Beiträge von » Marcus Stölb

Niemand sagt’s seiner Stadt

TRIER. Anfang Juli startete die „Kultur- und Kreativstation Trier“ (KUKS) ihr interaktives Videoportal „Sag’s deiner Stadt“. Offenbar traf das Angebot noch nicht den Nerv der Trierer, wie Initiator Kay Spiegel jetzt gegenüber 16vor bestätigte.
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„Trier ist schon eine besondere Stadt“

2017 ist das Theater saniert, 2015 wird Trier einen „ÖkoBauPark“ haben, in dem alle Dienstleistungen in Sachen energetisches Bauen und Sanieren angeboten werden. Im selben Jahr präsentiert die Stadt ihre neue „Kulturmeile“. Bereits 2013 verkehren die Stadtwerke nach Konz, außerdem gibt es gemeinsam mit Schweich ein E-Car-Sharing-Angebot. Das alles und noch viel mehr findet sich im Entwurf für ein strategisches Konzept „Zukunft Trier 2025“. Am Donnerstag stellte der Stadtvorstand das Papier vor. Das zeigt auf, wohin die Reise in den kommenden Jahren gehen soll. Die Ziele seien „sehr ehrgeizig, aber nicht traumtänzerisch“, erklärte der OB. Klaus Jensen und die Dezernenten werden sich an dieser Vorlage messen lassen müssen, doch auch der Rat ist gefordert, will Trier endlich mehr aus seinen Möglichkeiten machen.
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„Wir fürchten da nichts“

Heute ist der vierte Trierer Bürgerhaushalt gestartet. Anders als in den Vorjahren gibt das Rathaus dieses Mal Themenschwerpunkte vor: Um die Bereiche Arbeit, Wohnen und Bildung sollen die Ideen kreisen, welche die Trierer in den kommenden Wochen einreichen und bewerten können. Dass die Online-Plattform vor allem von Gegnern möglicher Schulschließungen genutzt werden könnte, schreckt OB Klaus Jensen (SPD) nach eigener Aussage nicht: „Wir fürchten grundsätzlich nichts, wenn Bürger sich engagieren“, erklärte er am Mittwoch. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass der Bürgerhaushalt „in höchstem Maße konstruktiv“ genutzt werde. 2012 soll die Plattform zu einem dauerhaften „Ideen- und Beschwerdemanagement“ ausgebaut werden. Zeitgleich mit dem Start des Bürgerhaushalts stellt die Verwaltung den Entwurf für das Mobilitätskonzept 2025 online zur Debatte.
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„Balduin“ offiziell eröffnet

TRIER. Im Trierer Mehrgenerationenhaus in der Christophstraße ist am Mittwoch das neue „Café Balduin“ offiziell eröffnet worden. Reinhold Spitzley vom Palais e.V. sprach angesichts des mehrjährigen Vorlaufs von „keiner leichten Geburt“.
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„Absolut nicht hinnehmbar“

TRIER. Die Stadtspitze hat am Montag scharfe Kritik an der Ankündigung des Bundesverkehrsministers geübt, den Ausbau der Moselschleusen auszusetzen. Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster ist überzeugt, dass Berlin das Vorhaben weiter vorantreiben wird.
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Egbert-Eltern machen Front

TRIER. Der Schulelternbeirat der Egbert-Grundschule macht Front gegen Überlegungen, den Standort von der Olewiger Straße in die Kaiserstraße zu verlegen. Unter anderem wird die „katastrophale Verkehrsanbindung“ ins Feld geführt.
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Berliner Bremsmanöver mit Folgen für Trier

Der Termin steht, das Programm auch – Anfang September will die Trierer Hafengesellschaft ihren neuen Westkai in Betrieb nehmen. Das soll gebührend gefeiert werden, doch nun wurde den Verantwortlichen die Vorfreude auf den Festakt verhagelt: Die Ankündigung des Bundes, den Ausbau der Moselschleusen auszusetzen, sorgt für helle Empörung. Von einem „fatalen Signal“ für den Standort Trier und die gesamte Region ist die Rede, der Landrat spricht gar von einem „herben Rückschlag“. In der Stadtpolitik hält man sich derweil noch auffallend zurück. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) warnt: falle auch nur eine Schleuse aus, müssten täglich rund 42.000 Tonnen Güter auf andere Verkehrsträger verlagert werden. 
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Besucherrekord im Trierer Südbad

