„In vielen Bereichen sehr konstant gespielt“

Eine Woche nach der bitteren Niederlage gegen Phoenix Hagen musste die TBB Trier am Montagabend beim amtierenden Meister Brose Baskets antreten. Vor 6800 Zuschauern in der Bamberger Arena waren die Rollen vor dem Spiel klar verteilt. Dennoch zeigten die Gäste die erhoffte Verbesserung und verkauften sich beim 94:88 ordentlich. Bester Werfer war Laurynas Samenas mit 17 Punkten. Aber auch Jermaine Bucknor (16), Trevon Hughes (15), und Andreas Seiferth (14) trafen zweistellig.
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Anklage gegen frühere Spitze der Trierer HWK

Seit fünf Jahren liefen die Ermittlungen, nun hat die für Wirtschaftsstrafsachen zuständige Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den früheren Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Trier sowie weitere ehemalige HWK-Spitzenkräfte Anklage erhoben. Angeklagt werden auch der damalige Kammer-Vize, der frühere Leiter des Umweltzentrums (UWZ) der HWK sowie ein weiterer Abteilungsleiter. Den Anklagten wird Betrug und Subventionsbetrug in insgesamt acht Fällen in wechselnder Beteiligung vorgeworfen. Laut Anklageschrift sollen öffentliche Fördergeber um fast 900.000 Euro betrogen worden sein.
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„Sie kennt Trier!“

ZockSchröerKleinSie kam, sprach und verzückte die CDU: Hiltrud Zock ist nun auch offiziell Kandidatin der Union für das Amt des Trierer Oberbürgermeisters. In ihrer Rede empfahl sie sich am Freitagabend als erfahrene Motivatorin mit ausgeprägtem Heimatgefühl. Die Herausforderung, sich um das höchste Amt der Stadt zu bewerben, schreckt die 51-Jährige erkennbar wenig, und auch das Thema Verwaltungserfahrung ging sie offen an. Dass der wiedergewählte Kreischef Kaster Dietrich Bonhoeffer bemühte und auch Alt-OB Helmut Schröer Partei für die Frau ohne Parteibuch ergriff, hätte es da beinahe nicht mehr bedurft. Zock kam an bei den Christdemokraten, entsprechend selbstbewusst sehen diese nun dem Trierer „Superwahljahr“ 2014 entgegen.
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Sehen und gesehen werden

LichtTrier_Metazeichen_ZielkonzeptLicht ist Leben und kann die Nacht schon mal zum Tag machen. Mit einem neuen „Lichtmasterplan“ soll die Beleuchtung im öffentlichen Raum Triers in den kommenden Jahren deutlich verbessert und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden. An Potenzial herrscht ebenso wenig Mangel wie an historischen Gebäuden, Achsen und Plätzen, die – ins rechte Licht gerückt – noch viel besser zur Geltung kommen könnten. Und allein schon die Straßenbeleuchtung ist ein einziges Konglomerat aus unterschiedlichen und zu einem großen Teil veralteten Leuchtentypen. Uwe Knappschneider vom Büro „licht raum stadt planung“ aus Wuppertal gab jetzt einen Zwischenbericht über den Stand in Sachen „Lichtmasterplan“. Dabei machte er deutlich, dass die Moselstadt auch in punkto Illuminierung von Welterbestätten wie Dom und Porta Nigra bislang weit unter ihren Möglichkeiten bleibt. 
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Eintracht Trier macht Freiburg zum Herbstmeister

Tristesse im Zeichen des nasskalten Herbstes: So tief die Wolken über dem Freiburger Möslestadion hingen, so groß war die Enttäuschung bei Eintracht Trier. Das Spitzenspiel in der Regionalliga beim SC Freiburg II ging für die Moselstädter mit 1:3 (0:2) verloren. Während die U23 des Bundesligisten damit zum Ende der Hinrunde die Herbstmeisterschaft feierte, verloren die Trierer mit der zweiten Niederlage in Folge einstweilen den Kontakt zur Tabellenspitze und rutschten auf Platz sechs ab.
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Der Lage der Nation

Ohne Nickelbrille und Band: Klaus Lage in der Tufa. Foto: Christian JörickeVor fast 30 Jahren schaffte Klaus Lage mit „1000 und 1 Nacht“ den musikalischen Durchbruch, für den ersten „Schimanski“-Kinofilm sang er das Titellied. Trotz mittlerweile 16 Studio- und fast genauso vielen Live- und Best-of-Alben sowie Tourneen mit und ohne Band konnte er seit Mitte der 80er nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen. Warum das so ist, wurde bei seinem ausverkauften Solo-Konzert am vergangenen Mittwoch in der Tufa deutlich. Lage hat eine starke, vielseitige Stimme, aber seine Texte kommen gewichtiger daher als sie sind, und auch die Musik packt kaum. Die Versionen, die man in Trier zu hören bekommt, sind zudem überladen arrangiert. Letzteres ist seiner Selbstverliebtheit geschuldet, die er mit gespielter Selbstironie zu kaschieren versuchte.
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Gelebtes Hörspiel

