Die Campus-Gärtner

CampusLandschaft2Am Samstag findet auf der Tarforster Höhe das Sommerfest der Universität statt. Das steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mein feiner grüner Campus“ und damit ganz im Zeichen einer besonderen Auszeichnung: Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) hatte den Trierer Campus kürzlich zu einem von „100 besonderen Orten“ auserkoren. Tatsächlich wissen nicht nur Studenten die großzügigen Anlagen zu schätzen, auch Menschen aus den angrenzen Wohngebieten zieht es immer wieder hierher. Dass sich die Hochschul-Landschaft und das Campus-Grün meist besser in Schuss präsentieren als so manche innerstädtische Grünfläche, ist zuvorderst das Werk von Peter Stühler und seinem Team. 16vor-Mitarbeiter Marcel Pinger traf den Leiter der Uni-Gärtnerei und sprach mit ihm über lockere Äste und Rollrasen, und weshalb seine Gärtnerei keine Leiharbeiter mehr beschäftigt.
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„Schröder ist zum Glück im Ruhestand“

16vorwahlCorinnaRüfferIn weniger als 100 Tagen wird ein neuer Bundestag gewählt. Wer sind die im Wahlkreis Trier antretenden Direktkandidaten der bereits im Berliner Reichstagsgebäude vertretenen Parteien? In unserer Reihe „16vor-Wahl“ stellen wir in den kommenden Monaten die drei Bewerberinnen und zwei Kandidaten vor, befragen sie zu konkreten Themen und begleiten sie im Wahlkampf. Dieses Mal baten wir die Direktkandidaten, 22 Satzanfänge zu vervollständigen. Heute: Corinna Rüffer, die für die Grünen ins Rennen um den Wahlkreis geht. Welchen Idealen will sie treu bleiben? Was fällt Corinna Rüffer zum Kanzler der ersten rot-grünen Bundesregierung ein? Und ab welchem Punkt wäre für sie mit der Politik Schluss?
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Vorbild Andernach?

Stadtplanung gehört zu den elementarsten Aufgaben von Kommunen, auch in Trier. Während in der Moselstadt Großprojekte wie beispielsweise die „Stadt am Fluss“ oder die Umgestaltung des Porta-Nigra-Umfelds nicht vorankommen oder ihre Realisierung noch völlig ungewiss ist, ist in Andernach mit der „essbaren Stadt“ eine Vision bereits Wirklichkeit geworden: städtische Gemüsebeete, an denen sich jeder frei bedienen kann. Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) und eine Delegation durften kürzlich bei einem Besuch vor Ort erfahren, dass Trier neben den finanziellen Mitteln auch der ein oder andere Marketing-Profi fehlt, der die Aktivitäten der Kommune überregional zu vertreten weiß.
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„Wir machen das für die Trierer“

Kampf um den Erhalt des Drei-Sparten-Hauses: Intendant Gerhard Weber am vergangenen Donnerstag vor dem Kulturausschuss. Foto: Christian JörickeAm vergangenen Donnerstag wurden im Kulturausschuss drei Szenarien für die Zukunft des Trierer Theaters vorgestellt, die Einsparungen für den städtischen Haushalt bringen sollen: die Auflösung des Schauspielensembles, die Auflösung des Musik- und Tanztheaterensembles und die komplette Umwandlung des Theaters in ein Gastspielhaus. Alle Optionen würden einschneidende Folgen für die Einrichtung, deren Mitarbeiter und auch für die Stadt haben. Gegen diese Maßnahmen demonstrierten im Vorfeld Bürger, Theaterangehörige, andere Kulturschaffende und ein Theater-Netzwerk der Universität. Zudem läuft seit gut vier Wochen eine Unterschriftensammlung für den Erhalt des Ensemble-Theaters. 16vor sprach mit Intendant Gerhard Weber über Alternativen zu Spartenstreichungen, über die Unterstützung der freien Theaterszene und warum Trier sich von anderen Städten mit Bespiel-Theatern unterscheidet.
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„Wir tun das, weil es uns Spaß macht“

Gut möglich, dass sich Axxion-Marketing-Frau Jennifer König und der Hochseilgarten-Pädagoge Volker Grünwald nie begegnet wären, doch nun werden sie im Rahmen von TAT ein Team bilden. Foto: Marcus StölbWenn Unternehmen sich gesellschaftlich engagieren, spekulieren sie hierbei meist auch auf einen Image-Gewinn. Das ist nicht weiter verwerflich, solange Engagement und Unternehmenspolitik zusammenpassen. Gutes tun und darauf hoffen, dass hierüber auch berichtet wird – auf diese Erwartungshaltung setzt auch das Angebot von „Trier:aktiv im Team“. Dessen Macher bringen in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal Vereine und Verbände mit Betrieben aus der Stadt und der Region zusammen. Im Rahmen der im September anstehenden „Trierer Engagementwoche“ werden die Partner gemeinsam Projekte realisieren, mehr als 150 Vorhaben wurden seit dem Start von TAT schon in die Tat umgesetzt. Doch das Engagement der hiesigen Wirtschaft scheint nach wie vor ausbaufähig, wie ein Blick auf die Liste der beteiligten Unternehmen zeigt. 
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„Nur über meine Leiche“

