Die Gefühle sind frei

Rigoletto (Jacek Strauch) hält seine Tochter Gilda (Jennifer Riedel) aus Sorge um sie gefangen. Foto: Marco Piecuch/Theater TrierAm vergangenen Samstag zeigte sich das Theater Trier mit der Premiere von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ – wie bereits in der vorigen Saison mit “ La Traviata“ – als musikalisch und regielich erstklassige Adresse für die Werke des italienischen Großmeisters. „Rigoletto“ enthält zwar mehrere populäre Nummern, die bis in Wunschkonzerte vorgedrungen sind, ist aber doch ein Stück mit Tiefgang, das menschlichen Zwiespalt sowohl als individuelles Katastrophenszenario als auch in der gesellschaftskritischen Dimension aufzeigen kann. Die Produktion löst beide Ansprüche voll ein.

TRIER. Das Werk geht auf eine Vorlage Victor Hugos zurück. Dessen Versdrama „Le roi s’amuse“ handelt vom Renaissance-König Franz I. und dessen Narren Triboulet. Die Darstellung der Ausschweifungen des Hochadels führte bei der Uraufführung 1832 in Paris zu einem riesigen Theaterskandal; nicht zuletzt aus politischen Gründen wurde das Stück sofort verboten. Dennoch konnte sich Verdi aufgrund der Publikation für das Sujet begeistern. Er hatte dann aber auch viele Probleme mit der Zensur. Die Handlung musste nach Mantua an den Hof eines nicht näher bezeichneten „Herzogs“ verlegt werden, und auch Namen weiterer Personen waren zu ändern; so wurde aus Triboulet Rigoletto. Verdi erkämpfte gegen großen Widerstand, dass er wenigstens den Systemkritiker Rigoletto als hässlichen Zwerg mit Buckel belassen konnte.

Kurz zur Handlung: Der sexsüchtige Herzog benutzt – unterstützt von seinem skrupellosen Hofstaat – auch brutalste Mittel wie Gefängnis für im Wege stehende Ehemänner, um stets neue „Eroberungen“ zu machen. Sein Hofnarr Rigoletto ist dabei einflussreicher Mitorganisator; andererseits aber hat er Sorge um seine über alles geliebte Tochter Gilda und hält diese zu Hause gefangen.

Andere Höflinge vermuten aber, Rigoletto habe eine heimliche Geliebte, und beschließen, diese zur Rache an dem verhassten Narren zu entführen. Auf einem Fest des Herzogs erscheint Graf Monterone, dessen Tochter der Herzog missbraucht hat, und verflucht diesen und Rigoletto. In Sorge macht sich Rigoletto auf den Weg zu seiner Tochter. Ein Fremder, der Auftragsmörder Sparafucile, bietet ihm für befürchtete Probleme seine Hilfe an. Rigoletto will eventuell später auf ihn zurückkommen; er erkennt in ihm den Seelenverwandten: „Pari siamo…“ (gleich sind wir, der eine mordet mit der Zunge, der andere mit dem Stahl).

Zu Hause schärft Rigoletto seiner Tochter wieder ein, keinesfalls das Haus zu verlassen. Deren Fragen nach der Mutter, nach Beruf und Herkunft des Vaters weicht er aus. Gilda aber verschweigt, dass sie beim einzig erlaubten sonntäglichen Kirchgang zunehmend Leidenschaft für die Blicke eines jungen Mannes entwickelt hat.

Der Herzog schleicht sich mit Hilfe der Gouvernante Giovanna bei Gilda ein. Beide bekennen einander ihre Liebe. Die Höflinge des Herzogs erscheinen und machen Rigoletto weis, sie wollten die nebenan wohnende Gräfin Ceprano für den Herzog entführen; Rigoletto unterstützt das und merkt erst zu spät, dass seine eigene Tochter entführt wurde.

Der Herzog (Svetislav Stojanovic, weißes Hemd) lässt seiner Leidenschaft ohne Rücksicht auf andere freien Lauf. Foto: Marco Piecuch/Theater TrierGilda wurde in den Palast gebracht. Der Herzog scheint wirkliche Gefühle zu empfinden. Rigoletto fleht, von den Festgästen verspottet, ihm seine Tochter zurückzugeben. Gilda nimmt den Herzog in Schutz und wendet sich gegen die Rachepläne ihres Vaters.

Nach einigen Wochen hat Rigoletto Sparafucile für den Mord am Herzog gedungen. Die Tochter nimmt er in dessen Unterwelt mit. Dort soll sie selbst den wahren Lebenswandel des Herzogs sehen: Dieser himmelt nun die Prostituierte Maddalena, Sparafuciles Schwester, an. Maddalena will nun ihren Bruder dazu bringen, den hübschen Jüngling zu verschonen. Sparafucile aber besteht darauf, irgendein Opfer in den für die Leiche vorgesehenen Sack stecken zu müssen, sonst würde er den Rest des ausgemachten Mordlohns verlieren. Es findet sich jemand dafür.

