Eintracht eiskalt erwischt

Nach zwei Pflichtspielen der Trierer Eintracht im neuen Jahr kann man bereits von einem Fehlstart sprechen. Gestern Abend unterlag der SVE vor offiziell 1262 Zuschauern im Moselstadion mit 0:1 gegen den FSV Frankfurt II. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich in der letzten Minute der Nachspielzeit wurde nicht genutzt. Fahrudin Kuduzovic verschoss in der 93. Minute eine Elfmeter für Trier. „Uns hat heute das Quäntchen Glück gefehlt, um ein Tor zu machen“, sagte SVE-Trainer Roland Seitz, wohingegen FSV-Coach Nicolas Michaty erklärte. „Wir haben uns das Glück erarbeitet.“ Beide Mannschaften zeigten jedoch auch viel Unvermögen.
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Auf den Spuren von Draxler, Höwedes und Co.

Mit 14 Jahren verlässt Lukas Achterberg Freunde und Familie für seinen großen Traum: Er will Fußballprofi werden. Über seinen Heimatverein Kenn und Eintracht Trier wechselt der „Dorfjunge“, wie sich Lukas immer wieder selbst nennt, im vergangenen Sommer in die U15-Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten FC Schalke 04. Seitdem ist er als Innenverteidiger aus dem Team von Trainer Willi Landgraf nicht mehr wegzudenken. Fast wäre der inzwischen 15-Jährige allerdings zu einem anderen Bundesligisten gewechselt. In der neuen 16vor-Serie „Auf dem Sprung nach oben – Talente aus Trier“ stellt Jörn Pelzer ab sofort regelmäßig vielversprechende Trierer Nachwuchssportler vor.
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Aktualität mit einem Hauch dreißiger Jahre

Durch die vor zwei Jahren neuaufgelegte Taschenbuchausgabe des 1947 erschienenen Buches „Jeder stirbt für sich allein“ erlebt der Autor Hans Fallada eine Renaissance. Diese Popularität ist ein Grund, warum in dieser Spielzeit eines seiner Werke Vorlage für eine Inszenierung am Trierer Theater wurde. Am Samstag um 19.30 Uhr hat „Kleiner Mann, was nun?“ Premiere im Großen Haus. Die Version basiert jedoch nicht auf dem Roman. 16vor sprach mit dem Intendanten über das Stück, aber auch über den kommenden Spielplan und die Diskussionen über den Ausstieg bei dem grenzüberschreitenden Projekt „Total Théâtre“.
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„Es muss zu einer Einigung kommen!“

In zwei Wochen soll der Stadtrat über das Schulentwicklungskonzept entscheiden. Nachdem die Stellungnahmen der meisten Fraktionen vorliegen, scheint bislang kaum vorstellbar, wie die unterschiedlichen Positionen unter einen Hut gebracht werden sollen. Von einer „schwierigen Situation“ sprechen OB Klaus Jensen (SPD) und Bürgermeisterin Angelika Birk (B90/Die Grünen) gegenüber 16vor, betonen aber zugleich, dass sie am Fahrplan festhalten wollen: „Es muss zu einer Einigung kommen“. Das sagen auch die Grünen, die allerdings alle Entscheider so lange an einen Tisch setzen wollen, „bis weißer Rauch aufsteigt“. Unterdessen üben die Schulelternbeiräte von Egbert und Kürenz einen ungewöhnlichen Schulterschluss, um beide Standorte zu retten, und in Heiligkreuz sorgt man sich um die Zukunft des seit 37 Jahren funktionieren Hortangebots.


