Beiträge von » Christian Jöricke

„Ich weiß nur, dass die Lichter ausgingen“

Bei Verhandlungen gegen Mitglieder der Hells Angels in Trier herrscht stets Ausnahmezustand in den hiesigen Justizbehörden. Da findet ein Prozess auch schon mal vor dem Landgericht statt und nicht vor dem Amtsgericht, wo er zumindest angesichts des zu erwartenden Strafmaßes eher hingehört hätte. Die Besucher müssen eine Sicherheitsschleuse passieren und sich ausweisen, wenn sie Zutritt in den Verhandlungssaal begehren. Gestern begann der Prozess gegen einen 51-jährigen Trierer, der Vollmitglied der Luxemburger Hells Angels ist. Ihm wird unter anderem unerlaubter Waffenbesitz und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
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„Mit zehn Jahren war ich umfassend informiert“

Als Ernst-Johann Reinhardt wuchs er auf, berühmt machte ihn seine Rolle als frivole Diva Lilo Wanders. Zehn Jahre lang – von 1994 bis 2004 – moderierte sie auf Vox die Sendung „Wa(h)re Liebe“. Sie geht mit erotischen Lesungen und Theaterstücken über Marlene Dietrich und ihr Vorbild Evelyn Künneke auf Tour und gastiert heute um 20 Uhr mit ihrem Programm „Sex ist ihr Hobby“ in der Tufa. 16vor sprach mit ihr über selbstgemachte Gleitmittel, die Entwicklung ihrer Karriere und über andere Interessen neben der Beschäftigung mit Liebe, Sex und Erotik.
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„Ihr seid doch nicht hier, um Shakespeare zu hören“

Knapp 2000 Zuschauer sind gekommen – weniger als bei ihrem vorangegangenen Besuch in der Trierer Arena im Februar 2010. Aber schließlich tritt sie auch wieder mit ihrem gleichen Programm auf. Seit zwei Jahren ist Cindy aus Marzahn mit „Nicht jeder Prinz kommt uff’m Pferd“ unterwegs und füllt – wie gestern Abend in Trier – immer noch ordentlich die Hallen. Während das eigentliche Programm mit Episoden aus dem Fitness-Studio oder von der Single-Party ziemlich dünn ist, überzeugt ihre schlagfertige Interaktion mit dem Publikum.
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Stilvoll nackt

TRIER. Nach dreieinhalb Monaten Arbeit ist der erotische Kalender „Unikörper 2012“ nun fertig und in zahlreichen Läden und über die Homepage der Initiatoren zu erwerben. Der Erlös wird komplett gespendet.
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„Ich wollte nicht die Letzte auf der Party sein“

Nach betörenden Auftritten im luxemburgischen Atelier und in der Morbacher Baldenauhalle 2007 kommt Kim Wilde am 8. März 2012 nach Trier. In der Europahalle wird sie ihr neues Album „Snapshots“, das ausschließlich aus Coverstücken besteht, und ihre größten Hits präsentieren. Mit Songs wie „Kids in America“, „Cambodia“, „You keep me hanging on“ und „You came“ gehörte die attraktive Britin zu den Ikonen der 80er Jahre. Mit 16vor sprach sie unter anderem über ihre Karrierepause im Musikgeschäft, über Nena, die ihr zu ihrem Comeback verhalf, und darüber, welche Zukunftspläne eine solch vielseitige Frau wie sie hat beziehungsweise nicht hat.
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„Ich darf ja mein Herz nicht fragen“

Prächtige Kostüme, ein schlichtes, effektvolles Bühnenbild, eine klare Inszenierung und eine herausragende Darstellung der Elisabeth – im Theater Trier feierte am Samstagabend Schillers psychologisch reizvolles Trauerspiel „Maria Stuart“ eine gelungene Premiere. Dass mehrere Dutzend Sitze im Großen Haus frei blieben, war hoffentlich nur der Ferienzeit geschuldet. Die nächste Aufführung des Stückes, das aufgrund seines vollendeten Aufbaus als Musterbeispiel des klassischen deutschen Dramas gilt, ist am kommenden Samstag.
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Das vergessene Genie

