„Ich gehe noch nicht in Rente“

Helge Schneider möchte nach der Tour eine Auszeit nehmen. An diesem Freitag ist er noch in der Trierer Arena zu sehen. Foto: Christian JörickeHelge Schneider und Band kommen an diesem Freitag um 20 Uhr als „Pretty Joe und die Dorfschönheiten“ in die Arena. Da es erst der zweite Auftritt der Tour ist, werden sich die Besucher wohl auf einen experimentierfreudigen Abend freuen können. Nachdem es vor Schneiders vergangenem Konzert in Trier vor zwei Jahren nicht zu einem Interview gekommen ist, stand Deutschlands vielseitigster Komiker 16vor nun Rede und Antwort. Dafür reiste Redaktionsleiter Christian Jöricke in Schneiders Heimat Mühlheim an der Ruhr („die vergessene Stadt“, Schneider) und sprach mit dem 58-Jährigen nach der Generalprobe.
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„Wer schweigt, macht sich mitschuldig!“

DanielBühlingkleinDaniel Bühling wollte Priester werden, doch kurz vor dem Ziel verabschiedete er sich von diesem Weg. Der hätte ihn auch geradewegs ins Verderben geführt, ist er heute überzeugt. Vergangenen Montag las er in Trier aus seinem Buch „Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen“. Darin berichtet der Theologe von der inneren Zerrissenheit einstiger „Mitbrüder“, schildert aber auch, wie sich angehende Priester mit Doppelmoral und Scheinheiligkeit arrangierten. Von Schwulen-Pornos auf dem Seminar-Rechner handelt sein Buch, und von suchtkranken Seelsorgern, die nicht auf die Hilfe ihrer Kirche hätten zählen können. Als Abrechnung will der Autor sein Buch dennoch nicht verstanden wissen, versichert er; auch nicht mit dem Trierer Bischof Ackermann, der einmal sein Vorgesetzter war.  
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Weihnachtsmarkt ab 2017 unter neuer Regie?

Weihnachtsmarkt2Wird die Ausrichtung des Trierer Weihnachtsmarkts neu ausgeschrieben? Nach Informationen von 16vor sondiert Wirtschaftsdezernent Thomas Egger derzeit bei den Ratsfraktionen, ob der regulär noch bis 2016 laufende Vertrag mit der Arbeitsgemeinschaft Trierer Weihnachtsmarkt gekündigt werden soll. Hinter der Arbeitsgemeinschaft steht die Firma Bruch, die seit 1980 den Budenzauber veranstaltet – nach einhelliger Meinung zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Dass man am Augustinerhof über eine Kündigung des Vertrags nachdenkt, dürfte denn auch andere Gründe haben, darunter ein Fingerzeig des Verwaltungsgerichts. Im Rathaus will man sich derzeit zu den Diskussionen nicht äußern. Sollte es zu einer Ausschreibung kommen, wäre nicht ausgeschlossen, dass der Weihnachtsmarkt ab 2017 unter neuer Regie läuft.
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Drei Wahlen, ein Schema

Nicht erst die Diskussion um den Versetzungswunsch wichtiger Mitarbeiter des Dezernats II wirft die Frage auf, ob Triers Ratsmitglieder bei wichtigen Personalentscheidungen der jüngeren Vergangenheit eine glückliche Hand bewiesen. Neben Bürgermeisterin Birk sehen sich auch Wirtschafts- und Kulturdezernent Egger (einst FDP) sowie Baudezernentin Kaes-Torchiani (CDU) fortgesetzter Kritik an ihrer Amtsführung ausgesetzt – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Ausgerechnet in den Lagern, die den jeweiligen Inhabern zu ihren Ämtern verhalfen, ist der Unmut bisweilen am größten. Wie auch immer man zu den drei Beigeordneten steht – ihrer Wahl lag jeweils parteipolitisches Kalkül zugrunde, weshalb fast alle Fraktionen für die Zusammensetzung des Stadtvorstands Verantwortung tragen, obwohl kaum jemand mit „seinem“ Dezernenten so richtig glücklich scheint. Eine Analyse von Marcus Stölb.
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Zwischen „Waldsofa“ und „Käferplatz“

Waldkita3-kleinNach rund dreijähriger Planungsphase wird seit Anfang Juli im Waldkindergarten die erste Generation Trierer „Waldpänz“ betreut. Wenn Mitte Dezember nun auch die langersehnte Schutzhütte in den Weißhauswald geliefert wird, wird die für die Moselstadt neuartige Waldkita ihr Angebot weiter ausbauen und von Halbtags- auf Ganztagsbetreuung umstellen. 16vor-Mitarbeiterin Julia Olk war mit den „Waldpänz“ unterwegs und sprach mit Erziehern und Eltern über die Vorzüge einer Waldkita für Immunsystem und Feinmotorik der Kinder, und über anhaltende Vorbehalte gegenüber der Einrichtung. 
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Kein zweites Hagen

