„Das bleibt für mich unbarmherzig“

Die katholische Kirche sollte ihren Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen grundsätzlich überdenken. Das fordert der frühere Fernsehpfarrer Stephan Wahl im Gespräch mit 16vor. Wenn es einfacher sei, einem überführten Straftäter die Sakramente zu spenden, dann stimme etwas nicht, so Wahl. Es gehe nicht um moralische Beliebigkeit, sondern um den Umgang mit Scheitern. Deutliche Kritik übt der Monsignore an Kardinal Meisners Klage über eine angebliche „Katholikenphobie“ sowie den Äußerungen des Präfekten der Glaubenskongregation, der eine „Pogromstimmung“ gegen die Kirche ausgemacht haben will. Für diesen „verbalen Missgriff“ fehlten ihm schlicht die Worte, und Meisner solle nicht für Phobien sorgen und diese dann hinterher beklagen. Mit Blick auf das bevorstehende Konklave sagte der 52-Jährige: „Auch der neue Papst bleibt im Letzten der Allein-Entscheider“. Darin liege jedoch auch eine „Riesenchance“ für die Kirche.
mehr…

„Wir gehen mit einem Lächeln zur Probe“

Kammermusik hat nicht den Ruf, die frischste Präsentationsform unter der Sonne zu sein. Um dem Genre neues Leben einzuhauchen, haben sich im Umfeld des Trierer Theaters nun fünf Musiker und ihre Blasinstrumente zum „TrèvesPunkt Reedquintet“ zusammengefunden. Am Sonntag geben sie mit Sängerin Evelyn Czesla ihr Debüt im Foyer des Theaters am Augustinerhof: Unter dem Titel „Tour de France“ stehen ab 19 Uhr eingängige Arrangements französischer Komponisten von Jean-Philippe Rameau bis Claude Debussy auf dem Programm. 16vor-Mitarbeiterin Kathrin Schug traf Ensemble-Initiator Nico Wouterse und Sängerin Evelyn Czesla und sprach mit den beiden über ihr Projekt und ihre Pläne.
mehr…

„Wir brauchen weniger Schulstandorte!“

Wenige Tage nach der CDU hat nun auch die SPD Stellung zum geplanten Schulentwicklungsplan bezogen – mit Forderungen, die teilweise deutlich über das hinausgehen, was die Verwaltung in ihrer Vorlage vorschlägt. So sprechen sich die Sozialdemokraten gegen einen Neubau der Egbert-Grundschule an ihrem jetzigen Standort aus und favorisieren deren Verlagerung in die Kaiserstraße oder aber nach Olewig. Anders als die Verwaltung verlangen die Genossen zudem die Schließung der Grundschule Biewer und wollen die Kurfürst-Balduin-Realschule plus in Trier-West „dislozieren“, sprich einige der Klassen nach Ehrang verlagern. Die Konzentration der Schulstandorte sei „eine zwingende Notwendigkeit“, begründet die SPD die zentralen Forderungen ihres Papiers. Im Gespräch mit 16vor warf Fraktionschef Sven Teuber der CDU vor, deren „Diskussionsgrundlage“ sei eine „Bankrotterklärung“. 
mehr…

Kennen Sie… die neue Brücke?

Wenn alteingesessene Trierer von der „neu Brück“ sprechen, ist von einem schon in die Jahre gekommenen Bauwerk die Rede. Gemessen an der über Jahrhunderte einzigen Moselquerung der Stadt, der Römerbrücke, ist sie in der Tat noch jung, und auch im dreistelligen Alter zeigt sich die steinerne Dame als durchaus zeitgemäß, überspannt sie neben dem Wasserweg auch Bahnlinien, Straßen und Fahrradwege. Ihren Namen hat sie vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. erhalten, der die Brücke vor 100 Jahren höchstpersönlich einweihte.
mehr…

