Auswärtsspiel beim Schlusslicht
TRIER/FRANKFURT. Am 5. Spieltag der Regionalliga Südwest trifft Eintracht Trier am Sonntag um 14 Uhr auswärts auf den FSV Frankfurt II. Beim Tabellenletzten sollen endlich wieder drei Punkte her.
Es ist an der Zeit, eine wenig erfreuliche Serie zu beenden: Alle Gegner, die Eintracht Trier seit dem 2. Spieltag hatte, haben in der vorherigen Partie haushoch gegen Hoffenheim II verloren und danach gegen den SVE nach einem Rückstand noch ein Unentschieden oder sogar – wie gegen Eintracht Frankfurt II am vergangenen Mittwoch – drei Punkte geholt. Auch Triers nächster Gegner FSV Frankfurt II musste zuletzt gegen die U23 der TSG eine 0:3-Niederlage hinnehmen.
Davon will sich Roland Seitz nicht beeinflussen lassen. „Wir sollten die Mannschaften nicht an Hoffenheim messen“, so der SVE-Trainer in der Abschluss-Pressekonferenz. „Wir schauen auf unsere Stärken.“ Dazu gehört unter anderem, viele Tormöglichkeiten herauszuspielen. „So viele Chancen wie bisher hatten wir in der vergangenen Saison nicht.“
Die eigenen Schwächen sollen indes nicht ignoriert werden. „Der ein oder andere ist noch nicht richtig frisch, der ein oder andere will zu viel und der ein oder andere denkt zu viel nach, wenn er die Tore nicht macht – es kommt alles ein bisschen zusammen“, erklärte Seitz die unglücklichen Punktverluste in den vergangenen drei Spielen. „Das müssen wir abstellen.“ Konkret bedeutet dies: Die Chancenverwertung und die Rückwärtsbewegung bei Kontern müssen verbessert werden.
Bei der Aufstellung und bei der Taktik dürfte sich nichts ändern. Innenverteidiger Mario Klinger ist zwar zurzeit erkältet, soll aber am Sonntag spielen können. Fouad Brighache und Baldo di Gregorio müssen wegen ihrer Muskelverletzungen noch ein bisschen pausieren.