Nein, nicht Caspar David Friedrich. Christian Wilhelm Ernst Dietrich heißt der Künstler, dem das Stadtmuseum ab Sonntag eine Sonderausstellung widmet. „Christian, wer?“ wird sich jetzt der ein oder andere fragen, der seine Wochenenden nicht in den Museen und Galerien dieser Welt oder mit der Lektüre von Kunstkatalogen verbringt. Dabei dürfte Dietrich im 18. Jahrhundert eine ähnliche Bedeutung gehabt haben wie Friedrich ab dem 19., als der Zeitgeist Ersteren schon wieder in Vergessenheit geraten ließ. Warum der gebürtige Weimarer einer der gefragtesten deutschen Künstler seiner Zeit war, seine Bekanntheit aber keinen Bestand hatte, beantwortet die Ausstellung „Nahe den Alten Meistern – C.W.E. Dietrich (1712-1774)“, die morgen um 11.30 Uhr eröffnet wird.
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Der Volkskomödiant

Mit seiner Fähigkeit, Massen zum Mitmachen zu animieren, sorgte Otto auch bei seinem Auftritt in der Arena für Bierzeltstimmung. Foto: Christian JörickeAm Ende applaudieren viele Besucher im Stehen. Es ist auch ein bisschen Beifall für sein Lebenswerk. Otto Waalkes hat bei seinen Fans immer noch Kredit für die wirklich lustigen Platten, Bücher und Shows, die er in den 70ern und 80ern gemacht hat. Da kann man sich auch mal ein paar schwächere Filme und Auftritte leisten. Ein professioneller Entertainer ist er mit 63 Jahren immer noch, Herrenwitze finden stets ihr Publikum und sein Mienenspiel ist großartig. Ausschlaggebend für die Bierzeltstimmung in der Arena sind jedoch seine Schlager- und Pop-Parodien, die viele der 2800 Zuschauer mitsingen. Dabei kommt es weniger auf den Inhalt an als auf die vertraute Musik. Die Live-Show von Otto zu sehen, ist nicht nur deshalb auch ein bisschen wie der Konzertbesuch einer einst erfolgreichen Band, die aber schon seit 25 Jahren keinen Hit mehr hatte.
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Swing im Ohr, Kloß im Hals

Ein Musical über die Verfolgung von Juden im Dritten Reich, geht das? Am Donnerstagabend feierte die Tufa-Produktion „Swinging St. Pauli“ im nahezu ausverkauften Großen Saal Premiere. Regisseur Stephan Vanecek bewies bei der Inszenierung des beklemmenden Stückes viel Fingerspitzengefühl und ein gutes Händchen. Und das fast 30-köpfige Ensemble, das aus jungen Nicht-Profis besteht, bot ein hohes gesangliches und schauspielerisches Niveau. Wem Musicals bisher zu seicht waren, der könnte an dieser Aufführung Gefallen finden.
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„Durchaus auch eine kreative Herausforderung“

Um in den Entschuldungsfonds des Landes aufgenommen zu werden, mit dessen Hilfe vor allem Liquiditätskredite der beteiligten Städte und Gemeinden getilgt werden sollen, muss Trier im nächsten Jahr zusätzlich fünf Millionen Euro sparen. Besonders stark trifft dies das Trierer Theater. In der Lokalzeitung sagte Oberbürgermeister Klaus Jensen Anfang September, dass die Einrichtung vor „nachhaltigen Einsparungen“ stehe, „die wehtun“. Das rief die Theaterleitung auf den Plan. Denn nach dem Wegfall dreier Festivals und dem Aus der Antikenfestspiele will man weitere Einschränkungen nicht mehr kampflos hinnehmen. So startete am Mittwoch die Unterschriftenaktion „Gegen das Totsparen am Trierer Theater„. Am selben Tag erfuhr Intendant Gerhard Weber vom Stadtvorstand, um welche Summe es geht, die eingespart werden soll. Im nächsten Jahr soll das Haus mit bis zu einer Million Euro weniger auskommen. 16vor sprach mit Weber über die geplante Kürzung.
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„Ich habe einen chronischen Hang zu Zerrungen“

„Nicht ohne meinen Pappa“ war Anfang der 90er Jahre die erste Sprechplatte seit Otto Waalkes, die in die Charts kam. Heißt es zumindest auf der Homepage von Badesalz, weshalb es auch stimmen muss. Schließlich wird dort auch glaubwürdig vermittelt, wie das hessische Humorduo zusammengefunden hat: „Wir tanzten kurz nach dem Krieg im russischen Staatsballett, wo wir uns auch kennengelernt haben.“ Beziehungsweise: „Wir trafen uns bei einer Brauereipferde-Auktion im holländischen Heiloo, wo wir beide dasselbe Pferd ersteigern wollten…“. Am 3. Dezember treffen Gerd Knebel und Henni Nachtsheim jedenfalls wieder in Trier aufeinander. In der Europahalle stellen sie ihr neues Programm „Bindannda“ vor. Nachtsheim gab 16vor Auskunft über die neue Bühnenshow und vor allem über seine Lieblingsmannschaft Eintracht Frankfurt.
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„West Side Story“ ausverkauft

