Beiträge von » Marcus Stölb

„Verzicht auf Verkauf wäre nicht verantwortbar“

Binnen weniger Wochen hat sich die Zukunft der Skatehalle in Trier-West zum kommunalpolitischen Top-Thema entwickelt. Neben FWG fordern auch Grüne und Linke, dass der einst als Provisorium gedachte Standort des „Projekt X“ dauerhaft gesichert wird. CDU und FDP halten dagegen und verweisen auf die ursprüngliche Abmachung. Auf die baut auch Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani: Im Gespräch mit 16vor verteidigt sie das Vorhaben, für die mehr rund 5.600 Quadratmeter große Fläche einen Investor zu finden. Bis Ende des Jahres könnten die Skater die Halle aber auf jeden Fall nutzen, versichert die Dezernentin. Unterdessen warnt die SPD vor „kurzfristigen populistischen Schnellschüssen“. Bei der SPD will man nichts überstürzen, hält sich aber auch die Option offen, am Ende für einen Erhalt des jetzigen Standorts einzutreten.
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Hunderte Grenzgänger überprüft

TRIER. Der Aufkauf von Steuer-CDs mit Daten deutscher Kunden bei Schweizer Banken hat dem Trierer Finanzamt in den vergangenen beiden Jahren eine Flut von Selbstanzeigen beschert. Zudem trieb die Behörde bei fast 500 Grenzgängern Steuernachzahlungen ein.
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Polizist hatte 2 Promille im Blut

TRIER. Fassungslosigkeit im Trierer Polizeipräsidium: Nach dem erweiterten Suizid eines langjährigen Kollegen hat am Montag Polizeipräsident Schömann Stellung genommen. Der Polizist, der erst seiner Tochter und dann sich selbst das Leben nahm, war zum Tatzeitpunkt betrunken.
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Knapp 200 Millionen an Rücklagen

TRIER. Das Bistum Trier wird in diesem Jahr voraussichtlich rund 23,6 Millionen Euro aus seinen Rücklagen entnehmen müssen, um den Haushalt 2012 ausgleichen zu können. Das kündigte Generalvikar Georg Holkenbrink am Montag bei der Vorstellung seines Haushaltsplans an.
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„Das kann nicht funktionieren“

Bei der Bundestagswahl 2009 fuhr die FDP mit 14,6 Prozent der Wählerstimmen ein Rekordergebnis ein – aktuell sehen Demoskopen die Partei deutlich unter 5 Prozent. Bei der Kommunalwahl 2009 kamen die Liberalen in Trier auf rund 8 Prozent – Wahlumfragen zur politischen Stimmung auf lokaler Ebene existieren nicht. Kreischef Tobias Schneider machte beim Neujahrsempfang seiner Partei am Sonntag keinen Hehl daraus, dass die FDP auf allen Ebene in einer Krise steckt. Sodann griff er die Landesregierung scharf an und warf den Grünen vor, in Mainz „Realsozialismus“ betreiben zu wollen. Gastredner Frank Schäffler lieferte anschließend eine Analyse der globalen Überschuldungskrise. Der Bundestagsabgeordnete plädierte für eine „neue Sparkultur“, doch konkrete Vorschläge, wie sich die anhaltenden Probleme lösen lassen, blieb er den Zuhörern schuldig.
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Parlament der Trierer Jugend planmäßig gestartet

Auftakt nach Maß: Mit seiner konstituierenden Sitzung hat die im vergangenen Herbst gewählte Trierer Jugendvertretung ihre Arbeit aufgenommen. Nach kurzer Aussprache entschieden sich die 21 anwesenden Jugendlichen mehrheitlich für die künftige Bezeichung „Jugendparlament“. An der Spitze des Gremiums steht der Gymnasiast Louis-Philipp Lang. Der bewies schon in seiner ersten Sitzungsleitung, dass er das Zeug zum „richtigen“ Politiker hat. „Angestrengt aber konstruktiv“ sei das Vorbereitungstreffen zur konstituierenden Sitzung verlaufen, berichtete er 16vor. Nicht weniger als 27 Wahlgänge benötigten die Jugendvertreter, bis alle zu vergebenden Posten besetzt waren. Bald schon wollen sie eine Fragebogenaktion starten, und zu einem Thema dürfte das neue Parlament schon bald gefragt sein – wenn es um die  Zukunft der Skatehalle „Projekt X“ geht.
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Noch kein Plan B für Projekt X

