„Unbezahlbar und unrealistisch!“

TRIER. Die Freien Wähler Trier warnen davor, das von der Stadt eingestellte Projekt Petrisberg-Aufstieg wieder auf die kommunalpolitische Tagesordnung zu setzen. Die Forderung der Grünen, eine Seilbahn als Teil des Nahverkehrsangebots zu errichten, hält die FWG für „unvertretbar“.

Es dürften nicht erneut Steuergelder für solche Planungen „verschwendet“ werden, heißt es in einer Mitteilung. Die Grünen sprechen sich in ihrem Programm für die anstehende Kommunalwahl dafür aus, auch die Option einer Seilbahn erneut zu prüfen (wir berichteten).

„Die Seilbahn ist nichts mehr als eine interessante Idee, aber letztendlich unbezahlbar und im Hinblick auf prognostizierte Fahrgastzahlen völlig unrealistisch“, erklärte Peter Spang und ergänzt: „Die Grünen reiten hier einen toten Gaul und sollten sich darüber klar sein, dass bereits in der Vergangenheit Steuergeld in Millionenhöhe für die von vorneherein unbezahlbare und völlig utopische Planung Petrisberg-Aufstieg verausgabt wurde. Das darf sich nicht wiederholen“.

Richtig sei, dass auf den Höhenstadtteilen „in unvertretbarer Weise weiter gebaut wird, ohne dass die Stadt eine realistische Lösung dafür hat, wie die Verkehrsproblematik (Nadelöhre Olewig und Avelsbacher Tal) bewältigt werden kann“, so der verkehrspolitische Sprecher der FWG. Deshalb lehne man neue großflächige Neubaugebiete in Höhenstadtteilen wie Filsch oder Tarforst ab, solange keine realistische Lösung vorliege, „wie die Situation der durch Lärm und Abgase von motorisierten Höhenstadtteilbewohnern betroffenen Stadtteile Olewig und Kürenz wirksam entlastet werden können“. Die Freien Wähler befürworten kurzfristig den Einsatz von Expressbussen auf den Petrisberg, um den ÖPNV für Pendler in die Stadtmitte möglichst attraktiv zu machen.

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