plansprache, deren Vertreter in ihrer Durchsetzung die Chance sehen, den globalen Austausch zu vereinfachen. Doch sind die Idisten tatsächlich ein weltoffener Verband mit realistischen Zielen oder eher eine linguistische Sekte mit utopischem Anspruch? 16vor versuchte dies im Gespräch mit deren Vizepräsidenten Dr. Thomas Schmidt herauszufinden und sprach mit dem Münchener dabei auch über die Gründe für die geringe Akzeptanz des Ido und ihre Vorteile gegenüber der inoffiziellen Weltsprache Englisch.
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Kultur | 5. August 2011 | 1 Leserbrief »
„Jetzt weiß ich, warum ich hier bin“, fiel Helge Schneider plötzlich auf der Bühne ein. „Ich wollte tanken.“ Es war aber gewiss nicht nur die Nähe zum Spritparadies Wasserbillig, weshalb er sein Wohnmobil nach Trier steuerte. Gestern Abend stellte Deutschlands vielseitigster Komiker im ausverkauften Amphitheater bei widrigen Wetterbedingungen sein aktuelles Programm „Buxe voll!“ vor. Dabei blieb kein Auge trocken. Und keine Oberbekleidung.
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Kultur | 28. Juli 2011 | Leserbrief schreiben »
Für jeden satirebegierigen Jugendlichen gehörte 1980 das erste Buch von Otto Waalkes genauso zum Leserepertoire wie MAD-Hefte. Obwohl der älteste Ostfriesenwitz (63) auf Bühnen, im Fernsehen und im Kino immer noch sehr präsent ist, lag seine künstlerisch produktivste und beste Phase zwischen Mitte der 70er und Mitte der 80er Jahre. Wie lustig er heute noch ist, davon kann man sich bei seinem Live-Auftritt am 20. September in der Arena überzeugen. 16vor sprach mit Waalkes übers Älterwerden als Komiker, über sein Interesse an ernsten Rollen und über den Vorwurf, er würde seit 25 Jahren dieselben Witze aufwärmen.
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Kultur | 25. Juli 2011 | 1 Leserbrief »
„Die Handlung ist schwierig zu erzählen“, räumte Rufus Beck am Samstagabend gleich zu Beginn seines Auftritts im Kurfürstlichen Palais ein. Genau das war jedoch die Aufgabe des erfolgreichen Schauspielers und Hörbuchsprechers: Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ mündlich wiederzugeben. Die Schwestern Anna und Ines Walachowski spielten dazwischen vierhändig auf einem Flügel Felix Mendelssohn Bartholdys Theatermusik zu der Komödie. Eine Einheit wollte nicht so recht daraus werden.
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Kultur | 8. Juli 2011 | Leserbrief schreiben »
In diesem Sommersemester fand an der Universität Paderborn im Fach Kunst zum wiederholten Male ein „Daily Painting“-Projekt statt. Vom 1. bis zum 30. Juni sollten die Teilnehmer täglich ein Bild anfertigen. Nach zwei lokalen Themen lautete die Vorgabe für die Kunststudenten diesmal „World Heritage in Germany“. 36 UNESCO-Welterbestätten (Stand Juli 2011) gibt es in Deutschland – Anna Husemann wählte Trier und hat diese Entscheidung nach eigenen Angaben nicht bereut. 30 kleinformatige Bilder in Tusche und Aquarell zeigen ihre Sicht auf die Wahrzeichen der Stadt.
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Kultur | 4. Juli 2011 | Leserbrief schreiben »
So es nicht regnet, findet am Donnerstag im Innenhof des Kurfürstlichen Palais‘ zum zehnten Mal das Kurzfilmfestival „40UferFilme“ statt. Zweieinhalb Stunden lang werden ausgewählte Musikvideos und Real-, Animations- und Experimentalfilme unter freiem Himmel gezeigt. Vielleicht zum letzten Mal unter dem aktuellen Organisationsteam, das die Veranstaltung gerne abgeben würde. Am liebsten an die Universität oder die Fachhochschule. Dorthin, wo alles begann.