Müssen Triers Skater ihre Halle in der Aachener Straße bald räumen? Momentan läuft die öffentliche Auslegung des geplanten Bebauungsplans BW 74. Der umfasst auch das Gelände des früheren Edeka-Markts in Trier-West, auf dem die regionale Skaterszene mit dem „Projekt X“ eine Erfolgsgeschichte schreibt. Die Stadt hatte den Skatern die Halle jedoch nur unter der Prämisse überlassen, dass es sich um ein Provisorium handelt, das absehbar einer Wohnbebauung weichen soll. Allerdings sagte die Verwaltung auch zu, nach einem Ersatzstandort zu suchen. Der wurde bislang nicht gefunden, und so gibt es für das „Projekt X“ noch keinen Plan B. Am Donnerstagabend demonstrierten rund 100 Skater im Rathaus. „In Jugend investieren statt gentrifizieren“, fordern sie, ohne echte Alternative dürfe die Halle nicht abgerissen werden.
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Fernverkehr: Bund sieht Luxemburg am Zug

„Völlig aberwitzig“ sei das Verhalten der Deutschen Bahn AG, er habe vollstes Verständnis dafür, dass man sich in Luxemburg „inzwischen verschaukelt“ vorkommen müsse, wetterte Bernhard Kaster (CDU) im vergangenen Herbst. Der Bundestagsabgeordnete setzt sich seit Jahren für eine bessere Schienenanbindung der Region ein. Im September waren Pläne bekannt geworden, den Fernverkehr ins Großherzogtum und nach Trier auszudünnen. Aus dem Vorhaben wurden Fakten, die meisten IC-Verbindungen sind eingestellt. Nun traf im Trierer Rathaus ein Schreiben ein, nach dessen Lektüre man gut verstünde, wenn die Luxemburger sich ein weiteres Mal verschaukelt vorkämen: Das Bundesverkehrsministerium schlägt vor, dass die Staatsbahn CFL nun auch im Fernverkehr für die DB AG einspringt.
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Kulturverein stellt Strafanzeige

TRIER. Der Kulturverein Kürenz e.V. hat Strafanzeige gegen eines seiner ehemaligen Mitglieder gestellt. Der Grund: Seit Wochen ist die Homepage des Vereins sowie die Webseite zum Projekt Stolpersteine nicht mehr erreichbar.
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Gratisblatt fürs Grenzgebiet

Kein zweites Land in Europa verfügt über eine größere Pressevielfalt als Luxemburg. Nun gesellt sich zu den zahlreichen Tages-, Wochen- und Gratiszeitungen noch ein Monatsblatt hinzu: DeLux wird das neue Printprodukt heißen, das am Donnerstag kommender Woche erstmals auf den Markt kommt. Die Zeitung erscheint nicht nur im Großherzogtum, sondern auf deutscher und luxemburgischer Seite, entlang der Flüsse Mosel, Sauer und Our. Hinter dem Projekt stehen der Trierische Volksfreund und das Escher Tageblatt. Gegenüber 16vor zeigen sich die Chefredakteurinnen Isabell Funk und Danièle Fonck zuversichtlich, dass ihr Vorhaben eine Lücke schließen wird. Auf jeden Fall ist DeLux ein Experiment, das auch dem verschärften Kampf auf dem grenzüberschreitenden Anzeigenmarkt geschuldet ist.
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Umleitung über den Kornmarkt

TRIER. Die zu Kornmarkt und Gangolfstraße führende Johann-Philipp-Straße wird im März für den Autoverkehr gesperrt. Weitreichende Umleitungen sind geplant, vor allem auf dem Kornmarkt dürfte die Verkehrsbelastung vorübergehend enorm steigen.
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Studierende erleichtert, Hochschule blamiert

Rasanter Rückzieher: Fast auf die Minute 24 Stunden, nachdem der Universitätspräsident die Erhebung von Studiengebühren für Zusatzzertifikate bekräftigte, kündigte Professor Michael Jäckel am Dienstagabend völlig überraschend an, auf das Geld zu verzichten. Sämtliche Bescheide werden aufgehoben, teilte die Pressestelle der Universität mit. Mehr als 1.000 Trierer Studierende dürften ob der Nachricht erleichtert aufatmen. Blamiert ist derweil die Spitze der Universität, und dass sich Jäckel gegenüber dem Trierischen Volksfreund dahingehend geäußert haben soll, dass er vom Inhalt des Gebührenbescheids nichts wusste, dürfte innerhalb der Hochschule noch für einigen Gesprächsstoff sorgen.
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„Uni-Leitung sucht Schlupfwinkel“