TRIER. Diese Vorhersage trat ein: Trier verzeichnete am Sonntag den heißesten Tag des Jahres. Laut Deutschem Wetterdienst wurden um 17 Uhr 37,8 Grad Celcius Lufttemperatur gemessen. Dem Südbad bescherte das einen neuen Besucherrekord.
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Spektakel am Himmel

FÖHREN. Bei optimalen Wetterbedingungen startet am heutigen Freitag auf dem Trierer Flugplatz in Föhren die sechste „Mosel-Ballon-Fiesta“. Mehr als 70 Heißluftballons sowie ein Heißluft-Luftschiff werden am Abend abheben.
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„Das ist ein Riesending für Trier“

Trier hat schon einige Berühmtheiten kommen und gehen sehen und so manchen berühmten Sohn hervorgebracht, doch ein Olympiasieger fand sich bislang nicht in den Annalen der Stadtgeschichte. Dank Richard Schmidt ist das nun anders, und weil auch der Oberbürgermeister mächtig stolz auf den 25-Jährigen ist, entschied er kurzerhand, dass dieser sich entgegen den Gepflogenheiten ins Goldene Buch der Stadt eintragen durfte. Zuvor bereiteten rund 250 Freunde, Bekannte und Fans Schmidt einen begeisterten Empfang auf dem Hauptmarkt. Bei herrlichem Sonnenschein strahlte der Ruderer am Donnerstagabend über den Platz und kommentierte das dramatische Rennen vom 1. August.
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„Diffamierende Hetzkampagnen“

TRIER. Der Konflikt zwischen der IG Metall und der Natus GmbH & Co. über die Gründung eines Betriebsrats dauert an.  Zwar signalisiert die Gewerkschaft Gesprächsbereitschaft, doch herrscht weiterhin ein grundsätzlicher Dissens.
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Sonntags shoppen in Trier

TRIER. Die City-Initiative Trier hat die Termine für die vier verkaufsoffenen Sonntage im kommenden Jahr bekanntgegeben. Vorausgegangen war eine Befragung unter den Mitgliedsbetrieben der CIT.
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„Pfalzeler sind entsetzt“

PFALZEL. In mehreren Stadtteilen formiert sich Protest gegen die vorgeschlagene Schließung und Zusammenlegung von Grundschulen. In Pfalzel warnt man vor einem „Ausbluten des Stadteils“, sollte die örtliche Schule geschlossen werden.
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Mobilitätskonzept auf der Zielgeraden

Der Motorisierte Individualverkehr (MIV) soll um 30 Prozent reduziert, der Anteil des ÖPNV am Verkehrsaufkommen verdoppelt werden. So stand es im 1992 vom Rat verabschiedeten Verkehrskonzept für die Stadt Trier. Passiert ist anschließend fast nichts. Zu diesem Ergebnis kommen auch die Autoren des Mobilitätskonzepts 2025. Kommende Woche wird der Entwurf des „Moko“ im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt, kontroverse Diskussionen dürften programmiert sein. Denn auch wenn die Ziele nicht so ambitioniert erscheinen wie vor zwei Jahrzehnten – ohne politischen Willen und viel Überzeugungsarbeit werden sich weder das empfohlene Tempo 30 in Paulin- und Saarstraße auf den Weg bringen lassen, noch die konsequente Förderung des Fuß- und Radverkehrs.
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„Ramsauer rudert zurück“

TRIER/BERLIN. Der geplante Ausbau der Moselschleusen steht angeblich auf der Kippe, möglicherweise ist auch die Realisierung der zweiten Schleusenkammer in Trier gefährdet. Das ruft nun den Bundestagsabgeordneten Manfred Nink (SPD) auf den Plan.
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Mehr Schwarzfahrer in Trier

TRIER. Die Zahl der Schwarzfahrer in den Trierer Stadtbussen hat zugenommen. Ein Grund für diese Entwicklung könnte in den stetig steigenden Ticketpreisen für den öffentlichen Nahverkehr liegen.
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Triers Stadtkasse droht Parkgebühren-Fiasko

Im Januar 2011 trat eine neue Parkgebührenordnung in Kraft. Während das Abstellen von Autos in Großgaragen seither einheitlich 1,50 Euro pro Stunde kostet, werden auf öffentlichen Stellplätzen unter freiem Himmel 1,60 Euro fällig. Im Rathaus ist man überzeugt, dass die erwünschte Lenkungswirkung eingetreten ist – Langzeitparker verstärkt Parkhäuser aufsuchen und so der Straßenraum entlastet wird. Doch auf Nachfrage von 16vor vermeldet die Verwaltung auch eine Hiobsbotschaft: Die Zahl der „Schwarzparker“ hat in Trier drastisch zugenommen, die Einnahmen aus den Parkgebühren brechen regelrecht ein. So könnte das Gebührenaufkommen in diesem Jahr um mehr als ein Viertel niedriger liegen als noch 2009, prognostiziert die Stadt. Dabei war in der Beschlussvorlage noch von spürbaren Mehreinnahmen die Rede.
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Steigen Düsseldorfer beim TV ein?