TRIER. Es dürfte der beste Saisonstart in der Geschichte des Trierer Theaters sein: 14.000 Karten wurden für das Musical „West Side Story“, das am 27. August Premiere feierte, verkauft. Vielleicht gibt es noch Zusatzvorstellungen.
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Das Spiel mit Raum und Zeit

Von Dezember bis Ende Februar wurden im ersten Obergeschoss im Stadtmuseum Simeonstift Arbeiten aller sieben nominierten Künstler für den Ramboux-Preis 2010 ausgestellt. Seit heute sind dort ausschließlich Werke der beiden Gewinnerinnen Nicole Ahland und Judith Röder zu sehen. „Es sind zwei Künstlerinnen, die sehr gut miteinander harmonieren“, sagt Museumsdirektorin Dr. Elisabeth Dühr. Beide schüfen „atmosphärische Resonanzräume“. Das gelingt ihnen mit völlig unterschiedlichen Ausdrucksformen.
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„Isch liebe ‚Axe und Knödel“

Der Liebe wegen kam Nathalie Licard, die aus dem französischen Dax stammt, 1997 nach Deutschland. Trotz mäßiger Sprachkenntnisse arbeitete sie zunächst als Telefonistin für die „Harald Schmidt Show“, ehe sie mit ihrem verführerischen Akzent die Anmoderation übernahm und schließlich leibhaftig in der Sendung auftrat. Ein Wiedersehen mit ihr in der neuen Late-Night-Show von Harald Schmidt auf Sat.1 wird es aber vorerst nicht geben, wie sie im Gespräch mit 16vor verrät. Morgen um 20 Uhr tritt Nathalie Licard mit ihrem Programm „Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse“ in der Tufa auf.
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Bewährungsstrafe für Doerfert

TRIER. Hans-Joachim Doerfert wurde heute vom Amtsgericht Trier wegen Insolvenzverschleppung und Veruntreuung zu einer 11-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt.
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Tunika kommt in Zedernschrein

TRIER. Der Künstler Jan Leven hat den Gestaltungswettbewerb zur Präsentation des Heiligen Rocks gewonnen. Nach seinem Entwurf wird die Reliquie im nächsten Jahr bei der Wallfahrt gezeigt.
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Weder Virus noch Toxin

TRIER/PRÜM. Die Ursache für die Massenerkrankung von über 40 Kindern und Betreuern eines Ferienlagers bei Prüm Anfang vergangener Woche kann nicht mehr nachgewiesen werden. Dies ist das Ergebnis der Laboruntersuchungen.
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Nonsens im Nieselregen

Helge Schneider (rechts) mit seinem Teekoch Bodo Oesterling. Foto: Christian Jöricke„Jetzt weiß ich, warum ich hier bin“, fiel Helge Schneider plötzlich auf der Bühne ein. „Ich wollte tanken.“ Es war aber gewiss nicht nur die Nähe zum Spritparadies Wasserbillig, weshalb er sein Wohnmobil nach Trier steuerte. Gestern Abend stellte Deutschlands vielseitigster Komiker im ausverkauften Amphitheater bei widrigen Wetterbedingungen sein aktuelles Programm „Buxe voll!“ vor. Dabei blieb kein Auge trocken. Und keine Oberbekleidung.
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„Explizite Nacktheit umgehen wir“

Erotikkalender mit Laien-Models erfreuen sich offensichtlich wachsender Beliebtheit. Betrachtet man das Angebot, das inzwischen vom „Miss Tuning Kalender“ bis zu „Jungbauernträume“ reicht, scheinen die papiernen Hochglanzdatumsanzeiger nicht mehr nur in Kfz-Werkstätten und in Bundeswehrstuben zu hängen. Seit einigen Jahren werden auch immer häufiger Aktkalender mit Studentinnen und Studenten produziert – von sehr unterschiedlicher Qualität. Der angehende Psychologe Uly Wagner und der Fotograf Marco Piecuch geben zum nächsten Wintersemester einen anspruchsvollen, erotischen Kalender mit weiblichen und männlichen Amateur-Models der Trierer Universität und Fachhochschule heraus. Der Erlös soll gespendet werden.
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Köhne verlässt Landesmuseum

