Wie denken Sie über Edward Snowden, Herr Kaster?

KasterInterviewKleinNoch zwölf Tage bis zur Bundestagswahl. Im Rennen um das Direktmandat im Wahlkreis Trier gilt der gebürtige Pfalzeler Bernhard Kaster als Favorit. Sollte der Christdemokrat am Abend des 22. September bei den Erststimmen nicht vorne liegen, wäre seine bundespolitische Laufbahn wohl beendet. In unserer Reihe „16vor-Wahl“ konfrontierten wir die Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien mit unterschiedlichen Themen, maximal 1 Minute und 16 Sekunden konnten sie auf jede Frage antworten. So sollte Bernhard Kaster unter anderem erklären, weshalb auch er nun eine Mietpreisbremse fordert, für wie realistisch er es hält, dass der Bund den Moselaufstieg auch gegen den Widerstand des Landes durchsetzen würde, und warum er nicht Trierer Oberbürgermeister werden will.
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„Bist du verrückt? Die werfen Steine nach Dir!“

Merten1923Der Trierer Michael Merten ist von der Mosel aus zu einer zweimonatigen Radtour aufgebrochen, die ihn zunächst nach Rom und Athen führte (wir berichteten). Nach fast 3000 Kilometern auf dem europäischen Festland kam er per Flugzeug in Israel an – und musste dort feststellen, dass der kleine Staat definitiv nicht das gelobte Land für einen Radreisenden ist. Im zweiten Reisebericht schildert der 29-Jährige seine Erfahrungen mit den scharfen israelischen Sicherheitsbestimmungen und seinem Abstecher ins Westjordanland. Dort erlebt Merten eine Herzlichkeit, wie sie ihm auf seiner gesamten Tour nicht begegnet ist. Menschen schenken ihm frisches Obst und bringen gekühltes Wasser, und schließlich darf der Trierer seinen Draht- gegen einen leibhaftigen Esel eintauschen.
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Vom Kurs abgekommen

Brillant und einnehmend in ihrer Spannung, Konzentration, berührend auch durch die radikale Nähe zum Publikum: Helge Freiberg und Hannah Ma. Foto: Alexander OurthIm Rahmen des 25-jährigen Bestehens des Tufa Tanz e.V. kam am Samstagabend die Produktion „Zugvögel – Heimat Europa…“ unter der Leitung von Hannah Ma zur Aufführung. Die vielversprechende Collage aus kraftvollem Tanz, elektronischer Musik, virtuosem Cello-Spiel und experimenteller Video-Installation krankt an einer Themenvielfalt, die das Projekt vollkommen zerfasert. Letztlich blieben etwa 60 Zuschauer im Großen Saal der Tufa bis zum Ende, darunter einige geladene Gäste und Freunde der Mitwirkenden. Ein Rückblick in Momentaufnahmen.
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Zukunft trotz Castingshow

Mrs. Greenbird läuteten am vergangenen Freitag in Trier den Herbst ein. Foto: Peter FathMit dem ersten Auftritt nach ihrer Sommerpause lockten Mrs. Greenbird am vergangenen Freitag etwa 500 begeisterte Zuhörer zu einem Konzert ins Exzellenzhaus. An einem der letzten lauen Sommerabende schuf das Kölner Duo, das auch privat ein Paar ist, eine beschwingt-melancholische Atmosphäre und überzeugte mit dem Charme von Newcomern, die noch nicht ganz wissen, wie ihnen geschieht.
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„Ich bin unabhängig und bleibe es!“

HiltrudZock092013-1kleinMit der Nominierung Hiltrud Zocks als Kandidatin für die OB-Wahl ist der CDU-Spitze ein Coup gelungen. Eine parteilose Triererin, unternehmerisch und ehrenamtlich in der kulturellen und sozialen Szene der Stadt aktiv und vernetzt – das und manches mehr wird potenzielle Mitbewerber wie den aktuellen Amtsinhaber nicht unbeeindruckt lassen. Doch ihre Kandidatur ist auch ein Wagnis, der Ausgang noch völlig offen. Denn die PR-Unternehmerin bewirbt sich um ein politisches Amt, obwohl Politik nicht zu ihrem Metier zählt. Zudem fehlt ihr bislang jegliche Verwaltungserfahrung. Der Union oder einer anderen Partei werde sie nicht beitreten, versichert die 50-Jährige und betont doch, dass sie sich den meisten Positionen der CDU verbunden fühle. 
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Der Goldschatz in seiner ganzen Pracht

