„Momentan wird Betongold geschürft“

StudentenwohnheimKleinWer zum Studium nach Trier zieht, muss sich in der Regel zeitgleich mit vielen seiner künftigen Kommilitonen um eine Bleibe kümmern. Dabei ist der örtliche Wohnungsmarkt ohnehin schon angespannt, fehlt es an allen Ecken und Enden der Stadt an bezahlbaren Domizilen. Und das, obwohl in Trier seit einigen Jahren ein regelrechter Bauboom zu verzeichnen ist und vor allem Studibuden en masse entstehen. Innerhalb von nur fünf Jahren sollen über 1.000 neue studentische Apartments entstehen, ein Großteil wurde bereits errichtet, die meisten in privater Regie realisiert. Investoren versprechen hohe Renditen, derweil die Miethöhe die Budgets der meisten Hochschüler übersteigt.
mehr…

Eintracht Trier lässt Punkte liegen

In einem über weite Strecken klar überlegenen Spiel muss sich Eintracht Trier gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern nach zahlreichen vergebenen Großchancen mit einem torlosen Remis begnügen. Nach einer Niederlage, einem Sieg und einem Unentschieden belegt der SVE nach drei Partien zumindest noch bis zum Sonntagnachmittag den achten Platz.
mehr…

Greenpeace-Aktivisten protestieren in der Mosel

GreenpeaceBannerMoselKleinGreenpeace-Aktivisten aus drei Ländern haben am Freitag auf der Mosel in Trier für eine sofortige Abschaltung der grenznahen französischen Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom protestiert. Zehn Mitglieder der Umweltschutzorganisation schwammen mit einem mehrere Quadratmeter großen Banner durch den Fluss. Auf der Römerbrücke startete Greenpeace eine Unterschriftensammlung für eine Petition. Mit der Länder übergreifenden Aktion soll der Druck auf Frankreichs Staatschef François Hollande erhöht werden. Der hat zwar angekündigt, Fessenheim stilllegen zu wollen, doch in Sachen Cattenom scheint noch alles offen. Dabei hat die 50 Kilometer moselaufwärts gelegene Anlage erst am Freitag wieder für Negativschlagzeilen gesorgt. Bereits im Juli flossen insgesamt rund 58.000 Liter Salzsäure in den Fluss, bestätigte die französische Atomaufsicht.
mehr…

„Mit jeder Panne wuchs die Gelassenheit“

MertenAthenZwei linke Hände, keinerlei Tour-Erfahrung und die Aussicht auf Außentemperaturen von häufig über 40 Grad – eigentlich nicht die besten Voraussetzungen, um zu einer zweimonatigen Radreise in den Süden zu starten. Der Trierer Michael Merten ist dennoch am 1. Juli in von der Mosel aus aufgebrochen, um vom „Rom des Nordens“ über das „Trier des Südens“ – besser bekannt auch als „Ewige Stadt“ – ins Heilige Land zu radeln. Aus Nazareth lieferte er 16vor am Donnerstag einen Zwischenbericht über seine ersten 2950 Kilometer bis Athen. Der 29-Jährige berichtet von gerissenen Ketten, einem Sturz vor Korinth und von vielen beeindruckenden Begegnungen. Die für ihn erstaunlichste Erkenntnis auf seiner Reise nach Jerusalem: Mit jeder Panne und jedem schweißtreibenden Anstieg wurde es für ihn entspannter.
mehr…

„Wir sind ständig auf der Suche“

MohrenkopfNeuSind die Tage von zwei der schönsten Biergärten Triers gezählt? Seit längerem schon halten sich hartnäckig Gerüchte, dass sowohl das „Café Mohrenkopf“ als auch das „Ferry’s Cabaña“ in Kürenz vor der Schließung stehen. Die Spekulationen kommen nicht von ungefähr, werden befeuert durch suboptimale Rahmenbedingungen und ungeklärte Nachfolgefragen. Während die Eigentümerin des „Mohrenkopf“ noch nicht weiß, wer dereinst statt ihr das Café mit der herrlichen Aussicht betreiben soll, plagen die „Ferry’s“-Macher Platznot und Beschwerden eines Nachbarn. „Wir sind ständig auf der Suche nach einer anderen Location“, bestätigt Cornelius Böhning auf Nachfrage gegenüber 16vor, man plane „in alle Richtungen“. In Triers höchst gelegenem Café ist man sich derweil sicher, dass der Betrieb in Familienhand bleiben wird.
mehr…

Triers Campus-Bienen

BeEd2„Bee. Ed“ ist ein Wortspiel und steht für „Be(e) Educated“. Dahinter versteckt sich das Bienenprojekt des Lehrstuhls „Biologie und ihre Didaktik“ an der Universität Trier, das in dieser Form deutschlandweit bisher einzigartig ist. Schon im nächsten Frühjahr wollen Professorin Andrea Möller und ihre Studenten auf der Bienenwiese am Campus II der Hochschule Schulklassen unterrichten. Den ersten Trierer Uni-Honig gibt es bereits ab diesem Wintersemester in den Mensen des Studierendenwerkes. Dass die schwarz-gelben Insekten und das Schicksal ihrer Völker mehr denn je auf Interesse stoßen, ist auch dem schweizerischen Dokumentarfilm „More than honey“ zu verdanken.
mehr…

Ein Tier für Trier

Knitwear, Kissen oder Kleiderbürste: Katzen gelten derzeit als absolutes Must-have. Welches Tier löst in Trier den nächsten Hype aus? Die Suche nach einem animalischen Aushängeschild gestaltet sich schwieriger als gedacht. Foto: Michael JuchmesLeipzig hat den Löwen, Berlin den Bären und was hat Trier? Bisher musste die älteste Stadt der Republik ohne ein animalisches Aushängeschild auskommen, ohne ein Trendgeschöpf, das nicht nur Kleider und Wohnungen ziert, sondern auch das Wesen des Moselstädters widerspiegelt. Diesem Zustand soll endlich ein Ende gesetzt werden, findet zumindest 16vor-Mitarbeiter Michael Juchmes. Er befasst sich in der neuen Serie „IN Trier“ mit Trends und Entwicklungen in Mode, Gesellschaft und Kultur.
mehr…