DÜSSELDORF/TRIER. Die Anzeichen mehren sich, dass die Saarbrücker Zeitungsgruppe schon bald von der Rheinischen Post übernommen werden könnte. Die Düsseldorfer hätten dann indirekt auch das Sagen beim Trierischen Volksfreund.
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„Stadtpolitik ohne klare Ziele“

TRIER. Die Trierer Christdemokraten wollen am 24. August über „Leitlinien für eine vernünftige Stadtpolitik“ diskutieren. Als Experten werden auf dem Parteitag unter anderem TV-Journalist Dieter Lintz und Sozialunternehmerin Petra Moske sprechen.
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Neubau für Triers Polizei in weiter Ferne

Anfang letzten Jahres bezog die Trierer Kriminaldirektion ihr neues Domizil im ehemaligen Posthochhaus am Hauptbahnhof. Damit endete für die Kripo ein jahrelanges Provisorium. Doch die rund 7,4 Millionen Euro teure Umbaumaßnahme sollte nur der erste Schritt hin zu einer räumlichen Konzentration der Polizeikräfte werden. Statt bislang elf soll es künftig nur noch zwei Standorte geben. Wann der geplante Neubau in der Kürenzer Straße kommen wird, ist allerdings noch ungewiss. Wie ein Sprecher des Mainzer Innenministeriums gegenüber 16vor erklärte, wurde das Genehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Nach dessen Abschluss ist mit einem Planungs- und Realisierungszeitraum von mehr als 50 Monaten zu rechnen. So zeichnet sich auch für den weitgehend verwaisten Waschbetonbau in der Südallee noch immer keine Lösung ab.
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„Wiederverheiratet wird nicht akzeptiert“

Dass wiederverheiratete Geschiedene in der katholischen Kirche offiziell nicht zur Kommunion zugelassen werden, ist bekannt. Doch auch um eine Stelle als Reinigungskraft in einem katholischen Kindergarten brauchen sich Angehörige dieser Personengruppe offenbar nicht zu bewerben. Zumindest stand es so nun in einer Stellenausschreibung der bistumseigenen KiTA gGmbH Trier. „Der Familienstand ‚wiederverheiratet‘ wird nicht akzeptiert“, wurde potenziellen Bewerberinnen vorab bedeutet. Von 16vor mit dem Stellenangebot konfrontiert, räumen Bistum und Geschäftsführung der KiTa gGmbH einen Fehler ein: Wie die Kriterien in das Inserat der Arbeitsagentur geraten seien, könne man sich nicht erklären, von einer „Fehlinterpretation einer veralteten Orientierungshilfe“ ist die Rede. Die Stelle wurde zwischenzeitlich besetzt.
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Carl-Ludwig Wagner ist tot

Er war der einzige Trierer, der es an die Spitze einer Mainzer Landesregierung schaffte, doch dass Dr. Carl-Ludwig Wagner dieses Amt angestrebt hätte, lässt sich nicht behaupten. So lag auch eine gewisse Tragik über diesem politischen Höhepunkt seiner Karriere – nach kaum mehr als zwei Jahren als Ministerpräsident erlitt die CDU bei der Landtagswahl 1991 eine schwere Niederlage und musste in die Opposition gehen. Auch als Trierer Oberbürgermeister amtierte Wagner nur wenige Jahre, seine stärkste Zeit hatte der gebürtige Düsseldorfer als Finanzminister, hier schrieb er Landesgeschichte. Am Freitag verstarb Wagner im Alter von 82 Jahren nach längerer Krankheit. Ministerpräsident Kurt Beck würdigte seinen Vorgänger als „Mann des Ausgleichs und der Integrität, dem die Menschen in Rheinland-Pfalz viel zu verdanken haben“. Ein Nachruf.
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„Racial Profiling“ im Fokus

TRIER. Das Multikulturelle Zentrum lädt für diesen Donnerstagabend zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Racial Profiling“ ein. Unter den Teilnehmern ist auch Polizeipräsident Lothar Schömann.
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Neue Jobs für „NH Trier“-Mitarbeiter

