Spitzenspiel auf dem „Betze“

TRIER. Eine schwere Aufgabe wartet an diesem Samstag auf Eintracht Trier. Der Tabellenvierte reist zum Dritten 1. FC Kaiserslautern II, der seit über einem halben Jahr zuhause nicht mehr verloren hat.

Die letzte Niederlage in einem Heimspiel gab es für die U23 des 1. FCK am 6. Oktober 2012 gegen Sonnenhof Großaspach (0:4). Seitdem dreht die zweite Mannschaft der „Roten Teufel“ mächtig auf. Mit 25 Punkten aus zwölf Spielen ist sie das erfolgreichste Team der Rückrunde. Hinzu kommt, dass die FCK-Reserve seit acht Heimspielen kein Gegentor mehr kassiert hat.

Das möchte an diesem Samstag auch Roland Seitz: kein Gegentor kassieren. „Wir werden erstmal versuchen, sicher zu stehen“, sagt der SVE-Trainer mit dem Hinweis, dass der Gegner die letzten Spiele meist schon in der ersten Halbzeit entscheiden konnte. Das heißt, Trier wird nicht so früh angreifen und tiefer stehen als in den vergangenen Partien, in denen halbzeitweise mit zwei Spitzen gespielt wurde und sich die beiden Außenverteidiger fast mehr in der gegnerischen als in der eigenen Hälfte aufhielten.

Es gilt, die Räume eng zu machen. „Wenn der FCK Platz hat, ist er richtig gut“, so Seitz. Aber Trier muss sich nicht verstecken. Schließlich ist der SVE seit sechs Ligaspielen ungeschlagen und steht nicht unverdient nur einen Punkt hinter Lautern. Doch während der Gegner wohl auch morgen wieder personelle Unterstützung aus dem Zweitligakader erhält, hat Seitz mit weiteren Ausfällen zu kämpfen. Neben den Langzeitverletzten muss der Oberpfälzer im Spitzenspiel auf den gelbgesperrten Christoph Anton und wahrscheinlich auch auf Torge Hollmann verzichten, der Knieprobleme hat. Zudem fehlt Ergänzungsspieler Erik Michels wegen einer Mandelentzündung. Alon Abelski schmerzt die Hüfte, Triers Freistoßspezialist dürfte aber spielen können.

Chhunly Pagenburg, der seit Wochen mit einem Ödem im Knie verletzt ausfällt, wird am kommenden Montag nochmal untersucht. Dann wird man wissen, ob der Top-Stürmer (18 Tore) vor seinem Wechsel zum FSV Frankfurt noch einmal für Trier auflaufen wird.

Aber auch Winterneuzugang Marco Quotschalla hat schon gezeigt, dass er weiß, wo das Tor steht. Entscheidend ist für Seitz eh der Einsatz der ganzen Mannschaft. „Es ist ein Spiel, wo der Wille und das Quäntchen Glück entscheidend sein werden.“

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