Karneval im September

ars ante portas
Große Augen und offene Münder waren keine Seltenheit bei der Premiere von „ars ante porta“ an diesem Wochenende. Etwa 100 unterschiedlichste Einzeldarbietungen konnte man am Samstag- und Sonntagnachmittag bis in den Abend vor der Porta Nigra und im Brunnenhof erleben. Straßenkünstler, Zauberer, Clowns und Walk Acts bevölkerten die Simeonstraße, auf dem Porta-Nigra-Vorplatz und vor dem Stadtmuseum war ein Kreativmarkt aufgebaut. Und mit Matthias Seling und Özcan Cosar nahmen gleich zwei ehemalige Constantin-Comedy-Preisträger an der Veranstaltung teil (2005 und 2013). Gekrönt wurde das Festival, das vom Kultur Raum Trier e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Trier und der City-Initiative-Trier e.V. organisiert wurde, an beiden Abenden mit einer Feuershow vor der Porta.

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7 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Peter Moog schreibt:

    Klasse – sehr gut, das freut mich….

  2. F. Pfeiffer schreibt:

    Auch wenn es ein Hotel in der Paulinstraße schon falsch vorgemacht hat, es heißt: ante portam, denn ante erzwingt den Akkusativ.

    Wie war das noch beim „Leben des Brian“? Romanes eunt domus. Brian hat sich mit ein wenig Nachhilfe wenigstens erinnert:
    http://www.youtube.com/watch?v=axq3ngoFK_s

  3. A.Overath schreibt:

    Absolut gelungene Premiere. Als ein Mensch aus dem Rheinland muss ich bekennen: Selten so viele gutgelaunte Menschen in Trier gesehen zu haben. Schön!

  4. Christian Dirr schreibt:

    Ich fande auch, dass es ein absolut gelungenes Festival war, mit einem echten Höhepunkt: den Saurusen. Die haben ein selten intensives Erlebnis für tausenden (!) von Zuschauern in der gesamten Innenstadt geschaffen. Toll, dass es so ein weltklasse Event bei uns gab. Schade, dass es im TV und auch hier nicht ausreichend gewürdigt wurde. Ihr Auftritt am Samstag Abend war absolut magisch. Natürlich hatte das Programm auch Schwächen. Trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung. Luxemburg mit „Street(art-)nimation“ und Koblenz mit dem Gauklerfest zeigen wie positiv das Image einer Stadt mit einer solchen Veranstaltung beeinflusst werden kann. Ich hoffe, dass die Veranstalter einen langen Atem haben.

  5. Stephan Thomm schreibt:

    Ich kann mich dem Christian nur anschließen. Es war eine absolut tolle Veranstaltung.
    Die Saurusen haben in der ganzen Stadt für Gesprächsstoff gesorgt!
    Sowas hatte Trier noch nicht gesehen!
    Auch die Licht und Feuer Show (Baila Fuego) war Spitzenklasse!
    träumen…..staunen….lächeln…..
    Danke an die Veranstalter und auf mehr Medienpräsenz im nächsten Jahr!

  6. Gina Seutter schreibt:

    Es war wunderbar !! Endlich ein Lichtblick am verödetem Kutlurhimmel der Stadt- nach dem Wegfall der Domfreihofkonzerte,Antikenfestspielen , Brot+Spiele usw …..endlich wieder ein Highlight – ein Anschub zu neuen Wegen …bitte mehr davon und eine bessere Vermarktung – see you next year !

  7. Mihails Gubenko schreibt:

    Wir sollten nicht vergessen, dass alle in diesem Bericht genannten Acts einer Popkultur von größtenteils lokaler Bedeutung angehören und nicht dazu berufen sind, einen verödenden Kulturhimmel zu erleuchten.
    Gleichzeitig bin ich aber auch gegen eine Trennung von Hochkultur und Kleinkunst – denn diese ergänzen einander und entbehren meistens scharfer Grenzlinien.
    Das Festival „ars ante porta“ war wirklich schön und bunt. Es dürfen jedoch fürs nächste Mal mehr Acts mit Anspruch gewünscht werden, die zum Nachdenken anregen und ästhetisch in ungewohnte Dimensionen vordringen.
    Deshalb hoffe ich, dass unser Beitrag STADTLANDFLUSS ein dahingehend angemessener Impuls war.
    Den Organisatoren des Festivals darf zu einem gelungenen Start herzlich gratuliert werden!

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