Hoffen auf Pagenburg
TRIER. Eintracht Trier trifft an diesem Mittwoch um 19 Uhr in einem Nachholspiel auf den SC Freiburg II. Im Hinspiel sorgten zwei Treffer von Chhunly Pagenburg für einen 2:1-Sieg zum Saisonauftakt. Nun soll er es wieder richten.
Triers bester Knipser, der bei der 0:1-Niederlage gegen den FSV-Frankfurt am vergangenen Freitag wegen Magenproblemen nicht mitwirken konnte, wird wohl Roland Seitz gegen Freiburg wieder zur Verfügung stehen. „Wir brauchen einen, der Tore schießt“, setzt der Trainer auf den 26-Jährigen.
Ob Neuzugang Marco Quotschalla, der gegen den FSV im Sturm sein erstes Spiel von Beginn an für Trier bestritt, für „Chhun“ weichen muss, ist noch offen. Vielleicht muss auch ein Mittelfeldspieler auf der Bank bleiben, und Quotschalla rückt eine Position nach hinten. So ist es möglich, dass Triers Wühler und Standardspezialist Alon Abelski eine Pause bekommt, nachdem er in den vergangenen beiden Partien noch nicht richtig fit wirkte. „Es ist noch nicht in der Form der Hinrunde“, so Seitz.
Definitiv nicht dabei sein wird Max Watzka, der wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Baldo die Gregorio fehlt verletzungsbedingt. Der 29-Jährige leidet noch an einer Adduktorenzerrung.
Eine gute Chance, erneut in der Startelf zu stehen, dürfte Erdogan Yesilyurt haben. Der 19-jährige Deutschtürke, der im Winter zum SVE kam, versuchte am vergangenen Freitag viel auf der linken Seite – wenn auch nicht immer erfolgreich. „Der Junge hat Potenzial“, urteilt sein Trainer. „Er braucht jetzt Spielpraxis.“
Gegen den SC Freiburg II erwartet Seitz, dass „wir viel laufen müssen“. „Wir haben eine spielstarke Mannschaft zu Gast.“ Weil sie kaum eine Partie mit derselben Besetzung absolviere, sei sie schwer auszurechnen. Dennoch peilt der Oberpfälzer gegen den Tabellenneunten einen Sieg an. „Wir stehen jetzt alle in der Pflicht, den Bock umzustoßen und zuhause einen Dreier einzufahren.“
