Mit Sondertraining zum Erfolg

Früher spielte Annika Regneri immer mit den Jungs Fußball, mittlerweile gehört sie zur ersten Frauen-Mannschaft des TuS Issel – und das schon mit 16 Jahren. Sogar in den Kreis der Junioren-Nationalmannschaft hat sich die Triererin gekämpft und einen außergewöhnlichen Ehrgeiz entwickelt. In der Serie “Auf dem Sprung nach oben – Talente aus Trier” stellt 16vor-Mitarbeiter Jörn Pelzer regelmäßig vielversprechende Trierer Nachwuchssportler vor.
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„… dann verkaufen wir ab übermorgen Angeln“

Ingo Popp prägte fast 30 Jahre lang als Konzertveranstalter das kulturelle Leben in der Region. Dazwischen war er mit unterschiedlichem Erfolg auch Mitinhaber einer Bar („Havanna“), Restaurantleiter („Popp-Kantine“) und Mitbetreiber einer Kleinkunstbühne („Casino am Kornmarkt“). Demnächst eröffnet er – ja, Sie lesen jetzt richtig – ein Kaufhaus. Im „Kaufhaus Popp“ verkauft der Trierer alles von Postkarten bis Porzellanfiguren. Einziges Kriterium für das Sortiment: Es muss ihm gefallen.
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Viel Holz für „Enercase“

In den Trierer Caritas-Werkstätten werden Menschen mit psychischen Erkrankungen für ihren Einsatz auf dem Arbeitsmarkt aus- und weitergebildet. Das Angebot umfasst neben einem Berufsbildungszweig Arbeitsplätze in acht Bereichen, von Gartenbau, über Küche bis hin zu Holz. Letzterer ist nicht nur einer der ältesten Fertigungszweige der Werkstätten, mit dem Projekt „Enercase“ des Studierendenwerks Trier stemmt der Holzbereich unter der Leitung von Schreinermeister Hans-Dieter Hamm derzeit auch sein bisher größtes Projekt. Das neue Studentenwohnheim mit seinen 72 Zimmern soll ab dem Herbst auf dem Campus entstehen. Es ist nicht das erste Mal, dass Studierendenwerk und Caritas-Werkstätten miteinander kooperieren.
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„Klaus Jensen ist der richtige Mann!“

Im März übernahm Sven Teuber den Vorsitz der Trierer SPD. Seine Genossen will der 30-Jährige im kommenden Jahr erneut als Spitzenkandidat in die Kommunalwahl führen. Im Gespräch mit 16vor äußert sich Teuber zu Moselaufstieg und ECE-Plänen. Außerdem zieht er eine Bilanz der vergangenen vier Jahre und nimmt Stellung zu Mutmaßungen, die SPD werde die Existenz einiger Grundschulen wieder in Frage stellen. Eine spätere Schließung der Martin-Grundschule wolle er „nicht ausschließen“, so Teuber, das Schulentwicklungskonzept müsse „immer wieder auf das Machbare hin überprüft“ werden. Was den Stadtvorstand anbelangt, erklärt er Klaus Jensen zum Wunschkandidaten der SPD für die OB-Wahl – und lässt zugleich offen, ob die Sozialdemokraten die Dezernenten Thomas Egger und Angelika Birk heute wieder mitwählen würden: „Wir würden uns das sicherlich noch einmal genau überlegen“. 
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„Schwer erkämpfter Sieg“

Die Erfolgsserie von Eintracht Trier geht weiter: Der SVE gewann am Dienstagabend das Nachholspiel gegen den FC 08 Homburg mit 2:1. Nach bereits vier Minuten ging er durch einen Abstauber von Christoph Anton nach einem Patzer von FC-Schlussmann Florian Hammel in Führung, die Marco Quotschalla kurz vor Halbzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter ausbaute. „Es war ein schwer erkämpfter, verdienter Sieg“, befand Roland Seitz angesichts der besseren Torchancen seiner Mannschaft. Trier ist damit seit sechs Liga-Spielen in Folge ungeschlagen.
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Hochfinanz statt Hochadel

"Macbeth" in der Version von Trier English DramaShakespeare-Dramen zu modernisieren ist nicht nur seit Jahren beliebter Regie-Trend, es ist auch fast die einzige Möglichkeit, die teils zeitlosen Stoffe aus ihrer antiquierten Schale zu befreien und einem heutigen Publikum begreiflich zu machen. Trier English Drama verlagert in seiner aktuellen Produktion „Macbeth“, das Drama um Intrige, Machtbesessenheit und Gewissenlosigkeit in die Vorstandsetage einer „Bad Bank“ im 21. Jahrhundert. Die Idee ist reizvoll und funktioniert über weite Strecken. Doch das „Scottish Play“, dessen Name nach altem Schauspieleraberglauben nie ausgesprochen werden darf, bringt auch der sonst souveränen Trierer Truppe um Elke und Christoph Nonn kein Glück: „Macbeth“ vermag am Ende trotz teilweise guter Einzelleistungen nicht zu überzeugen.
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„Marx wohnte überm Ein-Euro-Laden“