TRIER. In der Auseinandersetzung um Studiengebühren für Zusatzzertifikate ist nun auch eine politische Debatte  entbrannt. Während die Partei Die Linke die Landesregierung attackiert, greift die liberale Hochschulgruppe ULI-LHG die Trierer Uni-Leitung an.
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Projekt X: SPD hakt nach

TRIER. Der Dezernatsausschuss II wird sich in seiner Sitzung am Donnerstag mit der Zukunft der Skatehalle „Projekt X“ in Trier-West befassen. Dem in einem ehemaligen Supermarkt untergebrachten Jugend- und Kulturzentrum droht die Schließung.
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Bergstation von der Bildfläche verschwunden

Da fehlt doch was, werden sich viele Passanten gedacht haben, als sie dieser Tage am Zurlaubener Ufer entlang spazierten. In der Tat: Mehr als vier Jahrzehnte nach ihrem Bau ist die Bergstation der alten Kabinenseilbahn vom Erdboben verschwunden. Im vergangenen November waren die Trageseile über die Mosel gekappt und an Land gezogen worden, nun ist auch der Abriss der Talstation in vollem Gange. Aller Nostalgie zum Trotz – für die Umgebung des Weisshauses auf dem Palliener Felsplateau ist der Abriss der Station ein Gewinn und eröffnet neue Möglichkeiten für einen der schönsten Aussichtspunkte der Stadt.
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Wiseler weist den Weg

Unter dem Motto „Unsere Region braucht Anschluss“ starteten die CDU-Kreisverbände Trier und Trier-Saarburg am vergangenen Freitagabend ins neue Jahr. Nach der Abmoderation großer Straßenbauprojekte durch die Landesregierung und der Ausdünnung des Fernverkehrs der Bahn sollte die Verkehrspolitik im Fokus der Veranstaltung stehen. Das tat sie dann auch: Gastredner Claude Wiseler widmete fast seinen kompletten Vortrag Luxemburgs Masterplan in Sachen Nahverkehr. Der Infrastrukturminister berichtete von Standseilbahnen, der geplanten Tram, zusätzlichen Peripheriebahnhöfen und dem Nutzen von Busspuren auf Autobahnen. Triers CDU-Chef Bernhard Kaster attackierte die örtliche SPD: Während  seine Partei sich mit den „Realitäten in der Region“ auseinandersetze, befassten die Genossen sich „mit arabischen Träumen“. Für den Aschermittwoch hat sich ein prominenter Gast aus Berlin angesagt.
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„Da muss rigoroser durchgegriffen werden“

Keine Vorgaben für die anstehenden Verhandlungen der Stadt mit der Deutschen BP über einen neuen Pachtvertrag für die Tankstelle in der Ostallee, und auch keine Vorentscheidung in Sachen stärkere Verkehrsberuhigung in der Neustraße – das ist die Bilanz der gestrigen Beratungen im Bauausschuss. Obwohl Baudezernentin Kaes-Torchiani (CDU) mit Hinweis auf die Gemeindeordnung eine Diskussion über die Inhalte des neuen Pachtvertrags rasch beenden wollte, entspann sich eine heftige und phasenweise unschöne Debatte. In Sachen Neustraße soll die Verwaltung ein umfassendes Konzept ausarbeiten. Nach Darstellung der Stadt könnten die im mittleren Teil der Straße vorhandenen Stellplätze kurzfristig aufgegeben werden. Enttäuscht von der Sitzung zeigte sich die Sprecherin der IG Neustraße: „Das wird wieder auf die lange Bank geschoben“.
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„Da gibt es kein Zurück mehr“

TRIER. 2012 wird nach den Worten Klaus Jensens ein Jahr der kommunalpolitischen Vorentscheidungen. So werde die Verwaltung noch vor der Sommerpause Vorschläge unterbreiten, welche Schulen in den nächsten Jahren geschlossen werden sollen.
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„Das hätte gelangt, keine Frage“

