Beiträge von » Marcus Stölb

Balduin-Realschule stark vertreten

TRIER. Bei den Wahlen zur ersten Trierer Jugendvertretung treten 69 Kandidaten an. Stark vertreten im Bewerberreigen sind die Kurfürst-Balduin-Realschule plus sowie die Medard-Schule. Die Gymnasiasten sind hingegen in der Unterzahl.
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„Vernichtung von Arbeitsplätzen“

TRIER. Die FWG-Ratsfraktion spricht sich gegen eine Aufwertung des Alleenrings in der Ostallee aus. Stattdessen müsse alles unternommen werden, um die Tankstelle zu erhalten. Auch eine Neuausschreibung des Grundstücks sei in Betracht zu ziehen.
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Stadt plant für „worst case“

TRIER. Die Stadt hat am Mittwoch einen 16vor-Bericht bestätigt, wonach gegen sie eine Klage auf Nachzahlung von Überstunden anhängig ist. Es würden nun „haushaltswirksame Rückstellungen für die maximal zu erwartende Schadenshöhe“ eingestellt, erklärte ein Sprecher.
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„Mainz muss sofort handeln“

TRIER. Bündnis 90/Die Grünen haben sich darauf verständigt, einem Beitritt der Stadt Trier zum kommunalen Entschuldungsfonds des Landes grundsätzlich zuzustimmen. Zugleich verlangten sie von der rot-grünen Landesregierung ein Sofortprogramm.
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Stadt Trier soll Tausende Überstunden nachzahlen

Hiobsbotschaft für den Trierer Stadtvorstand und die Mitglieder des Rats: Jürgen Ihl, Oberbrandmeister der Berufsfeuerwehr und Vize-Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG), hat das Rathaus auf Nachzahlung von Überstunden aus den Jahren 2002 bis 2006 verklagt. Sollte die Klage Erfolg haben, drohten dem chronisch klammen Stadtsäckel zusätzliche Belastungen „im hohen sechsstelligen Bereich“, bezifferte Ihl gegenüber 16vor. Ermutigt fühlen er und seine Gewerkschaft sich von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, das jüngst Bielefelder Floriansjüngern in einem vergleichbaren Fall Recht gab. Die Stadt Köln einigte sich bereits zuvor mit Hunderten ihrer Feuerwehrleute auf einen Vergleich und zahlte mehr als sieben Millionen Euro nach. Im Trierer Rathaus wollte man sich auf Anfrage bislang nicht äußern.
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„Unangemessen und unqualifiziert“

TRIER. In der Debatte um das vorzeitig beendete „Visiting Fellowship“ mit dem Militärhistoriker Martin van Creveld hat sich nun Uni-Präsident Michael Jäckel zu Wort gemeldet. Der Soziologe kritisiert die „zunehmend auch polemisch geführte Diskussion“.
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Engpass auf der Brücke

TRIER. Auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke wird am Montag, 31. Oktober, der Fahrbahnbelag auf der rechten Spur in Richtung Bitburg teilweise erneuert. In beiden Fahrtrichtungen steht jeweils noch eine Spur zur Verfügung.
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Tankstellen-Pächter hofft auf Verlängerung

Bevor jetzt jemand „Text-Bild-Schere“ ruft: Die linke Aufnahme zeigt die Ostallee 22 vor dem Zweiten Weltkrieg. Das abgebildete Haus stand, von Luftangriffen stark in Mitleidenschaft gezogen, noch bis in die 50er Jahre und musste dann für jene Tankstelle weichen, die seit Wochen für Diskussionen sorgt. Mit deren Zukunft befasste sich am Donnerstagabend auch der zuständige Dezernatsausschuss. Pächter Lothar Schmitz hofft, dass der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung beschließen wird, den Vertrag mit der Deutschen BP ein weiteres Mal zu verlängern. Zuvor überreichte er Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani einen Ordner mit rund 4.500 Unterschriften. Im Gespräch mit 16vor gab er Einblicke in seine Zahlen und räumte auch ein, dass in der Diskussion der vergangenen Wochen einiges durcheinander geraten ist.
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„Eine einmalige Chance“