An diesem Wochenende kann der Goldschatz kostenlos besichtigt werden. Foto: Thomas Zühmer/LandesmuseumEs war eine archäologische Sensation: Am 9. September 1993 wurde in der Feldstraße ein römischer Goldschatz gefunden. Knapp 1800 Jahre nach ihrer Verbergung kamen mehr als 2.650 Münzen ans Tageslicht. Anlässlich des 20. Fundjubiläums findet im Rheinischen Landesmuseum Trier bis Ende April 2014 eine Sonderausstellung statt, in der der Schatz erstmals komplett gezeigt wird. Die Erweiterung der Präsentation hatte sich Dr. Marcus Reuter, seit Juli 2012 Leiter der Einrichtung, schon früh auf die Fahne geschrieben. „Wer nach Trier kommt, muss den Schatz gesehen haben.“ Heute und morgen gewährt das Museum freien Eintritt.
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Sicherer Sieg vor null Gästefans

So schnell kann es gehen: Am Freitagabend hat Eintracht Trier zum vierten Mal in der laufenden Saison in der Regionalliga Südwest gewonnen und sich dank des siebten ungeschlagenen Spiels in Serie in der Spitzengruppe festgesetzt. Gegen die TSG Hoffenheim II gab es fürs Team von Cheftrainer Roland Seitz einen sicheren 2:0-Erfolg. Garant für den Dreier war Sylvano Comvalius. Der niederländische Neuzugang erzielte zwei Tore und erhöhte damit sein Trefferkonto auf vier.
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„Ich mache mich nicht mehr verrückt“

Nachwuchsläuferin Chiara Bermes lief bei den diesjährigen Deutschen Junioren-Meisterschaften in Göttingen auf den elften Rang.Lange Zeit studierte die 19-jährige PST-Leichtathletin Chiara Bermes Laufzeiten und Startlisten und setzte sich vor Wettkämpfen unter Druck – teilweise bis Kopf oder Beine streikten. Im vergangenen Jahr sorgte sie selbst für die Wende: „Seitdem gehe ich alles entspannter an.“ In der Serie “Auf dem Sprung nach oben – Talente aus Trier” stellt 16vor-Mitarbeiter Jörn Pelzer regelmäßig vielversprechende Trierer Nachwuchssportler vor.
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Bei Dauergrün auf der Busspur radeln

Verkehrsführung4Auf einer Länge von 1,8 Kilometern ließ die Stadt seit Herbst vergangenen Jahres die Fahrbahndecken mehrerer Alleen erneuern. Von der Straße Am Herrenbrünnchen bis zum Wolfsberg reichten die Baumaßnahmen, in deren Zuge in weiten Teilen auch die bisherige Verkehrsführung auf den Prüfstand kam. Weil von Beginn an Ziel gewesen sei, „möglichst viel für Radfahrer, Fußgänger und den ÖPNV zu tun“, so Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani am Donnerstag in einem Pressegespräch, gibt es in Heiligkreuz nun Triers erste „Umweltspuren“ und ein „Dauergrün“, das Radlern schon bald möglichst ununterbrochene Fahrten vom Hofgut Mariahof bis zur Spitzmühle ermöglichen soll. An manchen Markierungen auf der Fahrbahn scheiden sich indes noch die Geister, und der ein oder andere Lückenschluss steht noch bevor.
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„Soziale Netzwerke allein sind nicht alles“

Wenn in Trier bei einer Wahlbeteiligung von rund 40 Prozent Adjektive wie „sehr beachtlich“ und „schön“ fallen, dann handelt es sich wahrscheinlich um ein jugendpolitisches Feld. Denn zumindest im Vergleich zu anderen Städten oder gar den Hochschulwahlen an der Uni hat das Trierer Jugendparlament (JuPa) damit noch ein vergleichsweise starkes Votum im Rücken. Dessen Vorstand zog jetzt eine Bilanz der ersten Legislaturperiode. Die Jungparlamentarier zeigen sich insgesamt zufrieden mit dem Erreichten, wenn auch durchaus einige selbstkritische Töne zu vernehmen waren. Für die nächste Legislaturperiode, für die im November ein neues Parlament gewählt wird, wünscht man sich mehr Unterstützung – vor allem von Seiten der lokalen Medien, welche die Arbeit des JuPas immer stärker vernachlässigt hätten.


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