„Rigoletto“ wurde vielfach historisierend inszeniert, wobei auch der vermeintliche „Originalschauplatz“ Mantua Unfug ist – nur der Zensur ist dieser Schauplatz geschuldet. Der vielschichtige Inhalt der Oper hat auch dem deutschen „Regietheater“ Möglichkeiten zu Aktualisierung geboten – nicht immer mit Geschmack gelungen. So mag manchem Opernfreund aus der Region noch die plumpe Verlegung ins Kölner Milieu durch die – vom Feuilleton bejubelte – Karin Baier in Erinnerung sein: die herzogliche Spaßgesellschaft mutierte in eine Bierrunde von Jecken mit Hütchen.

Demgegenüber ist die Trierer Inszenierung wohltuend elegant: Nicht zuletzt aufgrund der beeindruckenden Kostüme Gera Grafs wirkt die Festgesellschaft fast zeitlos: Elegante Herren, vornehm aufgemachte Huren und Transvestiten passen sowohl für vergangene Zeiten als auch für heutige Bunga-Bunga-Partys (spielfreudig: Solisten, Chor und Statisterie).

Die Inszenierung durch Bruno Berger-Gorski ist hoch zu loben: Ohne Verfälschung des ursprünglichen Inhalts wird eine Reihe aktueller Probleme subtil eingebracht: Macht und Unterdrückung gibt es nicht nur naheliegenderweise beim Herzog, sondern auch zwischen Rigoletto und dessen Tochter. Damit sie seinen Idealen entspricht, hält er sie gefangen und versperrt ihr den Weg ins eigene Leben.

Elegante Herren und vornehm aufgemachte Huren und Transvestiten passen sowohl für vergangene Zeiten als auch für heutige Bunga-Bunga-Partys. Foto: Marco Piecuch/Theater TrierGilda trägt schwarze Kleidung mit Kopftuch. Man mag das als Anspielung auf islamistische Frauenunterdrückung sehen; es passt aber auch zum Bild einer keuschen christlichen Tochter. Auch andere Figuren sind keineswegs eindimensional: Der Herzog ist in seiner machtbasierten Vergnügungssucht gefangen, doch sehnt er sich wohl zugleich nach erfüllender Liebe (siehe das Duett „È il sol dell’ anima“, 1. Akt, vor allem Szene und Arie „Ella mi fu rapita – Parmi veder le lagrime“, 2. Akt).

Rigoletto ist einerseits Komplize der Macht, will andererseits aber seine Privatsphäre davor schützen. Die Konstellation finden wir wieder in Brechts Mutter Courage, deren geliebte Kinder letztlich von „ihrem“ Krieg gefressen werden. Rigoletto, der seine Frau verloren hat und gesellschaftlicher Außenseiter ist, projiziert alle Hoffnungen anklammernd auf seine Tochter. Der Fluch Monterones erfüllt sich dadurch, dass Gilda ihren eigenen Lebensentwurf nicht jenem des Vaters opfern will. Gilda ist nicht mehr nur das zarte Mädchen, sondern bereits eine um ihr Glück kämpfende junge Frau. Die übliche Besetzung mit einem jugendlichen Koloratursopran gerät bei einigen hieraus resultierenden dramatischen Stellen in Nöte, so auch bei der ansonsten vorzüglichen Trierer Gilda.

Gesungen wird italienisch, unterstützt durch passende Übertitel. Das ist gut so. Nicht nur ist die Komposition auf die Farbe bestimmter Vokale im Italienischen abgestimmt, sondern die gängigen Übersetzungen sind auch oftmals harmlos-verkitscht. Wenn etwa der Herzog die Hure Maddalena mit „Holdes Mädchen, sieh mein Leiden…“ anhimmelt, geht die Doppel-(oder sogar Ein-)deutigkeit von „Bella figlia dell’amore…“ verloren, usw.

Bruno Berger-Gorski hat „Rigoletto“ schon mehrmals inszeniert. Für Trier fand er zusammen mit Bühnenbildner Thomas Dörfler ein tolles Raumkonzept: In einem
mehrstöckigen Haus feiert oben der Herzog mit seinen Kumpanen. Eine Treppe tiefer versteckt Rigoletto seine Tochter, und auf der untersten Ebene sind die Ausgestoßenen, wo Mord, gewerbliche Hurerei und wohl auch Inzest zwischen Sparafucile und Maddalena stattfinden. Das recht praktikable Einheitsbühnenbild erlaubt zügigen Handlungsablauf, vermag aber auch die gesellschaftlichen Ebenen zu verdeutlichen.

