„Geduldsspiel“ zum Jubiläum?
TRIER. In seinem 100. Regionalligaspiel in seiner zweiten Zeit als Trainer von Eintracht Trier an diesem Samstag rechnet Roland Seitz mit einem „Geduldsspiel“. „Idar-Oberstein ist eine harte Nuss.“
Froh sei er, dass überhaupt gespielt werden könne, sagt der Trierer Trainer angesichts temperaturbedingt nicht optimaler Platzverhältnisse. „Vielleicht können wir den Schwung aus Worms mitnehmen.“ Dort gewann der SVE am vergangenen Sonntag mit 2:1. „Zudem bleiben wir im Rhythmus“. Der erste Heimsieg im Jahr 2013 soll am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) endlich her.
Gegen den Tabellenfünfzehnten SC Idar-Oberstein kann Seitz wieder mit dem zuletzt gelbgesperrten Thomas Konrad planen. Wahrscheinlich wird dafür Michael Dingels weichen müssen. Sofern Steven Lewerenz mit seiner Schiene spielen darf, wird auch er nach seinem Mittelhandbruch wieder ins Team rücken. Fehlen werden dafür Triers Torhüter Stephan Loboué wegen einer Muskelverletzung aus dem Spiel gegen Worms, und Marco Quotschalla wegen seiner fünften Gelben Karte. Andreas Lengsfeld wird Loboué ersetzen. „Der Andi macht sein Ding“, so Seitz. „Da habe ich keine Bedenken.“
Besonderes Augenmerk dürfte am Samstag auf Chhunly Pagenburg liegen. Anfang der Woche wurde bekannt, dass der Stürmer Ende der Saison zum Zweitligisten FSV Frankfurt wechselt. Nach Alban Meha 2011 und Ahmed Kulabas 2012 konnte nun ein weiterer Knipser nicht gehalten werden. „Mir war nach dieser Hinrunde klar, dass wir chancenlos sind“, sagt Seitz. „Mit unserem Etat können wir solche Spieler nicht langfristig binden.“
Seit fast drei Jahren hingegen ist nun Roland Seitz bei der Eintracht. Gegen Idar-Oberstein wird der Oberpfälzer sein 100. Ligaspiel als Trainer des SVE absolvieren. „Der große Wurf hat zwar bisher gefehlt, aber wir haben schon Einiges geschafft“, bilanziert der 48-Jährige. Mit einem Sieg gegen den SC käme man dem großen Wurf ein kleines Stück näher.
