Rätselraten um CDU-Kandidatur für OB-Wahl

Auf CDU-Parteitagen ein gern gesehener und regelmäßiger Gast: Carl-Ludwig Wagner (hier mit Ex-OB Helmut Schröer). Archiv-Foto: Marcus StölbDie Nominierung des Kandidaten der CDU für die 2014 anstehende Wahl eines neuen Trierer Oberbürgermeisters scheint auf der Zielgeraden. Kurzfristig hat Parteichef Bernhard Kaster den erweiterten Kreisvorstand sowie die Stadtratsfraktion für kommenden Freitag zu einer außerordentlichen Sitzung eingeladen. Während Kaster sich auf Anfrage bedeckt hielt und Informationen von 16vor nicht kommentieren wollte, wonach er den Gremien der Union einen Vorschlag unterbreiten wird, bestätigte einer seiner Stellvertreter, dass am Freitag ein Name genannt werden soll. Wer die oder der Auserwählte ist, darüber herrscht in und außerhalb der Partei allerdings weiter Rätselraten. Klar ist lediglich: Weder ART-Chef Dr. Max Monzel noch EGP-Geschäftsführer Jan H. Eitel oder die Schweicher VG-Bürgermeisterin Christiane Horsch werden antreten. Und auch die langjährige Stadtchefin von Bingen am Rhein, Birgit Collin-Langen, wird nicht OB-Kandidatin werden.
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Worms trotzt Trier Unentschieden ab

Der Kapitän dirigiert: Schon zur Halbzeit gab es viel Klärungsbedarf bei der Eintracht. Foto: Jörn PelzerSerie gehalten, aber zwei Punkte liegen gelassen: Eintracht Trier ist am siebten Spieltag der Regionalliga Südwest nicht über ein 0:0 bei Remis-König Wormatia Worms hinausgekommen. Damit bleibt der SVE im sechsten Spiel hintereinander ungeschlagen. Eintracht-Coach Roland Seitz zeigte sich nach Abpfiff enttäuscht, schließlich vergaben Sylvano Comvalius und Moussa Touré beste Chancen zum Siegtreffer.
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„Ich stehe hinter diesem Theater, aber…“

"Mir geht es nicht um die Abschaffung des Ensemble-Theaters", sagt Thomas Egger, "aber da schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Es gibt etwas, das ich gerne hätte, und etwas, das ich mir möglicherweise in Zukunft nicht mehr erlauben kann." Foto: Christian JörickeMitte Juni wurden im Kulturausschuss von einem Gutachter verschiedene Szenarien vorgestellt – von der Beibehaltung des Drei-Sparten-Hauses bis zur Umwandlung in ein reines Bespiel-Theater. In den vergangenen Tagen haben die ersten Stadtratsfraktionen ihre Einstellung dazu publik gemacht. Bis Ende des Jahres soll eine Entscheidung gefallen sein, wie es im Theater weitergeht. Thomas Egger hat sich bisher mit seiner eigenen Haltung zur Zukunft des Hauses zurückgehalten. Warum dies so ist, wen er bei der Finanzierung des Theaters in der Pflicht sieht, was er unabhängig vom Ergebnis der Diskussion umsetzen möchte und welche Option er bevorzugen würde, erzählt der Kultur- und Wirtschaftsdezernent im Gespräch mit 16vor.
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„Fahret hin in Frieden“

StadtradelnKleinGruppeDass ein Oberbürgermeister zur Teilnahme an einer Demonstration aufruft, kommt nicht alle Tage vor. Mit einer „Fahrrad-Demo“ startete Klaus Jensen am Sonntag die zweite Auflage der bundesweiten Kampagne „Stadtradeln“ in Trier. Manche wähnen in der Aktion vor allem PR, mit welcher das Rathaus auch von den nach wie vor suboptimalen Rahmenbedingungen für den Radverkehr ablenken wolle. Der OB verhehlte nicht, dass Trier noch weit davon entfernt sei, eine fahrradfreundliche Stadt zu sein, doch sei man mit Hochdruck daran, den über Jahrzehnte gewachsenen Investitionsstau abzuarbeiten. Die Teilnehmer der rund 60 Trierer Teams, die  bei „Stadtradeln“ am Start sind, lassen sich von fehlenden oder sinnarmen Radverkehrsführungen nicht davon abhalten, in die Pedale zu treten. Verwaltung und Politik sehen sie dennoch in der Pflicht, die angekündigten Verbesserungen auf den Weg zu bringen.
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Karl Marx privat

Der Künstler Herbert Lauer in der szenisch-theatralischen Führung "Beatus ille, der keine Familie hat" . Foto: Anne SchaafDank einer Vielzahl an Boulevard- und Klatschmedien kann sich der interessierte Leser, User oder Zuschauer längst über das Privatleben prominenter Persönlichkeiten informieren. Vor Jahrzehnten und erst recht vor Jahrhunderten waren die journalistischen, die Verbreitungs- und die Zugangsmöglichkeiten noch anders. Was weiß man beispielsweise über Karl Marx als Ehemann und als Vater? Uschi Britz, Herbert Lauer und Regina Waters begeben sich mit ebendieser Fragestellung auf eine theatralische Zeitreise im Stadtmuseum Simeonstift und versuchen, anhand von Text- und Bildzeugnissen herauszufinden, was für ein Mensch der Gesellschaftstheoretiker privat war. Die szenisch-theatralische Führung „Beatus ille, der keine Familie hat“ hatte am Sonntagmorgen Premiere.
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Bekenntnisse zum Drei-Sparten-Haus