Also wenn der Backes Herrmann sonntagmorgens in aller Herrgottsfrühe unbedingt an einem geführten Stadtrundgang teilnehmen will, kann nur zweierlei dahinterstecken: Entweder eine Frau oder der Marxens Karl. Da der Herrmann mich dringend dabeihaben wollte und mich beschwatzte, ihn um Viertel vor zehn im Eingangsbereich des Simeonstifts zu treffen, war mir schon klar, dass es wieder um diesen Marx ging. „Raus in die Stadt – Rein ins Museum: Auf den Spuren von Karl Marx“ hieß die Führung, die ich dringend mitmachen sollte. Und unter fachkundiger Anleitung des Stadtführers Dr. Wolfgang Alt lernte ich unter anderem, was unser Marxens Karl mit Harry Potter verbindet. Aber der Reihe nach.
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Der Fluch Falco

Es ist vielleicht der Höhepunkt der Spielzeit: Am Samstagabend wurde das Tanzstück „Falco – The spirit never dies“ im Trierer Theater uraufgeführt. Das Publikum, das die Darsteller und Verantwortlichen im Anschluss minutenlang feierte, sah lustvoll auftretende Tänzer in fantastischen Kostümen, eine eindringliche Inszenierung von Amy Share-Kissiov und mit Alexander Kerbst und David Scherzer ein auf der Bühne perfekt harmonierendes Sänger/Tänzer-Duo. Ein solches Stück sollte für die Stadt ein guter Grund sein, Gedanken daran, eine Sparte des Theaters zu streichen, schleunigst zu verwerfen.
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Drogenkonsum auch mal komisch

Der Film „Berlin Calling“ von Hannes Stöhr versucht, das Erlebnis Berliner Technonächte zu vermitteln, die aus Musik, Hedonismus und Rausch bestehen. Das möchte auch das gleichnamige Schauspiel, das am vergangenen Mittwoch im Studio des Trierer Theaters Premiere feierte. Ursprünglich sollte das Stück in einem neuen Club (Ex-„Forum“) aufgeführt werden, doch dieser ist noch nicht fertiggestellt. Es liegt aber nicht am Ausweichort, dass die Geschichte von DJ Ickarus – im Film dargestellt von Star-DJ Paul Kalkbrenner -, manchmal so berauschend ist wie das alkoholfreie Bier-Apfel-Getränk, das zu Beginn an die Zuschauer verteilt wurde. Schuld daran ist, dass mancher Schauspieler eine Überdosis seiner Figur gibt.
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TBB beendet Rechenspiele

Mit einem hart erkämpften Sieg bei den Fraport Skyliners hat sich die TBB Trier gestern Abend den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga gesichert. Den 78:70-Endstand verdienten sie sich mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie klappte es nach dem Seitenwechsel besser. Mit Jermaine Bucknor (14), Andreas Seiferth (14), Barry Stewart (13) und Nate Linhart (12) trafen vier Spieler für die TBB zweistellig.
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Eintracht Trier watscht Alzenau ab

Höchster Sieg für Eintracht Trier in dieser Saison: In einer sehr einseitigen Partie gewann der SVE heute Nachmittag gegen den stark ersatzgeschwächten, mit nur drei Auswechselspielern angereisten Tabellenvorletzten FC Bayern Alzenau mit 5:0. Die Tore vor knapp 1200 Zuschauern im Moselstadion erzielten Torge Hollmann (10.), Fahrudin Kuduzovic (67.+79.), Michael Dingels (71.) und Max Watzka (76.). Trier ist damit seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen und bleibt dran an den Aufstiegsrundenplätzen. 
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„Das war erst der Anfang“

Dass Maike Hausberger bei den Paralympics 2012 in London um Medaillen kämpfen würde, war vor wenigen Jahren noch undenkbar. Erst 2009 begann sie beim Post-Sportverein Trier erstmals mit Leichtathletik. Seitdem legt die 18-jährige Läuferin und Weitspringerin, die seit ihrer Geburt von einer sogenannten unvollständigen Halbseitenlähmung (Hemiparese) betroffen ist, eine Bilderbuchkarriere hin. In der Serie “Auf dem Sprung nach oben – Talente aus Trier” stellt 16vor-Mitarbeiter Jörn Pelzer regelmäßig vielversprechende Trierer Nachwuchssportler vor.
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