TRIER. Seit 1. Februar 2008 war er Direktor des Landesmuseums. Nun wird Eckart Köhne Leiter des Historischen Museums der Pfalz in Speyer. In der gestrigen Wahl setzte er sich gegen 42 Bewerber durch.
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Abruptes Ende eines Feriencamps

PRÜM/TRIER. Über 30 Kinder und mehrere Betreuer eines Feriencamps bei Prüm mussten gestern Abend und heute wegen Erbrechen und Durchfall in Krankenhäuser gebracht werden. Vermutlich ein Virus ist daran schuld.
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„Warum soll ich mich verändern?“

Für jeden satirebegierigen Jugendlichen gehörte 1980 das erste Buch von Otto Waalkes genauso zum Leserepertoire wie MAD-Hefte. Obwohl der älteste Ostfriesenwitz (63) auf Bühnen, im Fernsehen und im Kino immer noch sehr präsent ist, lag seine künstlerisch produktivste und beste Phase zwischen Mitte der 70er und Mitte der 80er Jahre. Wie lustig er heute noch ist, davon kann man sich bei seinem Live-Auftritt am 20. September in der Arena überzeugen. 16vor sprach mit Waalkes übers Älterwerden als Komiker, über sein Interesse an ernsten Rollen und über den Vorwurf, er würde seit 25 Jahren dieselben Witze aufwärmen.
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Shakespeares „Sommernachtstraum“ als Solo-Stück

„Die Handlung ist schwierig zu erzählen“, räumte Rufus Beck am Samstagabend gleich zu Beginn seines Auftritts im Kurfürstlichen Palais ein. Genau das war jedoch die Aufgabe des erfolgreichen Schauspielers und Hörbuchsprechers: Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ mündlich wiederzugeben. Die Schwestern Anna und Ines Walachowski spielten dazwischen vierhändig auf einem Flügel Felix Mendelssohn Bartholdys Theatermusik zu der Komödie. Eine Einheit wollte nicht so recht daraus werden.
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Herzog legt es auf Prozess an

TRIER. Sven Herzog hat Einspruch gegen einen vor zwei Wochen gegen ihn erlassenen Strafbefehl wegen vorenthaltener Sozialversicherungsbeiträge, Bankrotts und Insolvenzverschleppung eingelegt.
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Tiere, Pfleger und Patienten profitieren

Es muss nicht gleich eine Delfintherapie in Florida sein. Schon der Kontakt mit Haustieren kann psychisch kranken Jugendlichen helfen. Und sei es nur, um das Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Darum besuchen der Erzieher Andreas Klinge und die Krankenschwester Mechthild Lexen von der Station E 2 der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Mutterhauses seit knapp vier Jahren einmal wöchentlich mit einer kleinen Gruppe Patienten das Trierer Tierheim.
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Unser täglich Bild gib uns heute

In diesem Sommersemester fand an der Universität Paderborn im Fach Kunst zum wiederholten Male ein „Daily Painting“-Projekt statt. Vom 1. bis zum 30. Juni sollten die Teilnehmer täglich ein Bild anfertigen. Nach zwei lokalen Themen lautete die Vorgabe für die Kunststudenten diesmal „World Heritage in Germany“. 36 UNESCO-Welterbestätten (Stand Juli 2011) gibt es in Deutschland – Anna Husemann wählte Trier und hat diese Entscheidung nach eigenen Angaben nicht bereut. 30 kleinformatige Bilder in Tusche und Aquarell zeigen ihre Sicht auf die Wahrzeichen der Stadt.
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Kurzfilmfestival abzugeben

So es nicht regnet, findet am Donnerstag im Innenhof des Kurfürstlichen Palais‘ zum zehnten Mal das Kurzfilmfestival „40UferFilme“ statt. Zweieinhalb Stunden lang werden ausgewählte Musikvideos und Real-, Animations- und Experimentalfilme unter freiem Himmel gezeigt. Vielleicht zum letzten Mal unter dem aktuellen Organisationsteam, das die Veranstaltung gerne abgeben würde. Am liebsten an die Universität oder die Fachhochschule. Dorthin, wo alles begann.
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„Schwarz-weiß bringt es auf den Punkt“