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Der Weg des Weines im Winter

Seit die gebürtige Saarländerin Manuela Schewe die Vinothek „Weinsinnig“ in der Palaststraße eröffnet hat, überrascht sie ihre Gäste gerne mit außergewöhnlichen Aktionen. So darf sich beispielsweise jeden Monat ein Winzer aus der Region in ein großes Weinfass zwängen. Durch geschicktes Raten muss das Publikum seiner Identität auf die Schliche kommen. Am vergangenen Samstag ging eine besondere Veranstaltungsreihe in die zweite Runde: Im Rahmen der „Weinsinnigen Akademie“ entführt die Vinothekarin Weinliebhaber auf das Weingut Bender – und vermittelt ihnen dort gemeinsam mit dem Winzer, wie viel Liebe, Arbeit und Geduld in einer Flasche Wein stecken kann.
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Mit „Windelstipendium“ und viel Disziplin

Als sie erfuhr, dass sie schwanger ist, habe sie erst einmal geweint, berichtet Joelle Ngani. „Ich war mitten im Studium und mir war klar, dass sich mein Leben komplett ändern würde. Mein Freund meinte, wir schaffen das. Das hat mir Mut gegeben.“ Die junge Mutter zählt laut Angaben des Deutschen Studentenwerks zu den rund sechs Prozent Studierenden, die eines oder mehrere Kinder haben. Während das DSW fehlende Betreuungsangebote an Hochschulen sowie die oft prekäre finanzielle Situation junger Eltern bemängelt, zählt die Universität Trier in Bezug auf familienfreundliche Angebote bundesweit zu den Vorreitern. 2002 durchlief sie, als erste Uni Deutschlands, den Auditierungsprozess zur besseren Vereinbarung von Beruf sowie Studium und Familie und trägt seither das Zertifikat „familiengerechte Hochschule“ der Hertie-Stiftung. Auch vielfältige Angebote des Studierendenwerks helfen, Kind und Studium unter einen Hut zu bringen.
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Knapp an der Blamage vorbei

Die TBB Trier ist am Samstagabend haarscharf an einer Blamage vorbeigeschrammt: Gegen die seit Wochen dezimierten LTi Giessen 46ers mussten die Moselstädter bis in die Schlussphase der Begegnung um den Auswärtssieg bangen. Doch da die Schützlinge von Cheftrainer Henrik Rödl in den entscheidenden Momenten die Ruhe bewahrten und die richtigen Entscheidungen trafen, landeten sie in der Gießener Sporthalle Ost einen 77:72-Erfolg und klettern dadurch auf den neunten Tabellenplatz – zwei Punkte trennen die Trierer von einem Playoff-Rang. „Das war ein sehr hartes Stück Arbeit“, kommentierte Rödl das Geschehen „Nach den letzten Wochen hat man meiner Mannschaft angemerkt, dass sie übernervös in das Spiel gegangen ist, aber in den entscheidenden Phasen haben wir uns durchgesetzt. Vielleicht ist es ja gut für mein Team, dass es sich diesen Sieg erkämpfen musste – meine Spieler haben so gesehen, wie schwer es ist, auswärts zu gewinnen.“
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„So etwas ist unfassbar“

Der SV Eintracht Trier 05 leistet sich ein Debakel. Die Seitz-Elf verliert 1:6 gegen den Tabellenletzten der Regionalliga Südwest. Vor 120 Zuschauern im Frankfurter Volksbank-Stadion deklassierte Eintracht Frankfurt die Moselstädter, war in allen Belangen überlegen. Bester Spieler war Frankfurts Noyan Oez, der gleich drei Treffer zum Kantersieg beisteuerte. Für Trier war diese Niederlage ein herber Rückschlag im Kampf um die Aufstiegsplätze.
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Sven Teuber soll Malu Dreyer beerben (update)

Der Chef der SPD-Stadtratsfraktion, Sven Teuber, soll neuer Vorsitzender der Trierer Sozialdemokraten werden. Der 30-Jährige wurde am Freitagabend vom Ausschuss  seiner Partei einstimmig für die Nachfolge Malu Dreyers nominiert. Dass Partei- und Fraktionsführung der Trierer SPD in einer Hand lagen, hat es zuletzt 1980 gegeben – unter dem späteren UBM-Gründer Manfred Maximini. Dreyer hatte im vergangenen Herbst angekündigt, nach ihrer Wahl zur Mainzer Ministerpräsidentin alsbald ihr Amt als Trierer SPD-Chefin niederlegen zu wollen. Teubers Posten als Parteivize soll Anna Gros übernehmen, die auch dem Landesvorstand der rheinland-pfälzischen SPD angehört. Gros wurde zudem am Freitagabend zur neuen Chefin der Trier-Norder Genossen gewählt.
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