Mit 17 Punkten erzielte Trevon Hughes für die TBB Trier die meisten Zähler. Foto: ThewaltDrei Wochen nach ihrem letzten Heimspiel, das trotz zwischenzeitlich 18 Punkten Vorsprung noch verloren ging, empfing die TBB am Sonntagabend die Baskets aus Würzburg. Auch hier führte die Mannschaft von Henrik Rödl deutlich, ehe die Gäste bedrohlich nahe herankamen. Diesmal jedoch brachte Trier die Führung über die Zeit. Vor 4319 euphorischen Zuschauern gewann die TBB in einer hart umkämpften Partie mit 82:77.
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Trierer Schützenfest in Kassel

Eintracht Trier überwintert auf dem dritten Tabellenplatz. Am Ende fehlte den Moselstädtern beim denkwürdigen 6:1-Sieg beim KSV Hessen Kassel ein einziges Törchen zum Sprung auf einen Relegationsplatz. „Was nach unserem 1:0 abgegangen ist, war sensationell“, freute sich Eintracht-Trainer Roland Seitz über den in der Höhe unerwarteten Erfolg beim amtierenden Meister der Regionalliga Südwest. „Mit 36 Punkten sind wir nun voll bei der Musik und können uns auf die Winterpause freuen.“
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Trier – deine Künstler: Minerva Minnettie

Not macht kreativ: Als Kind bastelte Minerva Minnettie ihr Spielzeug selbst. Foto: privatSie hat die wohl kleinste Galerie in Trier. Im Erdgeschoss der Hausnummer 4 sorgt Minerva Minnettie für den ersten Farbtupfer in der Saarstraße. Durch das benachbarte Geschäft für Künstlerbedarf dient ihr kleines Ladenlokal auch als Inspiration für passierende Kunden. Arbeiten der Jamaikanerin sind derzeit auch in der Jahresausstellung der Kulturwerkstatt in der Tufa zu sehen. Sie hofft, dass die Besucher der Ausstellung, die noch bis zum 20. Dezember dauert, nicht nur aus Künstlerkollegen bestehen. „Es scheint, als hätten wir in Trier mehr Maler und Bastler als Kaufinteressenten.“
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Wieder im Goldfieber

Andreas Macherey und Matthew "Mat" Vaughan sind bei ihrer Goldsuche fündig geworden. Foto: Carsten JaegerAustralien verdankt dem Goldrausch hunderttausende Einwanderer aus den USA, Großbritannien und China, manch Suchender verdankt dem Edelmetall Wohlstand. Der Trierer Filmemacher Carsten Jaeger ist erstmals 2011 auf den fünften Kontinent geflogen, allerdings nicht, um Nuggets zu suchen. Er hat seinen Freund Andreas Macherey und dessen australischen Bekannten dabei gefilmt, wie die beiden auf einer Mine im Outback Dreck waschen, Gold finden, Abenteuer erleben. Das Ergebnis ist die 45-minütige Dokumentation „Die Mine erwacht“. Und weil der Pilotfilm, der im Mai 2012 auf DMAX lief, bei den Zuschauern gut ankam, reisten die beiden Männer im Auftrag des Senders in diesem Jahr erneut nach Australien: Macherey, um seinem langjährigen Bekannten Mat bei der Arbeit zu helfen, Jaeger, um sie mit der Kamera zu begleiten. Entstanden sind vier weitere Dokumentationen. Heute um 21.15 Uhr wird zunächst der Pilotfilm in überarbeiteter Version auf DMAX zu sehen sein. An den folgenden Freitagen laufen dann zur selben Zeit die neuen Folgen.
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„Ein unmöglicher Vorgang!“

Die Bürgermeisterin verschafft sich einen Überblick: Vor einem Jahr trat Angelika Birk ihr neues Amt an. Foto: Marcus StölbSie ist die Nummer Zwei des Stadtvorstands und Stellvertreterin des OB: Angelika Birk. Im Februar 2010 übernahm die Grüne die Leitung des Dezernats für Bildung, Soziales, Jugend und Sport. Die Erwartungen an die ehemalige Kieler Ministerin waren hoch, doch inzwischen scheint in ihrem Dezernat der Haussegen mächtig schief zu hängen. Nach exklusiven Informationen von 16vor stellten gleich drei ihrer wichtigsten Mitarbeiter einen Antrag auf dringende Versetzung. Ein bislang wohl einmaliger Vorgang – und nicht der einzige, der bei manchen in Rat und Verwaltung bereits die Frage aufwirft, ob denn die 58-Jährige ihrem Amt noch gewachsen ist. Birk sei „desorganisiert“ und habe wiederholt unentschuldigt bei Terminen gefehlt, ist zu hören. Auf Anfrage gibt sich die Verwaltung bedeckt und verweist auf die schutzbedürftigen Rechte ihrer Mitarbeiter.
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