TRIER. Wenige Wochen nach der überraschenden Schließung des „NH Trier“ haben rund 80 Prozent der betroffenen Mitarbeiter bereits neue Arbeitsverträge abgeschlossen. Das teilte die Hotelgruppe auf Anfrage gegenüber 16vor mit.
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Expansion auf dem Trierer Grüneberg

Würde morgen die Kanzlerin zurücktreten, Thomas de Maizière wäre wohl ihr wahrscheinlichster Nachfolger. Am Dienstag besuchte der Bundesverteidigungsminister Trier. Genau genommen weilte er nur auf dem Grüneberg, der zweieinhalbstündige Besuch galt der dortigen Wehrtechnischen Dienststelle für Kraftfahrzeuge und Panzer (WTD 41). Der Standort auf dem Kürenzer Plateau zählt zu den Gewinnern der Bundeswehrreform und soll in den kommenden Jahren deutlich aufgerüstet werden. „Hier wird wichtige Arbeit für die Qualität und Sicherheit der Soldaten geleistet“, sagte de Maizière. Nun ist ein neues Klimazentrum für Tests bei Extremtemperaturen vorgesehen, zudem scheint denkbar, dass schon bald auf der Mosel bei Monaise Sturmboote unterwegs sein werden.
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Bartmann verlässt die Caritas

TRIER. Wechsel an der Spitze der Trierer Caritas: Geschäftsführerin Sandra Bartmann wird den Verband schon Ende Juli verlassen. Der Schritt erfolge aus „persönlichen Gründen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen“, heißt es.
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Palais-Tochter eröffnet Café

TRIER. Eine Tochterfirma des Trierer Palais e.V. wird in wenigen Wochen im Mehrgenerationenhaus ein neues Café eröffnen. Voraussichtlich im August könnte zudem auch die „Genussgesellschaft“ in der Nagelstraße fertiggestellt sein.
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Trier hängt Mainz und Koblenz ab

FRANKFURT AM MAIN/TRIER. Die Trierer Simeonstraße bleibt eine der meistbesuchten Einkaufsmeilen Deutschlands. Das ergab eine aktuelle Untersuchung von „Jones Lang Lasalle“. Demnach liegt Trier noch deutlich vor Koblenz und Mainz.
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„Silent Disco“ auf dem Petrisberg

TRIER. Lautlos Party machen und die Musik per Funksender auf Kopfhörer bekommen – am kommenden Samstag findet auf dem Petrisberg eine „Silent Disco“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im „Lotto-Forum“.
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Trierer Student wieder aufgetaucht

TRIER/LONGUICH. Ein seit dem vergangenen Donnerstag vermisster Trierer Student ist wieder aufgetaucht. Das teilten seine Freunde auf Facebook mit. Der 22-Jährige sei zu seinen Eltern zurückgekehrt, heißt es.
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vandermeer weiter „on air“

TRIER. Der Online-Radiosender vandermeer_fm hat es gepackt – zumindest fürs Erste. Die Musiker der gleichnamigen Trierer Band dürfen ihr Angebot mindestens sechs weitere Monate fortführen.
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„Es muss nicht gespart werden“

Mit einem neuen Vorstand samt Doppelspitze hat sich die Trierer Linke personell für die Wahlkämpfe der kommenden beiden Jahre formiert. Auf einer Mitgliederversammlung des Kreisverbands Trier-Saarburg wurde Parteichefin Katrin Werner am Samstag mit klarer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Werner will im Herbst 2013 auch wieder für den Bundestag kandidieren. Gemeinsam mit Marc-Bernhard Gleißner bildet sie künftig eine Doppelspitze. In mehreren Resolutionen bezogen die Linken auch inhaltlich Stellung. „Die kulturpolitische Bilanz der Stadt Trier in den letzten drei Jahren ist verheerend“, kritisierte Gleißner. Die Partei sprach sich erneut für die Einführung einer „Sozialcard“ aus und erteilte der Schließung von Schulen eine kategorische Absage.
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Trierer Bischof wirft erstmals Priester raus

Im katholischen Kirchenrecht ist es die Höchststrafe, für die Opfer ist es das Mindeste, was sie erwarten durften: Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat in dieser Woche erstmals einen Priester aus dem Klerikerstand entlassen. Der Geistliche soll in den Jahren zwischen 1966 und 1980 mindestens fünf Jungen missbraucht haben, zwei von ihnen auch über einen längeren Zeitraum. Strafrechtlich war der Mann nicht mehr zu belangen, da die Taten verjährt sind. Kirchenrechtlich zog Ackermann nun alle Register – bis der Vatikan ihn dazu aufforderte, das Entlassungsdekret auszufertigen. Bei dem Geistlichen im Ruhestand handelt es sich um einen Theologen, der zuletzt außerhalb des Bistums wirkte und Autor zahlreicher Bücher ist.
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„Die Porta Nigra wird nicht verschwinden“

