Köhne verlässt Landesmuseum

TRIER. Seit 1. Februar 2008 war er Direktor des Landesmuseums. Nun wird Eckart Köhne Leiter des Historischen Museums der Pfalz in Speyer. In der gestrigen Wahl setzte er sich gegen 42 Bewerber durch.

Die Mitarbeiter des Landesmuseums erfuhren es übers Internet oder den Rundfunk. Das Ergebnis der Wahl wurde so schnell publik gemacht, dass für Eckart Köhne keine Zeit bestand, seine Kolleginnen und Kollegen vorab persönlich zu informieren. Das hat der 44-Jährige nun heute Morgen nachgeholt.

Als Geschäftsführer der Konstantin-Ausstellungsgesellschaft Trier mbH kam Köhne bereits 2004 nach Trier. Hier war er als Projektleiter mit der Planung und Organisation der international bedeutsamen Landesausstellung „Konstantin der Große“ betraut. Während der Ausstellungslaufzeit 2007 wurden rund 354.000 Eintrittstickets verkauft.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) machte ihn daraufhin 2008 zum Direktor des Landesmuseums. Dort war er zuständig für die Neueinrichtung der Sammlungen auf rund 3.500 qm und die Organisation von Wechselausstellungen. Zu seinen aktuellen Projekten zählt das mediale Raumtheater „Im Reich der Schatten„; ein völlig neuer Veranstaltungstypus, der mit digitaler Filmprojektion auf Originalexponaten arbeitet.

„Ich lebe sehr gerne in Trier“, erklärt Köhne gegenüber 16vor, „und die Sammlungen des Landesmuseums sind hervorragend. Aber in Speyer habe ich mehr Möglichkeiten, Projekte zu realisieren“. Als Direktor habe er dort mehr Entscheidungsbefugnisse, außerdem veranstalte Speyer – im Gegensatz zu Trier – regelmäßig große und überregional bedeutsame Wechselausstellungen. „Die freiere Projektarbeit habe ich schon bei der Konstantin-Ausstellung sehr genossen“, so der gebürtige Karlsruher.

In Speyer übernimmt Köhne ein Museum, das sich seit vielen Jahren durch seine exklusiven und einzigartigen Sonderausstellungen zu historischen, kulturhistorischen oder archäologischen Themen bundesweit und international einen Namen gemacht hat. Wann genau er seinen neuen Posten antreten wird, ist noch unklar.

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