In die Diskussion über die Zukunft des Theaters kommt Bewegung. SPD, Grüne und Linke sprechen sich für den Erhalt der drei Sparten aus Foto: Christian JörickeEs kommt Bewegung in die Diskussion um die Zukunft des Trierer Theaters. Am gestrigen Freitag lud die Stadtratsfraktion der SPD zu einer Pressekonferenz, um ihre Position und gleich dazu einen Maßnahmenkatalog vorzustellen. Wenig später veröffentlichten die Trierer Grünen eine Stellungnahme – ebenfalls mit konkreten Vorschlägen. Beide Fraktionen sprechen sich für den Erhalt der drei Sparten am Theater aus. Auch Die Linke fordert in einer Resolution den Fortbestand des Ensembletheaters. Die Sozialdemokraten wollen dies unter anderem mit einer Fremdenverkehrsabgabe finanzieren. Wie die Linken hoffen sie ebenfalls auf die Unterstützung des Landes.
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Neuzugänge treffen zum Sieg im Derby

Alon Abelski erzielte zwar kein Tor, war aber bester Trierer Spieler. Foto: Christian Jöricke90 Minuten tolle Stimmung in beiden Fan-Lagern und ein verdienter Gewinner: Eintracht Trier hat gestern Abend den ersten Heimsieg der Saison eingefahren und ist in der Tabelle der Regionalliga Südwest weiter nach oben geklettert. Zudem ist der SVE damit seit fünf Spielen ungeschlagen. In einem anfangs zerfahrenen und ruppig geführten Spiel trafen Christoph Buchner und Matthias Cuntz zum 2:0 über die TuS Koblenz.
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Mit Teamgeist und Sparkurs wieder in die Erfolgsspur

"Nur gemeinsam ist man stark": Peter Rohr (rechts) und Jürgen Brech (Mitte) wollen zusammen dafür sorgen, dass die DJK/MJC Trier sportlich und wirtschaftlich wieder in ruhiges Fahrwasser gerät. Foto: Christian JörickeWie von Zorro mit dem Degen gezogen, sieht das „Z“ in „MIEZEN“ aus. Über dem Schriftzug lugt eine Katze hervor – mit Fight-Cut im Ohr. Darunter der Slogan „Genug geschnurrt“. So schaut das neue Logo der Trierer Bundesliga-Handballerinnen aus, das gestern im Mercure Hotel vorgestellt wurde. Im Vordergrund stand die Präsentation der Mannschaft, die die Saison 2013/2014 bestreiten wird. Eine Spielerin stach dabei nicht nur optisch (reichlich freigelegte Tattoos, Schlabberjeans) heraus. Obwohl sie beim Vorstellungsgeplauder kaum etwas sagte, wurde deutlich: Am Neuzugang Maria Kristina Krøyer dürften die Miezen viel Freude haben.
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„Trierer – wir haben euch nicht vergessen!“

Oliver Maria Schmitt möchte Bundeskanzler werden und kommt am 11. September auf seiner Wahlkampftour nach Trier. Foto: PromoSeit Ende der 80er versucht Oliver Maria Schmitt, Berufspolitiker zu werden. 2012 kandidierte er für das Amt des Oberbürgermeisters von Frankfurt, nun möchte er Angela Merkel ablösen. Die Jahre dazwischen überbrückte er unter anderem als Autor bedeutender biografischer Werke („Die schärfsten Kritiker der Elche“, 2001) und komischer Prosa („AnarchoShnitzel schrieen sie“, 2006) sowie als Chefredakteur des Satire-Magazins Titanic. Seine Erlebnisse im OB-Wahlkampf hat Schmitt in dem Buch „Mein Wahlkampf“ niedergeschrieben, das er am 11. September um 20 Uhr im Exhaus vorstellen wird. 16vor sprach mit dem 47-Jährigen über frühe journalistische Erfahrungen beim Trierischen Volksfreund, seine Ziele als Kanzlerkandidat für die PARTEI und darüber, was auf Trier zukommt, wenn er an der Macht ist.
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Auswärtspunkt beim Aufsteiger

Wegen eines Fouls an Triers Schlussmann Chris Keilmann wurde das Tor von Bogdan Müller nicht gegeben. Foto: Christian JörickeVor 343 Zuschauern im Hardtwaldstadion in Sandhausen trennten sich Eintracht Trier und die SpVgg Neckarelz am Dienstagabend 1:1. Die Führung für den SVE erzielte Neuzugang Lars Bender. Gerade in der in der temporeichen Schlussphase boten sich für beide Mannschaften noch zahlreiche Torgelegenheiten, doch es blieb bei einem leistungsgerechten Unentschieden. „Wenn man auswärts nicht verliert, ist das erstmal positiv“, bilanzierte Roland Seitz. Triers Trainer kritisierte jedoch den – erneut – schnellen Gegentreffer.
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