Kristina Stanek als Maddalena. Foto: Marci Piecuch/Theater TrierMusikalisch ist eine erstklassige Einstudierung zu vermelden. Das beginnt bereits beim Orchester, das insgesamt wie auch in zahlreichen Einzelleistungen brilliert. Unter anderem fallen gleich zu Beginn sonore Celli auf, später etwa ein traumhaft schönes Oboen-Solo. Auch Dirigent Victor Puhl ist voll bei Verdi angekommen: Temporückungen und dramatisch richtige Pausen sind ebenso da wie rücksichtsvolle Begleitung der Sänger (etwa durch Wahl eines maßvollen Tempos bei der tückischen Auftrittsarie des Herzogs). Lediglich bei der Lautstärke könnte manchmal mehr differenziert werden.

Angesichts der unseligen Diskussion um ein Kaputtsparen des Trierer Theaters ist nur zu hoffen, dass die beeindruckende Leistung des Orchesters und der übrigen Mitwirkenden nicht wie im Pflanzenreich ein besonders intensives Aufblühen kurz vor dem Tod ist.

Angela Händel hat wieder Chor und Extrachor hervorragend einstudiert. Besonders der Chor (mit Solisten) „Zitti, zitti…“ eingangs der Entführung von Gilda, der auch an prominenten Häusern öfters zur Wackelpartie gerät, wurde präzisest und im gebotenen pianissimo gebracht – Kompliment! Nach dieser gefürchteten Nummer ließ dann die Konzentration etwas nach, aber das wird sich in weiteren Aufführungen sicher ändern.

Die Solosänger erfüllten ihre Aufgaben durchwegs gut bis vorzüglich. Die Titelpartie war dem routinierten Jacek Strauch anvertraut. Nach anderen Bühnen war er bis 2001 im Ensemble der Grazer Oper und wurde damals auch von der Opernwelt zum Sänger des Jahres gekürt. Den Rigoletto sang er unter anderem vor wenigen Jahren an der Volksoper Wien. Trotz der schon langjährigen Karriere ist Herr Strauch gesanglich voll auf der Höhe: Er verbindet eine gewaltige Stimme mit großem Atem und belcanto; lediglich das durchaus schöne piano könnte etwas öfter eingesetzt werden. Wenn ich richtig gesehen habe, hat der Regisseur darauf verzichtet, dem Rigoletto den eigentlich vorgesehenen Buckel aufzusetzen. Aber auch ohne dieses Accessoire gelingt eine darstellerisch glaubhafte Gestalt des hässlichen Außenseiters.

Als zweiter Gast sang die noch am Anfang ihrer Karriere stehende Jennifer Riedel ihre erste Gilda. Ihr glasklar geführter Koloratursopran kam trotz kleiner Stimme hervorragend durch, auch im Duett mit dem stimmgewaltigen Jacek Strauch. Wenn das Theater Trier noch finanzielle Reserven hat, sollte es rasch zugreifen und Frau Riedel ins Ensemble engagieren. Eile ist aber geboten, denn demnächst stellt sich Frau Riedel in München als Blonde („Die Entführung aus dem Serail“) vor.

Rigoletto muss am Schluss erfahren, dass er durch Überbehütung seine Tochter nicht schützen konnte. Foto: Marco Piecuch/Theater TrierNicht vorgesehen war der dritte Gast: Wegen einer Erkrankung übernahm Hiroshi Matsui vom Staatstheater Saarbrücken die Partie des Sparafucile; trotz seiner vorzüglichen Leistung ist für die weiteren Aufführungen auf das Ensemblemitglied Pavel Czekala zu hoffen. Zum Programmheft ist Lobendes anzumerken: Herr Matsui wird mittels Einlageblatts ausführlich vorgestellt. (Warum nur macht man das nicht endlich auch für Alternativbesetzungen?! – diesmal die Gilda betreffend. Die tatsächliche Abendbesetzung erfährt man aus dem Programmheft nicht.)

Die weiteren Rollen sind aus dem Ensemble besetzt. Den Herzog verkörpert Svetislav Stojanovic. Zu seiner guten Erscheinung ist erfreulicherweise weiterer gesanglicher Fortschritt hinzugekommen. Er bändigt seine kräftige Stimme nun auch in der Höhe; dass da bei Pianostellen auch (gekonnt) Falsett beigemischt wird, ist stilistisch durchaus in Ordnung und entspricht langjähriger älterer Übung.

Kristina Stanek holt aus der undankbaren, aber schwierigen Rolle der Maddalena gesanglich und darstellerisch alles heraus. Die Sängerin der Giovanna, mit Silvia Lefringhaus aus dem Chor besetzt, vertritt das tiefere Frauenfach ebenfalls sehr gut.