Von 1975 bis 1986 fotografierte Herbert Piel für internationale Agenturen wie Reuters, Associated Press und die Deutsche Presse-Agentur. Seine Bilder erschienen im Stern und im Spiegel. Anschließend war der gebürtige Neusser 16 Jahre lang Bildredakteur in der Zentralredaktion der Rhein-Zeitung in Koblenz, ehe er seine eigene Agentur gründete. 120 seiner Fotos aus den Jahren 1975 bis 1990 – von Demonstrationen gegen die Startbahn West und den Bau des AKW Brokdorf über Politikerporträts bis zur deutschen Wiedervereinigung – sind ab Freitag (Vernissage um 18 Uhr) in der Wanderausstellung „Bitte nicht lächeln“ in den Viehmarktthermen zu sehen. Der 54-Jährige erzählt im Gespräch mit 16vor, warum er wegen seines Vaters Fotograf wurde, wie er einen Lahnsteiner Bademeister bundesweit berühmt machte und was es mit dem Ausstellungstitel auf sich hat.
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Baumeister verpasst knapp den Sieg

TRIER. Die hohen Temperaturen machten den Teilnehmern des 28. Trierer Stadtlaufs am gestrigen Sonntag offenbar zu schaffen. So benötigte der Gewinner des Halbmarathons Roger Königs vier Minuten mehr (1:10.48) als der Vorjahressieger.
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Mehr Austausch gewünscht

Knapp zwei Jahre lang bereicherte der „karussell e.V.“ das Trierer Kulturleben unter anderem mit Theaterstücken und Ausstellungen. Nachdem die studentische Gruppe in ihrem Domizil in einer ehemaligen Druckerei nicht bleiben durfte, suchte sie ein Jahr lang nach neuen Räumen – vergeblich. Das Team löst sich nun auf, einige Mitglieder haben Anstellungen in anderen Städten gefunden. Bei seinem Abschiedsfestival „Brimborium und Tamtam„, das noch bis Sonntag läuft, lud der Verein am Donnerstagabend zu einer Podiumsdiskussion in die Tufa ein. Unter dem Titel „Trier, deine Kreativen“ wurde anregend und angeregt über die Situation freier Kunst- und Kulturschaffender diskutiert.
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Die größten Erfolge von Rammstein

ESCH (ALZETTE). Knapp zwei Jahre nach ihrem letzten Auftritt tritt Rammstein wieder in Luxemburg auf. Die finsteren Feuerteufel lassen es am 2. Dezember in der Rockhal in Esch krachen.
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So kocht man an der Mosel

Kochen wie die Großmutter aus Cochem oder wie Alexander Oos im „Wein- & Tafelhaus“ in Trittenheim. Hobbyköche und Profis von Perl bis Koblenz stellen im gerade erschienenen „Die Moselküche“ 85 traditionelle und moderne Gerichte von der Mosel vor. Von Vorspeisen über Suppen und Fischgerichte bis zu Desserts und Kuchen finden sich darin überwiegend einfach und günstig zuzubereitende Mahlzeiten. Gerne würde man aber auch noch etwas über die Eigenarten und Hintergründe der regionalen Küche lesen.
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„Sie meinen es ja gut“

Wer Spaß an Travestie, Klamauk und Menschen in 80er-Jahre-Mode, also eher an physischer Komik hat, der kam am Wochenende in der Tufa voll auf seine Kosten. Während im Großen Saal die „SCHMIT-Z-Family“ mit der Komödie „Mode, Murks, Moneten“ eine bunte Klamottenschlacht bot, zeigte das Neue Theater Trier im Kleinen Saal Christopher Durangs Groteske „Steh auf, Daisy! Das Kind mit dem Bade“. 16vor hat sich das Stück der Studentengruppe angeschaut.
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Demnächst Urteil im Rockerprozess

TRIER. Im Prozess gegen ein luxemburgisches Hells-Angels-Mitglied und einen Mitangeklagten aus dem Umfeld des Motorradclubs hat die 3. Große Strafkammer des Landgerichts Trier heute die Plädoyers entgegengenommen.
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„Wir tun nichts Verbotenes“

In der nächsten Stadtratssitzung soll darüber abgestimmt werden, den Vertrag der Messeförderungsgesellschaft mit dem Veranstalter des Weihnachtszirkusses im Messepark zu verlängern. Die Trierer FDP spricht sich dagegen aus, weil der Zirkus Dressurnummern mit Wildtieren zeigt. Schon vor anderthalb Jahren forderten die Liberalen ein Auftrittsverbot von Zirkussen mit Wildtieren auf städtischem Gelände. Doch nach wie vor gibt es keine rechtliche Voraussetzung dafür.
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Das vergangene Jahr in Bildern

TRIER. Jahresrückblicke im Fernsehen zeigen in bewegten Bildern die wichtigsten oder ergreifendsten Ereignisse der vergangenen Monate. Die Ausstellung „Rückblende“ tut dies mit Fotos und Karikaturen.
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