Nun also frühestens nach der Sommerpause: Dass OB Jensen (SPD) und die Dezernenten Egger (parteilos) und Simone Kaes-Torchiani (CDU) am Freitag überraschend mitteilten, eine Entscheidung über die geplante Entwicklungsvereinbarung mit ECE werde nun doch nicht am 3. Juli fallen, könnte etwas Druck aus dem Kessel nehmen. Die erneute Vertagung ist auch eine Reaktion auf den heftigen Widerstand, der sich vor allem bei Einzelhändlern und Kammern zeigt – und auf die Berichterstattung in den Medien. Der kann der OB inzwischen genauso wenig abgewinnen, wie der Kritik der Grünen, die er gestern mit deutlichen Worten zurückwies. Einen Beitrag des SWR-Fernsehens bezeichnete Jensen gar als „journalistischen Tiefpunkt“. Unterdessen tritt die Stuttgarter Mesa Development BR GmbH Gerüchten entgegen, wegen der ECE-Pläne für Trier könnte die geplante „BIT-Galerie“ auf der Strecke bleiben. Gerade jetzt müssten Mittelzentren wie Bitburg „aufrüsten“, erklärte Mesa-Architekt Bernhard Reiser gegenüber 16vor. An den Plänen werde deshalb festgehalten.
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„Der kulturelle Schaden wird auf Dauer sein“

Vor der Kulturausschuss-Sitzung demonstrierten über 100 Menschen für den Erhalt des Drei-Sparten-Hauses. Foto: Christian JörickeIm Kulturausschuss wurden gestern mögliche Szenarien für die Zukunft des Trierer Theaters vorgestellt. Das von der Integrated Consulting Group erstellte Gutachten umfasst die Möglichkeiten, das Schauspielensemble, die Tanz- und Musiktheaterensembles oder alle Ensembles aufzulösen und ausschließlich Gastspiele zu zeigen. Aus der Untersuchung geht zwar hervor, was beim Theaterbudget gespart werden kann, aber nicht, wie die wirtschaftlichen und die Image-Folgen für die Stadt insgesamt wären. Während sich die Zahl der Teilnehmer an der Unterschriftenaktion für den Erhalt des Ensembletheaters den 25.000 näherte, demonstrierten vor der Sitzung über 100 Kulturschaffende und -interessierte, das Theater-Netz Trier der Universität und zahlreiche Theatermitarbeiter vor und im Rathaus gegen Spartenstreichungen. Unterdessen äußerte sich ein ehemaliger Kulturdezernent gegenüber 16vor zur aktuellen Theatersituation.
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„Jensen hat sich blenden lassen“

RheinGalerieLudwigshafenDass die Grünen neue Shopping-Passagen in Trier ablehnen, ist keine Überraschung. Früh schon hatten Partei und Fraktion ihren Widerstand gegen das ECE-Vorhaben erklärt – womit man sich in seltener Eintracht mit Kammern und Einzelhandelsverband weiß. Auf einer Mitgliederversammlung wurde indes nicht nur Kritik an dem eigentlichen Vorhaben laut, auch der OB geriet heftig unter Beschuss. Klaus Jensen habe sich von ECE „blenden lassen“, werde fremdgesteuert vom „Überschriftenproduzenten“ Dr. Johannes Weinand, dem Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, mutmaßte Ratsmitglied Corinna Rüffer. Ihr Kollege Richard Leuckefeld sieht Chancen, dass die für den 3. Juli geplante Entscheidung über eine Entwicklungsvereinbarung mit ECE erneut vertagt werden könnte. Derweil müssen sich die Grünen nach einer neuen Spitze umschauen – Kreisvorstandschef Rainer Landele trat nach nur fünf Monaten im Amt zurück. 
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Fernbusanbieter verbessert Angebot

Neben der Farbe ändert sich auch das Angebot der "DeLux"-Busse. Foto: Johann ZajaczkowskiAb dem ersten Juli können Fahrgäste des „DeLux-Express“ an der Endhaltestelle am Frankfurter Hauptbahnhof bequem mit einem Bus in zahlreiche kleinere und größere Städten innerhalb Deutschlands weiterreisen – bei Bedarf sogar bis ins Ostseebad Warnemünde. Möglich wird dies durch die Kooperation des Trier-Luxemburger Unternehmens mit dem jungen Start-up „MeinFernbus“. Die findigen Geschäftsführer bauen ein deutschlandweites Fernbusnetz aus und integrieren den „DeLux-Express“ in das Streckennetz. Am vergangenen Dienstag stellten sie das Konzept vor.
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Auf gutem Kurs

Peter Hammerschmid (rechts) mit Mike Süsser bei den Dreharbeiten zu "Die Kochprofis - Einsatz am Herd". Foto: Gianna Niewel„Die Kochprofis“ haben am vergangenen Wochenende im Trierer Restaurant „Delicia“ das gemacht, wofür ihre TV-Sendung bekannt ist: Sie haben „Einsatz am Herd“ gezeigt. Doch die Küche war nicht das eigentliche Problem. Frank Oehler, Mike Süsser und Andreas Schweiger mussten Restaurantbesitzer und Koch Peter Hammerschmid in seiner Position als Chef stärken und Streitigkeiten zwischen Küche und Service schlichten. Zurückgelassen haben die Sterneköche neben gestärktem Selbstbewusstsein im Team und neuen Kochideen die neue Spezialität des Hauses: einen „Halben Meter Biergarten“.
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