Die Schlacht um die Schlacht

Es gibt Ersatz für die eingestellten Antikenfestspiele und „Brot & Spiele“. Zumindest in dem Stück „Das Festkomitee“ der Trierer Theatergruppe „Limelight“, das am vergangenen Samstag im kleinen Saal der Tuchfabrik Premiere feierte. Darin versucht ein sehr heterogenes Veranstaltungsteam die Legende vom „Massaker der 12 von Trier“ zu inszenieren. Aus der Geschichte um einen niedergeschlagenen Bauernaufstand entwickelt sich jedoch eine Schlacht unter den Organisatoren. 16vor sah sich die Generalprobe an.
mehr…

TBB kann Bamberg nicht stoppen

Die TBB hatte vor der Partie die drittbeste Defensive der Basketballbundesliga, wenn Gegentreffer der Maßstab sind. Doch am Sonntagabend war die Trierer Verteidigung zu löchrig, um den Deutschen Meister und Pokalsieger Brose Baskets Bamberg zu bezwingen. Vor 4574 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Henrik Rödl mit 84:96 geschlagen geben. Für Trier bedeutet dies die vierte Niederlage in Folge und ein Abrutschen auf den elften Platz. Ein Wiedersehen gab es am Sonntag mit Maik Zirbes, der vor der Saison von Trier zu Bamberg wechselte.
mehr…

„Das haben die Bischöfe noch nicht begriffen!“

Erstmals seit 30 Jahren findet eine Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wieder in Trier statt. 66 Bischöfe und Kardinäle werden ab diesem Montag im ERA-Kongresszentrum tagen, erwartet werden außerdem Kleriker aus mehreren Erdteilen. Nach dem angekündigten Rücktritt des Papstes rechnen manche schon mit einer Art Mini-Konklave, doch dürfte Benedikts historische Entscheidung eher im informellen Teil des Treffens eine Rolle spielen. Die Kirchenvolksbewegung hingegen hofft auf ein deutliches Signal aus Trier: „Wir brauchen einen neuen Führungsstil und mehr Dezentralisierung, so wie das Zweite Vatikanische Konzil es bestimmt hat“, verlangt Christian Weisner von „Wir sind Kirche“. Mehrere Initiativen und Verbände wollen mit einem kritischen Begleitprogramm die Missbrauchsaffäre in den Mittelpunkt rücken.
mehr…

Schulpolitik: CDU zerpflückt Vorlage

Im März soll der Stadtrat über die künftige Schulentwicklungsplanung entscheiden. Nachdem OB Jensen und Bildungsdezernentin Birk  vor zehn Tagen ihre Vorlage präsentierten (wir berichteten), hat nun die stärkste politische Kraft im Rat Position bezogen. Der von der Verwaltung erstellte Stufenplan werde zwar „grundsätzlich begrüßt“, heißt es in einer Mitteilung, doch im Detail wird klar: Die CDU geht auf Konfrontationskurs und ist nach wie vor für einen weitgehenden Verzicht auf Schulschließungen; einzig den Standort Egbert-Schule würde man aufgeben – zugunsten von Olewig und Kürenz. Die CDU spricht sich auch für den Erhalt der Martin-Grundschule aus. Damit bleibt die Union in punkto Einschnitte in die Schullandschaft weit hinter der Vorlage der Stadtspitze zurück, die ihrerseits bereits eine deutlich abspeckte Version des Krämer-Mandeau-Papiers darstellt. 
mehr…

16 VOR startet Werbeformat „Unsere Partner“

Immer mehr Unternehmen entdecken das Internet für ihre Werbung. So betrug das Gesamtvolumen des Online-Anzeigengeschäfts 2012 hierzulande erstmals mehr als sechs Milliarden Euro, beziffert der Bundesverband Digitale Wirtschaft. Um kostenfreie Medienangebote im Web finanzieren zu können, sind die Anbieter auf den Verkauf von Internet-Werbung angewiesen. Das gilt auch für 16vor: Statt eine Bezahlschranke für unsere Inhalte einzuführen, setzen wir auf die Unterstützung lokaler Unternehmen, zum Beispiel durch klassische Werbebanner. Zudem starten wir heute das neue Format „Unsere Partner“ – ein Angebot, das sich vor allem an kleine und mittlere Betriebe richtet, die auf der richtigen Seite für sich und ihre Produkte sowie Dienstleistungen werben möchten.
mehr…