Der Bischof hatte zum offenen Gespräch eingeladen; offen und teilweise harsch fielen dann die meisten der Wortmeldungen aus, die sich Stephan Ackermann am Mittwochabend anhören musste. Im Zusammenhang mit einem erst vor wenigen Wochen publik gemachten Missbrauchsfall in Saarbrücken räumte der 48-Jährige erneut Fehler ein und übte auch Selbstkritik. Personelle Konsequenzen soll es aber vorerst nicht geben. Ackermann war erkennbar darum bemüht, sich gegen aus seiner Sicht unverhältnismäßig scharfe und pauschalisierende Vorwürfe zur Wehr zu setzen. So versuchte der Bischof vor mehr als 200 Mitarbeitern und Interessierten eine Gratwanderung, die auch deutlich machte: Auf wesentliche Fragen hat man im Bistum noch keine Antworten.
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Neue Runde in Tankstellen-Diskussion

TRIER. Am Donnerstagabend berät der Bauausschuss über die Bedingungen für eine Verlängerung des Pachtvertrags für die Tankstelle in der Ostallee. Eine Anwohnerinitiative und die Grünen haben nun weitgehende Forderungen angemeldet.
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Getwitter im Hörsaal

Es soll Studierende geben, die während der Vorlesung SMS schreiben oder ihr mitgebrachtes Notebook für vieles nutzen, nur nicht zum Mitschreiben des Unterrichtsstoffs. Mitunter müssen Dozenten auch eingreifen, weil jemand in der Veranstaltung munter drauf lostelefoniert. Einzelfälle zwar, doch bislang einmalig ist auch, was Professor Hans-Jürgen Bucher seinen Studenten bietet: Twittern und SMS versenden ist in den Vorlesungen des Medienwissenschaftlers nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Bucher und seine Mitarbeiter am Lehrstuhl wollen so erreichen, dass sich die Zuhörer stärker in die Vorlesungen mit einbringen. Schließlich dürften gerade schüchterne Hochschüler gehemmt sein, im voll besetzten Hörsaal das Wort zu ergreifen, und manches würde man seinen Professor ohnehin kaum fragen wollen.
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Malu Dreyer mahnt und attackiert

Mit ihrem traditionellen Empfang in den Viehmarktthermen haben die Trierer Sozialdemokraten am Sonntag das neue Jahr eingeläutet. Parteichefin Malu Dreyer blickte vor allem auf die vergangenen Monate zurück. Heftige Kritik übte sie an der schwarz-gelben Bundesregierung, und auch Christian Wulff widmete Dreyer ein paar Zeilen ihrer Rede. Nur kurz ging die Mainzer Sozialministerin auf die Trierer Kommunalpolitik ein. Der konsequente Ausschluss des NPD-Ratsmitglieds habe die Atmosphäre im Rat stark verbessert, so Dreyer. Gastredner des Neujahrsempfangs war der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich.
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Wenn Kinder online sind

TRIER. „Kids online – Chancen und Risiken von Computer und Internet“ lautet das Thema einer medienpädagogischen Bildungsveranstaltung der Fachrichtung Pädagogik an der Berufsbildenden St. Helena-Schule in Trier.
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„Starker Protest notwendig“

TRIER. Polizeipräsident Lothar Schömann hat bedauert, dass Veranstaltungen gegen Rechts in der Vergangenheit in Trier nur einen schwachen Zulauf verzeichneten:“Gerade in diesen Zeiten ist ein starker bürgerlicher Protest notwendig“.
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Erst Island, dann Südafrika

TRIER. Gleich zwei Multivisions-Shows sind am 14. Januar in der Aula der Berufsbildenden Schule am Paulusplatz zu sehen. Der Berliner Fotograf und Buchautor Kai-Uwe Küchler berichtet von seinen Reisen nach Island und Südafrika.
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„Im Letzten wissen wir es nicht“

