„Es wird kein Harakiri geben“

TRIER. In der Aufstellung von Eintracht Trier wird es am Freitag im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt II Veränderungen geben. Zum einen wegen des angeschlagenen Stürmers Chhunly Pagenburg, zum anderem wegen der 1:6-Niederlage vergangenen Freitag.

„Es ist nicht einfach, nach einem 1:6-Rückrundenstart, die Worte zu finden, die alle zufrieden machen“, sagte Roland Seitz heute als erstes bei der Abschlusspressekonferenz. Trotzdem hoffe er, dass zum Spiel gegen den FSV Frankfurt II an diesem Freitag um 19 Uhr viele Fans kämen und die Mannschaft unterstützten. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Jungs Wiedergutmachung leisten wollen.“ Am vergangenen Freitag unterlag der SVE 1:6 beim bis dahin Tabellenletzten Eintracht Frankfurt II. Schon nach 22 Minuten lag das Team von Seitz mit 0:4 hinten.

Das soll gegen die U23 vom FSV Frankfurt nicht passieren. „Wir wollen uns in der Anfangsphase Selbstbewusstsein holen und versuchen, nicht in Rückstand zu geraten“, so der Trierer Trainer. Auch wenn der FSV derzeit auf Platz 15 liegt, gilt es – wie bei allen Bundesliga-Zweitvertretungen -, die Mannschaft nicht zu unterschätzen. So besiegte Frankfurt am vergangenen Sonntag den Aufstiegskandidaten 1899 Hoffenheim II mit 2:1. „Wir werden nicht zu defensiv spielen und trotzdem den Gegner kommen lassen“, beschreibt Seitz seine Taktik. „Es wird kein Harakiri geben.“

Verzichten muss der Oberpfälzer auf Triers Topscorer Chhunly Pagenburg. Der 26-Jährige, der in 20 Einsätzen 17 Tore schoss, leidet seit Tagen an Magenproblemen und konnte deshalb nicht mittrainieren. Eine Diagnose steht noch aus. „Man kann definitiv ausschließen, dass er von Anfang an spielt“, so Seitz. „Hoffentlich reicht es für die Bank.“ Statt „Chhun“ wird Neuzugang Marco Quotschalla auflaufen.

Dabei dürfte es nicht bleiben. Auch wenn der SVE-Coach nichts zur weiteren Aufstellung sagen wollte, deutete er Veränderungen an. „Nach einem 1:6 sollte man schon was ändern.“

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