Der Autor Finn-Ole Heinrich tritt heute mit dem "Unsortierten Orchester" in der "Grünen Rakete" auf. Foto: Promo„Manchmal ist eine Schreibblockade für die Leser ein Segen“, meinte einst Marcel Reich-Ranicki, welcher durch den ein oder anderen Autor gute Gründe hätte, sich im Grabe umzudrehen. Da ihm jedoch die Möglichkeit eingeräumt werden sollte, in Frieden zu ruhen, braucht’s Schreibflüsse, welche zugunsten des Lesegenusses abseits von ungekonntem Abschreiben durch verwöhnte Einzelkinder und literarischen Ergüssen von Bestseller-Einkaufsexperten emporquellen. Eben hier tritt der junge Autor und Filmemacher Finn-Ole Heinrich in Erscheinung, lässt Reich-Ranicki in der Ursprungslage verweilen und verursacht eine angenehme Sprachlosigkeit beim Publikum. Derzeit ist er mit dem „Unsortierten Orchester“ auf „Cliffhanger“-Tour und zeigt Trier heute Abend, warum Vorlesen zum Erlebnis werden kann.
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„Wer ist der Schwächste? Die Familie!“

jünemann_6898 (1)Mutter, Vater, Kind – auf diese einfache Formel lässt sich der Begriff „Familie“ heute nicht mehr bringen. Zu vielfältig sind die Lebensformen, ob Mehrgenerationen-, Patchwork- oder Regenbogenfamilie, oder aber Alleinerziehende. Auf seiner Diözesantagung hat der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) kürzlich über das Thema „Familie? Die Unverwüstlichkeit einer Lebensform!“ diskutiert. Doch ist die Familie wirklich „unverwüstlich“? Was ist überhaupt „Familie“ und was bringt sie aus dem Konzept? 16vor.de hat mit Elisabeth Jünemann über den gesellschaftlichen Wandel und die Zukunft der Familie gesprochen. Die Professorin für Theologische Anthropologie und Ethik im Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Fachhochschule in Paderborn hält ein Adoptionsrecht für Homosexuelle grundsätzlich für machbar: „Aus theologischer und soziologischer Perspektive spricht nichts dagegen“.
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„…sonst hätte ich den Baum früher untersucht“

Zeichen der Anteilnahme in der Wilhelm-Rautenstrauch-Straße, einen Tag nach dem tödlichen Unglück. Foto: Marcus StölbHat ein städtischer Mitarbeiter seine Dienstpflicht verletzt? Oder ist das Grünflächenamt unterbesetzt, sind dessen Mitarbeiter so überlastet, dass sie ihrer Arbeit nur begrenzt nachgehen können? Oder krankt das System gar als Ganzes? Um diese Fragen hat sich am Dienstag der erste Verhandlungstag im Prozess um das tödliche Baumunglück in der Trierer Altstadt gedreht. Im Mittelpunkt stand die Aussage des Angeklagten. „Ich habe im vorliegenden Fall die Priorität nicht gesehen, sonst hätte ich den Baum früher untersucht“, erklärte der 53-Jährige vor Gericht.
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Wolfram Leibe will die Seiten wechseln

Leibe4kleinEines eint die designierten OB-Kandidaten von CDU und SPD: Weder Hiltrud Zock noch Wolfram Leibe hatten die Medien der Moselstadt auf der Rechnung, als es darum ging, über potenzielle Bewerber für das höchste Amt der Stadt zu spekulieren. Damit hat es sich dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten. Denn mit Zock und Leibe bieten beide Parteien den Wählern ein personifiziertes Kontrastprogramm. Selbstbewusst präsentierte sich der Sozialdemokrat am Dienstag der Presse, empfahl sich als Manager mit reichlich Verwaltungserfahrung und gutem Draht zu Wirtschaft und Gewerkschaften. Als gebürtigem Südbadener komme ihm zudem die Trierer Mentalität sehr entgegen, erklärte Leibe; „dass man direkt geherzt und geküsst wird wie im Rheinland, brauche ich nicht“. Für den Wahlkampf braucht Leibe seine Genossen, weshalb er betonte: „Ich trete nicht als Parteiloser an!“
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