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Kultur | 30. Juni 2011 | Leserbrief schreiben »
Von 1975 bis 1986 fotografierte Herbert Piel für internationale Agenturen wie Reuters, Associated Press und die Deutsche Presse-Agentur. Seine Bilder erschienen im Stern und im Spiegel. Anschließend war der gebürtige Neusser 16 Jahre lang Bildredakteur in der Zentralredaktion der Rhein-Zeitung in Koblenz, ehe er seine eigene Agentur gründete. 120 seiner Fotos aus den Jahren 1975 bis 1990 – von Demonstrationen gegen die Startbahn West und den Bau des AKW Brokdorf über Politikerporträts bis zur deutschen Wiedervereinigung – sind ab Freitag (Vernissage um 18 Uhr) in der Wanderausstellung „Bitte nicht lächeln“ in den Viehmarktthermen zu sehen. Der 54-Jährige erzählt im Gespräch mit 16vor, warum er wegen seines Vaters Fotograf wurde, wie er einen Lahnsteiner Bademeister bundesweit berühmt machte und was es mit dem Ausstellungstitel auf sich hat.
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Kultur | 27. Juni 2011 | Leserbrief schreiben »
Es gibt auf dem Theater nicht Schöneres, Lustigeres und Erhebenderes als ein Sänger, der weit die Arme ausbreitet und auf einer Arie ins Reich der Leidenschaft fliegt. Das wusste Rossini. Auch Regisseur Nils Cooper weiß es und verzaubert mit einem „Barbier von Sevilla“ voller Witz und Emotion. Bei der Premiere am vergangenen Samstag im Theater Trier ließ sich das Publikum zu Begeisterung hinreißen.
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Kultur | 24. Juni 2011 | 2 Leserbriefe »
Knapp zwei Jahre lang bereicherte der „karussell e.V.“ das Trierer Kulturleben unter anderem mit Theaterstücken und Ausstellungen. Nachdem die studentische Gruppe in ihrem Domizil in einer ehemaligen Druckerei nicht bleiben durfte, suchte sie ein Jahr lang nach neuen Räumen – vergeblich. Das Team löst sich nun auf, einige Mitglieder haben Anstellungen in anderen Städten gefunden. Bei seinem Abschiedsfestival „Brimborium und Tamtam„, das noch bis Sonntag läuft, lud der Verein am Donnerstagabend zu einer Podiumsdiskussion in die Tufa ein. Unter dem Titel „Trier, deine Kreativen“ wurde anregend und angeregt über die Situation freier Kunst- und Kulturschaffender diskutiert.
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Kultur | 23. Juni 2011 | 10 Leserbriefe »
Neues beim altehrwürdigen Moselfest: Am zweiten Sonntag im Juli soll ein zwölfstündiges elektronisches Festival junge Besucher ans Zurlaubener Ufer locken. Als Höhepunkt des Tages steht ein DJ-Set mit dem Hamburger Duo „Moonbootica“ auf dem Programm. Der Eintritt zum „Electronic River Festival“ ist frei. Die Veranstalter hoffen, so den in der Vergangenheit meist eher schwach besuchten Sonntag des Moselfests neu beleben zu können. Ob das Festival tatsächlich ins Programm des Volksfests passt, ist eine der spannenden Fragen, auf die es am Abend des 10. Juli eine Antwort geben wird.
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Kultur | 21. Juni 2011
Liebe Leser, aufgrund eines Datenbankproblems konnten gestern ab dem Nachmittag keine Kommentare mehr geschrieben werden. Bei der Behebung des Problems mussten wir leider feststellen, dass die jüngsten Backups beschädigt waren. Alle redaktionellen Inhalte konnten zwar wiederhergestellt werden, aber leider sind einige Leserbriefe der letzten Tage unwiderbringlich verloren gegangen.
