Sport & Spiel

„Jeden Einzelfall genau prüfen“

Zwischen der Fan-Gruppierung „Insane Ultra“ und dem Vorstand des Fußball-Regionalligisten Eintracht Trier sind die Fronten verhärtet. Die Gruppe fordert die Aufhebung der Stadionverbote gegen zehn ihrer Mitglieder. Das sei ihnen von der Vereinsführung in einem Gespräch zugesagt worden. Vorstandssprecher Ernst Wilhelmi kontert: „Wir haben nichts versprochen“, betonte der Trierer Unternehmer am Mittwoch gegenüber 16vor. Für die Trierer Polizei ist die Sachlage eindeutig: „Aufgrund der Richtlinien des DFB liegt die Entscheidung über Stadionverbote bei den jeweiligen Vereinen“, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Trier, Edmondo Steri, gegenüber unserer Redaktion. Unterdessen ermittelt die Polizei erneut gegen Fans des SVE. „Wegen Diebstahls oder Raubes“, so Steri, „das steht noch nicht genau fest.“
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Donnerwetter macht Trierern Beine

Eintracht Trier steht schon nach zwei Spieltagen dort, wo der Verein auch am Ende der Saison stehen will. Durch den 3:0-Erfolg am Samstagnachmittag beim Aufsteiger SC Idar-Oberstein holte sich der SVE die Tabellenführung vor den punktgleichen Konkurrenten aus Elversberg und Köln. Roland Seitz hatte ebenso wie die 1.600 Zuschauer im Stadion “Haag” zwei grundverschiedene Halbzeiten gesehen. “Über die erste will ich nicht sprechen. Das war gar nichts von meiner Mannschaft”, sagte Triers Trainer. Kollege Sascha Hildmann war mit dem Auftritt seiner Elf insgesamt zufrieden. “Bis zur Pause haben wir ein kontrolliertes Spiel gezeigt”, machte der Trainer des SCI deutlich.
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Mit der Sintflut kam der Sieg

Auftakt nach Maß für Eintracht Trier in die neue Saison: Am Samstagnachmittag bezwang der SVE den SC Wiedenbrück mit 2:0 (1:0). Mehr als 1.800 Zuschauer im Moselstadion sahen ein verrücktes Spiel, das in der ersten Halbzeit wegen des sintflutartigen Regens über Trier für eine knappe Viertelstunde unterbrochen werden musste. Bis dahin hatte Wiedenbrück die Begegnung beherrscht, was Triers Trainer Roland Seitz zu der Erkenntniss führte: „Manchmal hilft eben der liebe Gott.“ Kollege Thomas Stratos haderte hingegen mit den Umständen: „Wir fahren enttäuscht nach Hause, weil wir 25 Minuten richtig guten Fußball gespielt haben – bis der große Regen kam.“
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Mit Ex-Eintrachtlern zu neuem Glanz

Neunkirchen im Saarland, ehemals das größte Dorf Deutschlands. Der Verein heißt Borussia. Die goldenen Zeiten, als Eisen floss und Funken im Walzwerk sprühten, sind verblasst. Damals spielte die Borussia in der Bundesliga. Längst wird kein Metall mehr gegossen, und der Klub, einst Stolz einer ganzen Region, dümpelt in den Niederungen des Amateurfußballs vor sich hin. Acht ehemalige Spieler von Eintracht Trier wollen das in den nächsten Jahren ändern. Paul Linz gibt die Kommandos, Dieter Lüders assistiert. Und Nico Patschinski, Catalin Racanel, Fabio Fuhs, Julian Bidon, Daniel Petersch und Johannes Steinbach sollen auf dem Platz dafür sorgen, dass etwas vom alten Glanz der Borussia ins Ellenfeld zurückkehrt.
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Piraten-Kicker gehen an der Mosel unter

Eintracht Trier hat wieder einmal für eine Überraschung im DFB-Pokal gesorgt: Am Samstagnachmittag bezwang der SVE in der ersten Hauptrunde den favorisierten Zweitligisten FC St. Pauli vor 8457 Zuschauern im Moselstadion mit 2:1 (1:0). Die Treffer für die Gastgeber erzielten Ahmet Kulabas sowie Martin Hauswald. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Norddeutschen hatte Mahir Saglik besorgt. „Wir sind alle maßlos enttäuscht“, sagte ein sichtlich mitgenommener André Schubert nach turbulenten 90 Minuten. Die Gratulation des Hamburger Trainers ging an den Sieger: „Trier hat verdient gewonnen, weil wir die uns gestellte Aufgabe nicht lösen konnten.“
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„Wir haben eine geile Mannschaft“

Am kommenden Samstag startet Eintracht Trier mit dem Spiel im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli in die neue Spielzeit. Eine Woche später beginnt für die Elf von Trainer Roland Seitz der Ernst in der Regionalliga West – mit dem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück. Nach dem zweiten Tabellenplatz in der vergangenen Saison sind Euphorie und Erwartung im Umfeld des Vereins so groß wie schon lange nicht mehr. Gegenüber 16vor tritt Seitz jedoch deutlich auf die Bremse: „Wer jetzt schon vom Aufstieg spricht, der verkennt einfach die Fakten.“ Der Oberpfälzer bleibt Realist. „Die neue Euphorie ist schön, aber die harten Fakten sprechen eben eine andere Sprache.“
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