„Bin stolz, hier zu arbeiten“
TRIER. Die Eröffnung der Sonderausstellung „Im Dienst des Kaisers. Mainz – Stadt der römischen Legionen“ im Landesmuseum nutzte Kulturstaatssekretär Walter Schumacher für eine feierliche Begrüßung und eine ebensolche Verabschiedung.
Ab diesem Freitag ist im Landesmuseum die Sonderausstellung „Im Dienst des Kaisers. Mainz – Stadt der römischen Legionen“ zu sehen. Rund 250 Exponate von Ausrüstungsgegenständen über Waffen bis zu Soldatengrabsteinen illustrieren das Dienst- und Alltagsleben römischer Legionen am Rhein. Da das römische Trier als Verwaltungsmetropole, Handelsstadt und spätere Kaiserresidenz eine zivil geprägte Stadt war, soll die Sonderausstellung die römische Militärgeschichte in Rheinland-Pfalz präsentieren.
Bevor die Ausstellung eröffnet wurde, stellte Kulturstaatssekretär Walter Schumacher den zahlreich erschienenen Gästen den neuen Museumsleiter Dr. Marcus Reuter vor – und verabschiedete dessen Vorgänger Dr. Eckart Köhne.
Köhne hat nach sieben Jahren in Trier im vergangenen Dezember das Amt des Direktors im Historischen Museum der Pfalz in Speyer angetreten. „Es war die richtige Entscheidung, in Rheinland-Pfalz zu bleiben“, sagte Schumacher, dessen Arbeitsgebiet die Kulturpolitik des Landes ist. „Und es war die richtige Entscheidung, nach Trier zu kommen“, richtete der Staatssekretär seine Worte an Reuter. „Dr. Marcus Reuter, Sie sind am Ziel – Trier.“
Der 45-jährige Archäologe war zuletzt Leiter des LVR-RömerMuseums Xanten und ist nun seit 1. Juli Direktor des Landesmuseums. Seine Entscheidung scheint er noch nicht bereut zu haben. „Ich bin stolz, hier arbeiten zu dürfen“, sagte der gebürtige Gießener vor der Ausstellungseröffnung über seine ersten Wochen im neuen Amt.