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Kultur | 13. Juni 2011 | 4 Leserbriefe »
Wer Spaß an Travestie, Klamauk und Menschen in 80er-Jahre-Mode, also eher an physischer Komik hat, der kam am Wochenende in der Tufa voll auf seine Kosten. Während im Großen Saal die „SCHMIT-Z-Family“ mit der Komödie „Mode, Murks, Moneten“ eine bunte Klamottenschlacht bot, zeigte das Neue Theater Trier im Kleinen Saal Christopher Durangs Groteske „Steh auf, Daisy! Das Kind mit dem Bade“. 16vor hat sich das Stück der Studentengruppe angeschaut.
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Kultur, Stadt & Menschen | 9. Juni 2011 | 2 Leserbriefe »
Weshalb sollte man in einem Trierer Stadtmagazin an jemanden erinnern, der am Dienstag im Alter von 87 Jahren verstarb und der gerade mal eine halbe Stunde seines Lebens in dieser Stadt verbrachte? Der sonst nichts mit Trier zu tun hatte? Der außerdem den Zug, mit dem er unterwegs war, in Trier nicht einmal verließ, etwa um sich die schöne Stadt anzuschauen? Sondern im Zug blieb, der auf den Gleisen des hiesigen Bahnhofs stand, beim kurzen Halt?
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Kultur | 2. Juni 2011 | 1 Leserbrief »
Tabuthemen gibt es heutzutage kaum mehr. Der Umgang mit Tod und Sterben ist noch ein solches, dem sich die aus 13 Senioren bestehende Laiengruppe „Bühne 60+“ unter der Regie von Sylvia Martin couragiert angenommen hat. Am vergangenen Wochenende brachten sie im ausverkauften Studio des Trierer Theaters mit „Witwendramen“ von Fitzgerald Kusz die Premiere ihrer zweiten Produktion überzeugend, weil äußerst beherzt aufs Parkett.
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Kultur | 2. Mai 2011 | 4 Leserbriefe »
Als Auftragswerk zum 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1992 entstanden, fand nun, knapp 20 Jahre später, die deutsche Erstaufführung der Oper „The Voyage“ von Philip Glass statt. Ort des Geschehens war das Trierer Stadttheater, das damit zumindest am Vorabend des 1. Mai für überregionales Operninteresse sorgte. Dass es letztlich – bei allem Engagement der Beteiligten – ein zäher Abend wurde, dürfte Musikkenner kaum verwundert haben. Das Potenzial der Minimal Music, die in ihrem Wesen autozentristisch ist, hat nur begrenzte, nicht aber abendfüllende Reichweite.
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Kultur, Schule & Campus | 10. August 2010 | 12 Leserbriefe »
Am kommenden Freitag startet mit der Ausstellung SYN von Nikolas Müller die vielleicht letzte Ausstellung im Design-Kiosk an der Südallee. Laut Betreibern der wohl kleinsten Ausstellungsfläche Triers bedroht die Werbesatzung der Stadt die Existenz des subkulturellen Projekts, „das gerade auf dem richtigen Weg“ gewesen sei, wie die Initiatoren meinen. Noch hoffen sie, dass man im Rathaus ein Auge zudrückt. Ansonsten wäre wieder Leerstand programmiert – und die Hochschulstadt wäre um ein interessantes studentisches Projekt ärmer.
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Kultur | 14. März 2009 | Leserbrief schreiben »
Das „Haus Proppe“ wurde vor 100 Jahren in Euren errichtet und war zu seiner Entstehungszeit der Architektur Triers um Jahre voraus. Heinrich Tessenow, nach dessen Entwurf das Haus 1909 erbaut wurde, ist in den weiteren Orten seines Wirkens als Verfechter der modernen Architektur vor dem Bauhaus unumstritten. Seine noch existierenden Werke stehen weitestgehend unter Denkmalschutz. Trotz Bemühungen seitens der Familie Proppe fällt das gleichnamige Haus nicht darunter. In Trier hat man aber immerhin eine Straße nach Tessenow benannt.
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