Sie ist in die Jahre gekommen, und nun kommt sie auch auf den Prüfstand: An der Porta Nigra haben die Arbeiten für eine umfassende Bestandsaufnahme des monumentalen Bauwerks begonnen. Neben dem elenden Wetter verhagelt nun auch ein Gerüst die Postkartenansicht auf Triers weltbekanntes Wahrzeichen – ein zweites Gerüst wird bald folgen. Aber die Porta Nigra werde „nicht verschwinden“, versprach eine Abteilungsleiterin des Finanzministeriums am Donnerstag vor Ort. Wann die eigentliche Sanierung beginnen wird, ist noch unklar. Wie auch noch niemand beziffern kann, was die Sanierung am Ende kosten wird. Und dann ist da noch die Sache mit der Umgestaltung des Porta-Nigra-Umfelds.
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„Auf jeden Euro angewiesen“

TRIER. Das Urteil gegen die Bettensteuer hat die Debatte über die Abgabe neu entfacht. Sowohl die Grünen als auch die Freien Wähler sehen sich nun bestätigt, obwohl die einen im November 2010 für die Einführung der Steuer stimmten, die anderen aber dagegen.
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Bingen zahlt Bettensteuer zurück

TRIER/BINGEN. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Kultur- und Tourismusförderabgabe will Bingen den Hoteliers die bereits eingezogene Bettensteuer rückerstatten. Im Trierer Rathaus überlegt man derweil, ob die für unwirksam erklärte Satzung überarbeitet werden kann.
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Leipziger Richter kassieren Trierer Bettensteuer

Für die Stadt Trier ist es eine Niederlage, und die Folgen für den städtischen Haushalt sind noch nicht absehbar: Nachdem vor einem Jahr das Oberverwaltungsgericht die Erhebung der Kultur- und Tourismusförderabgabe für rechtens erklärt hatte, brachte die höchste Instanz die Bettensteuer am Mittwoch zu Fall. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erklärte die Abgabe für „teilweise verfassungswidrig“. Gemeinden dürften Steuern nur auf privat veranlasste Übernachtungen erheben, nicht aber auf solche, die beruflich zwingend erforderlich seien. Die vom Stadtrat beschlossene Satzung sei „in vollem Umfang unwirksam“. In einer ersten Stellungnahme bedauerte Kultur- und Wirtschaftsdezernent Thomas Egger (FDP) die Entscheidung aus Leipzig und stellte eine weitere Sparrunde in Aussicht. Schließlich habe man auch für den kommenden Haushalt mit den Einnahmen aus der Abgabe gerechnet.


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Brüssel verunsichert Trierer ERA

TRIER/BRÜSSEL. Die Brüsseler EU-Kommission plant, der Europäischen Rechtsakademie in Trier einen festen jährlichen Zuschuss in Millionenhöhe zu streichen. Sollten die Pläne Wirklichkeit werden, hätte die ERA ein ernsthaftes Problem.
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„Wir lassen uns nicht teilen“

Rund 1.000 Studierende und Mitarbeiter der Trierer Hochschulen haben am Dienstagabend gegen die Mainzer Bildungspolitik protestiert. Auch wenn mehrere Redner dazu aufriefen, nach konstruktiven Lösungsansätzen für die Finanzmisere im Bildungssektor zu suchen, wurde erneut deutliche Kritik laut. Besonders Äußerungen von Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß (SPD), die erklärt hatte, dass sich die Studienbedingungen trotz zusätzlicher Studenten nicht verschlechtert hätten, sorgten für Unverständnis. Die ehemalige Vize-Präsidentin der Universität, Helga Schnabel-Schüle, griff die Hochschulleitung an – diese habe den Eindruck erweckt, dass es der Sparvorgaben bedurft hätte, „bis wir in die Gänge kommen“.
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Wëllkomm zu Tréier

TRIER. Die Trierer City Initiative veranstaltet am kommenden Samstag ihren traditionellen „Tag der Luxemburger“.  Den Kunden aus dem Großherzogtum wird einiges geboten, und durstig dürfte wohl keiner der Shoppinggäste nachhause fahren.
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