Morgen in 100 Tagen beginnt die erste Heilig-Rock-Wallfahrt in diesem Jahrtausend. Dann dürfte Trier für vier Wochen wieder Kopf stehen. Denn auch wenn aller Voraussicht nach weniger Pilger als zu den vorangegangenen Wallfahrten anreisen werden, wird das kirchliche Großereignis Hunderttausende in die Moselstadt locken. Eine Messlatte möchte Monsignore Dr. Georg Bätzing nicht nennen. Wer kommt, sei willkommen – ob als gläubiger Christ oder interessierter Tourist. Schon Ende des Monats wird es im Robert-Schuman-Haus ein hochkarätig besetztes Ökumenisches Forum geben, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und Kurienkardinal Kurt Koch haben ihr Kommen zugesagt. Derweil lässt die eigentlich von allen erwartete Absage des Papstes auf eine Einladung von Bischof Stephan Ackermann noch immer auf sich warten.
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Keine Zeit für Stillstand

Pachtverträge für Tankstellen, Grillverbote in Grünanlagen, Parken auf Radwegen – die kommunalpolitische Agenda des zurückliegenden Jahres schien von Streitpunkten dominiert, die für die Zukunft Triers nicht eben entscheidend sein dürften. War 2011 für die Stadtentwicklung deshalb ein verlorenes Jahr? Wohl kaum! Weichenstellungen in Feyen und im Westen, aber auch die Perspektiven, die sich im Norden der Stadt abzeichnen, sprechen gegen die weit verbreitete Wahrnehmung, in Trier herrsche Stillstand. Zweifellos gab es aber auch Rückschläge, und vor allem auf kulturpolitischem Terrain stellt sich immer drängender die Frage, wie die Stadt ihr Profil schärfen will. An Aufgaben für 2012 mangelt es der Kommunalpolitik ohnehin nicht: Ob Familienpass oder Theaterpreise, Mobilitätskonzept oder städtische Wohnungen –die Palette der Themen ist lang. Ein Blick zurück nach vorn.  
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„Sie glauben mir hoffentlich“

TRIER. Im Zusammenhang mit dem Bekanntwerden neuer Missbrauchsfälle im Bistum Trier hat Bischof Stephan Ackermann „gravierende Fehler“ eingeräumt. In einem offenen Brief nimmt er umfassend Stellung zu den Vorgängen.
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Tote Studentin: Urteil bestätigt

KARLSRUHE. Schuldspruch bestätigt: Weil er tatenlos dabei zugesehen hatte, wie seine Ex-Freundin nach einer Überdosis Lösungsmittel mit dem Tod kämpfte, verurteilte das Landgericht Trier einen Mann zu sieben Jahren Haft. Das Urteil ist nun rechtskräftig.
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„Das wirkt geschäftsschädigend“

Sie gilt als eine der schönsten Einkaufsmeilen der Stadt – die Neustraße. Während sich in anderen Straßenzügen meist die Ableger bundesweit operierender Filialisten ballen, trifft man hier vor allem auf inhabergeführte Geschäfte. Getrübt wird der Charme der Gegend indes von ruhendem und fließendem Verkehr, der auch vor dem mittleren Abschnitt der Straße nicht Halt macht. Seit Jahren gibt es deshalb Forderungen, die Neustraße zumindest bis in Höhe der Viehmarktstraße als Fußgängerzone auszuweisen. Nun hat der Verein Interessengemeinschaft Neustraße einen neuerlichen Vorstoß gestartet und alle Fraktionen sowie die Stadt angeschrieben. „Diese Situation wirkt sich geschäftsschädigend auf die gesamte Neustraße aus“, heißt es in dem Schreiben, es müsse nun „unverzüglich“ gehandelt werden, machen mehr als zwei Dutzend Unternehmer Druck. Auf Antrag der SPD kommt das Thema wieder auf die kommunalpolitische Agenda.
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„Das ist quasi ein Nullsummen-Spiel“

Vor 15 Jahren beschloss ein Ausschuss des Stadtrats die Herausgabe eines eigenen Mitteilungsblatts für Trier. Seither erscheint fast jede Woche die Rathaus-Zeitung. Am Augustinerhof hält man das Blatt längst für unverzichtbar, doch andernorts kommt man ohne ein vergleichbares Angebot aus, für das im städtischen Haushalt etwa 230.000 Euro vorgesehen sind. Würde die RaZ eingestellt, kämen im Gegenzug neue Ausgaben auf die Stadt zu. Denn mit Ausschreibungen und amtlichen Bekanntmachungen müsste das Rathaus fortan wieder in die Lokalzeitung gehen, von einem sechsstelligen Betrag ist die Rede. Überhaupt ist die Geschichte der schon mal spöttisch als „Rathaus-Prawda“ bezeichneten Wochenzeitung nicht von der des Trierischen Volksfreunds zu trennen.
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OB Jensen lädt später ein