Die männliche Entourage des Herzogs ist bei Luis Lay und Amadeu Tasca in guten Händen. Hervorzuheben ist die Rolle des Grafen von Monterone: Sie hat zwar nicht viele Noten, ist für die Handlung aber von großer Bedeutung: „La maledizione“ wäre fast der Titel der ganzen Oper geworden. Man hat hier nicht gespart: Mit László Lukács wurde erste Garnitur ins Rennen geschickt. Mit gesanglicher Durchschlagskraft und imposantem Auftreten versetzt er Rigoletto in Schrecken.

Die weiteren Sängerinnen und Sänger müssen sich hier mit einem Pauschallob begnügen.

Weitere Aufführungen sind bis Februar 2014 geplant, zunächst für 21. und 27. September; 2., 6. und 27. Oktober; 17., 24. und 26. November.

Dieter Rückle

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5 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Klauspeter Bungert schreibt:

    Randbemerkung zu dieser absolut zutreffenden und fachkundig entwickelten Rezension: Zwei der großen (von drei) und eine der wichtigsten mittleren Partien waren bei der Premiere mit Gästen besetzt. Auch der Regisseur war ein Gast. Wenn das Theater sich in der laufenden Diskussion als Ensembletheater behaupten will, wird es nicht umhin können, sein Repertoire auf Stücke zu beschränken, die es ausschließlich mit hauseigenen Kräften abdeckt. Das böte überdies Gelegenheit zu einer grundlegenden inhaltlichen Ausrichtung und besonderen, dem genius loci geschuldeten Profilierung.

  2. Frederika Tsai schreibt:

    Sehr geehrter Herr Rückle,

    wenn ich mich richtig erinnere, trägt die Kölner Inszenierung die Handscharift von Fran Katharina Thalbach.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Frederika Tsai

  3. Jürgen Förster schreibt:

    Lieber Herr Rückle,
    meinen Sie, dass eine keusche christliche Gilda sich ein Foto der Kaaba an die Wand hängen würde?
    Mir scheinen die Figuren doch recht platt und eindimensional angelegt. Ebenso wie die völlig über-eindeutigen Szenen der feiernden Gesellschaft zu Beginn – eher abstoßend in diesem Rahmen. Gerade mit seiner großen Erfahrung hätte Regisseur Berger-Gorski nicht so viele Chancen vertun dürfen. Alles in allem doch eher eine Enttäuschung!

  4. Klauspeter Bungert schreibt:

    @ Jürgen Förster
    Dieter Rückle zeigt doch auf, daß Gilda hier eben nicht in der Rolle einer keuschen Jungchristin aufgeht, sondern nach und nach gegen den eng denkenden Vater opponiert. Die Analogie zu den streng hinter Schloß und Riegel gehaltenen Frauen in islamistischen Familien paßt doch ausgezeichnet. Gut, den „Kirchen“-Besuch im Text muß man sich als Zuschauer ein bißchen zurechtbiegen. Aber welche Oper kommt, so oder so, ohne unstimmige Details aus, wenn man einmal davon absieht, daß das Besingen von Konflikten sowieso schon mal eine Unstimmigkeit erster Ordnung bedeutet und jedem naturalistischen Maßstab ins Gesicht schlägt. Bei einer per se durchkünstelten Kunstgattung wie der Oper ist ein Denken in Übertragungen und Analogien rundum gefordert.
    Die etwas hausbacken umgesetzten Anzüglichkeiten der Eingangsszene hänge ich nicht allzu hoch. Spannend wurde die Vorstellung für mich – aber auch Verdis Musik – erst im zweiten Bild. Gerade dadurch, daß Gilda hier mehr und mehr opponiert und ihr Vater Rigoletto anders als in der Vorlage keine körperliche Behinderung zeigt, wird fein herausgearbeitet, daß seine Behinderung im Mentalen liegt: in seiner Blindheit gegenüber den Bedürfnissen seiner Tochter, in seiner geistigen Beschränktheit, in seiner egozentrischen Borniertheit, die ihm schließlich zur Falle wird.
    Diese Zusammenhänge wurden hier alles andere als eindimensional „erklärt“. Kein Freund des Regietheaters, ließ ich mich ausnahmsweise überzeugen.

  5. Dieter Rückle schreibt:

    Sehr geehrte Frau Tsai,

    Irrtümer gibt es zwar immer. Für die Kölner Inszenierung vor ca. 12 Jahren war aber tatsächlich Karin Baier verantwortlich. Ich habe noch einmal im Programmheft nachgesehen.

    Beste Grüße,

    Dieter Rückle

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