Mit einer Spitze gegen Koblenz

TRIER. An diesem Samstag reist Eintracht Trier zum Tabellennachbarn TuS Koblenz. Mit derselben Elf, die am Mittwoch Mannheim geschlagen hat, wird der SVE nicht auflaufen können.

Die nächsten beiden Spiele entscheiden darüber, ob sich die Fans von Eintracht Trier weiter Hoffnung auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde machen dürfen. An diesem Samstag steht ein Derby gegen die TuS Koblenz an, am kommenden Freitag kommt Hessen Kassel ins Moselstadion. Beide Teams sind punktgleich mit dem SVE.

Eine wichtige Hürde hat Trier bereits am vergangenen Mittwoch mit dem 1:0-Sieg gegen Waldhof Mannheim genommen. Verletzungsbedingt muss Roland Seitz sein erfolgreiches 4-4-2-System nun wieder umstellen. Chhunly Pagenburg, der gegen den SVW nach einer guten Stunde ausgewechselt werden musste, kann wegen Muskelproblemen nicht mitwirken. Da Markus Fuchs noch verletzt ist, wird Marco Quotschalla am Samstag die einzige Spitze sein.

Zum Kader gehören werden wieder Baldo di Gregorio und Stephan Loboué, der vielleicht Andreas Lengsfeld, der bis auf eine Unsicherheit am Mittwoch eine gute Partie machte, im Tor ablösen wird. Davor dürfte sich nichts ändern. „Auch Koblenz operiert mit vielen langen Bällen“, vergleicht Seitz die Mannschaft mit den Waldhöfern. Daher wird wohl erneut der kopfballstarke und robuste Michael Dingels zur Viererkette gehören, der zuletzt ein ausgezeichnetes Spiel absolvierte.

Dass die Trierer Ultras nach dem 1:0-Sieg ihre Mannschaft gegen Koblenz wieder unterstützen, ist ungewiss. „Da sich hier rund ums Moselstadion seit Jahren immer wieder das Gleiche abspielt, haben wir uns dazu entschlossen, auf unbestimmte Zeit zu schweigen und den Support einzustellen, bis wir wieder das Gefühl haben, dass unsere akustische, sowie optische Stimmung angebracht ist“, verkünden sie auf ihrer Homepage.

Als Grund dafür führen „Insane Ultra“ „[m]iserable spielerische Leistungen auf dem Rasen, ein besorgniserregender Zuschauerrückgang bei Heimspielen, ein konzeptloser Trainer und ein Team ohne erkennbares Gesicht und System“ auf. „Dazu noch ein Vorstand, dem man wieder einmal eine zu nahe Bindung zum aktuellen Trainer Roland Seitz vorwerfen kann und somit eine objektive Einschätzung der bedrohlichen Lage unseres Vereins wieder einmal nicht zulässt.“ Mit Siegen oder zumindest dem Willen dazu kann die Eintracht in den verbleibenden elf Ligaspielen eine Antwort darauf geben.

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