TRIER. Die Stadt Trier wird auch 2012 keinen Neujahrsempfang ausrichten. Stattdessen plant OB Klaus Jensen für den 23. März einen Bürgerempfang, in dessen Rahmen auch der neue Preis für Zivilcourage verliehen werden soll.
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„Das würde Täter abschrecken“

TRIER. Die Veranstalter hatten ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzen wollen, doch blieb die Resonanz hinter den Erwartungen zurück. Nur rund 70 Menschen nahmen am Samstagmittag an einer Kundgebung gegen rechte Gewalt und den Verfassungsschutz teil.
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Bischof Ackermann unter Druck

TRIER/SAARBRÜCKEN. Triers Bischof Stephan Ackermann sieht sich mit massiven Vorwürfen konfrontiert. Die Katholische Studierende Jugend wirft ihm und der Bistumsleitung „Zynismus“ vor. Ein Saarbrücker Pastoralreferent spricht gar von einem „skandalösen“ Vorgang.
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„Das müssen auch Sie aushalten“

Der Stadtrat hat am Donnerstagabend mit großer Mehrheit den Haushalt für das kommende Jahr beschlossen. Während CDU, SPD, FWG und FDP zustimmten, lehnten Grüne und Linke die Vorlage ab. Wirklich begeistert von der Finanzsituation Triers ist naturgemäß niemand, und so sparten auch die Sprecher jener Fraktionen, die dem Budget ihr Plazet gaben, nicht mit Kritik. In einem Punkt waren sich sogar CDU und Linke einig: Der Einfluss der Kommunalaufsicht sei inzwischen höher als der des Stadtrats. Dennoch hätte der Oberbürgermeister eigentlich allen Grund zur Freude gehabt, hatte der Etat doch mühelos den Rat passiert; wäre da nicht der Auftritt der Grünen-Finanzexpertin gewesen.
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Ambitioniertes Konzept für Großprojekt am Moselufer

Perspektiven für das östliche Moselufer: Die Mainzer Immobiliengesellschaft Rheinland-Pfalz (IRP) plant auf dem Gelände der früheren Kaserne „Castel Feuvrier“ unweit der Talstation der alten Kabinenbahn eine Wohnanlage mit neun Häusern und einem sechsgeschossigen Hotel. Ein neuer Moselsteg, ein Restaurant sowie drei Gebäude für Praxen und Büros sind ebenfalls vorgesehen. Das städtebauliche Konzept des Trierer Architekten Manfred Müller, mit dem sich auch der Architektur- und Städtebaubeirat befasste, wurde nun präsentiert. Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) spricht von einem Schlüsselprojekt für das Konzept „Stadt am Fluss“. Tatsächlich dürfte das mehr als drei Hektar große Areal zwischen Zurmaienerstraße und Moselufer eine deutliche städtebauliche Aufwertung erfahren.
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Duo Rüffer/Kretzer bestätigt

TRIER. Die Grünen in Stadt und Kreis gehen fortan getrennte Wege. An der Spitze des neuen Trierer Stadtverbands der Partei stehen mit Thorsten Kretzer und Corinna Rüffer die Vorstandssprecher des bisherigen Kreisverbands.
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„Wir dulden keinen Aufschub“

TRIER. Mit deutlicher Kritik hat die SPD-Ratsfraktion auf die Ankündigung des Zweckverbands SPNV Nord reagiert, die Trierer Westtrasse nicht vor Ende 2017 für den Personenverkehr zu reaktivieren. Auch die Landesregierung müsse endlich konkrete Zusagen machen.
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Vorerst keine Fusion

TRIER. Verkehrsüberwachung und kommunaler Vollzugsdienst werden vorerst nicht zusammengelegt. Der Stadtrat verwies einen entsprechenden Antrag der Freien Wähler an den zuständigen Dezernatsausschuss.
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Vorwarnung für Trier

OFFENBACH. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Vorwarnung zu Trier herausgegeben. In der Stadt sowie im Landkreis Trier-Saarburg sei mit orkanartigen Böen zu rechnen, teilten die Offenbacher am Mittwoch mit.
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