Erotikkalender bereits etabliert
TRIER. Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe, erscheint in diesem Jahr wieder der Kalender „Unikörper“. Darauf gibt es neben praktischen Datumsangaben erneut schöne Bilder von schönen Menschen von der Uni und der Fachhochschule.
12 Männer und genauso viele Frauen sind auf „Unikörper 2013“ zu sehen. Die Bilder stammen diesmal nicht nur von Marco Piecuch. Mit „DerBelichta“ wurde ein weiterer Fotograf mit ins Boot geholt. „Diese Entscheidung hat sich als durchaus positiv herausgestellt“, sagt der Initiator Uly Wagner. „So konnten wir das gesamte Projekt mit mehr Ruhe angehen, da nicht die gesamte Last auf den Schultern eines Fotografen lag.“ Zudem sei die andere Art der Fotografie eine Bereicherung für das Projekt gewesen.
Wie im vergangenen Jahr wurde das Ziel verfolgt, Studenten der Trierer Hochschulen in Situationen zu zeigen, die sie als Einheit mit ihrer Umgebung darstellen. „Dabei lag uns zwar die Darstellung als Akt der Modelle im Fokus, doch suchten wir unser Hauptaugenmerk in der Ästhetik und der Besonderheit des Momentes“, erklärt Wagner. „Wichtig war uns vor allem auch, dass die beiden Stilrichtungen sich nicht vermischten, und so haben beide Fotografen, Marco Piecuch und „DerBelichta“, das Titelbild als einzigen gemeinsamen Ankerpunkt in dem gesamten Kalender realisiert. Hier probieren beide den Unterschied der Stilrichtungen, die den Käufer erwarten, auszudrücken.“
Ein signifikanter Unterschied zur ersten Ausgabe sei die Bereitschaft der Modelle gewesen, sich ablichten zu lassen. „Hatten wir letztes Jahr noch Schwierigkeiten, Modelle zu rekrutieren, so war durch die positive Rückmeldung die Resonanz und Offenheit nun wesentlich höher.“ Das habe sich auch bei der Kooperation mit öffentlichen Einrichtungen bemerkbar gemacht. „Es hat sich klar herauskristallisiert, dass wir letztes Jahr gegen das Gespenst der Angst vor Obszönität gekämpft haben“, so Wagner.
„Unikörper 2013“ ist zum Preis von 15 Euro unter www.unikörper.de, bei Amazon, im Asta der FH und Uni sowie im lokalen Buchhandel erhältlich. Die Originalbilder sind seit gestern im Brunnenhof zu sehen.
Die Einnahmen des Kalenders werden wieder gespendet. In diesem Jahr dürfen sich das Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V. und die Deutsche Aidsstiftung e.V. darüber freuen.
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