Sie gilt als die älteste noch genutzte Römerbrücke nördlich der Alpen, doch wer sie überquert, wird davon wenig mitbekommen. Denn gemessen an seinem prestigeträchtigen Status, präsentiert sich das Weltkulturerbe völlig unter Wert. Nun hat die Stadt einen städtebaulichen Wettbewerb auf den Weg gebracht, finanziert aus einem Sonderprogramm des Bundes. Anders als bei der Porta Nigra sollen sich die Bürger dieses Mal frühzeitig mit einbringen können. Bei der Auftaktveranstaltung am Mittwochabend hielt sich die Resonanz noch in Grenzen, was wohl auch der suboptimalen Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld geschuldet war. Richtig gefragt sind die Trierer ohnehin erst am 11. November, bei einem Bürgerworkshop in den Viehmarktthermen. OB Klaus Jensen und Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani verteidigten den Wettbewerb als „einmalige Chance“ und „wichtigen Impulsgeber“, der auch das Großprojekt „Stadt am Fluss“ weiterbringen könne. 
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SPD will neuen Ansatz

TRIER. Unmittelbar vor den Beratungen über die Grünflächen- und Spielplatzsatzung an diesem Donnerstag im Bauausschuss, hat die SPD-Fraktion einen Änderungsantrag eingebracht, der vor allem Radfahrern zugute kommen soll.
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Forschungszentrum trennt sich von Professor

Das Historisch-Kulturwissenschaftliche Forschungszentrum der Universität Trier wird seinen Vertrag mit dem umstrittenen Militärhistoriker Martin van Creveld vorzeitig auflösen. Das erklärte eine Sprecherin des HKFZ am Dienstag gegenüber 16vor.
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Bei Pflaume im Finale

TRIER. Der Trierer Marionettenspieler Hartwig Johannsen steht am kommenden Samstag im Finale der ARD-Quizshow „Der klügste Deutsche“. Aus rund 3.000 Bewerbern schaffte es der 37-Jährige in die Runde der letzten Acht.
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Triers Straßen als Teststrecke

TRIER. Auf Triers Straßen sind seit kurzem zwei Vorserienmodelle des neuen Mercedes-Benz Citaro (C2) unterwegs. Bundesweit gibt es bislang nur zehn Fahrzeuge dieser Art. Die Moselstadt nutzen die Mannheimer quasi als Teststrecke.
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Drohungen, Thermen und Trierer Plätze

Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt meldet sich Helmut Schröer höchstselten zu Wort. Zur Tagespolitik äußere er sich nicht, stellt er klar. Dieser Selbstverpflichtung bleibt er auch im zweiten Band seiner Erinnerungen treu. Wer die „Trierer Weichenstellungen“ liest, wird dennoch Parallelen zur Gegenwart ziehen. Schröer erinnert an die heftigsten Auseinandersetzungen der jüngeren Stadtgeschichte, als mit Viehmarkt, Domfreihof und Kornmarkt gleich drei innerstädtische Platzgestaltungen anstanden und sich der OB Morddrohungen ausgesetzt sah. Natürlich liefert er seine subjektive Sicht der Dinge, die vor allem in Sachen Palais Walderdorff sehr knapp ausfällt. Doch für Beobachter, politische Akteure und an der Stadtentwicklung interessierte Trierer sollte das Buch Pflichtlektüre sein, spiegelt es doch eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte wider.
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Protest gegen Professor

TRIER. Hochschulgruppen, Vereine und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) fordern das HKFZ der Uni Trier dazu auf, den Militärhistoriker Professor Martin van Creveld als Visiting fellow abzuberufen.
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„Wir brauchen eine andere Diskussionskultur“

OB Klaus Jensen (SPD) hat am Donnerstagabend im Stadtrat seinen Entwurf für den Haushalt 2012 eingebracht. Einnahmen von 281 Millionen Euro stehen Ausgaben von 337 Millionen gegenüber. Der Stadtchef fordert höhere Hebesätze bei Grund- und Gewerbesteuer und will an „vielen Stellschrauben“ drehen, um die Ausgaben zu senken. Etwa beim Theater, das mit rund 700.000 bis 800.000 Euro weniger auskommen soll. Von eine Existenzgefährdung des Theaters könne aber keine Rede sein, betonte Jensen, die Sparvorgabe sei „nötig und möglich“. Weniger ausgeben will die Stadt im Sport, 2012 wird es keinen neuen Kunstrasenplatz geben. Der OB nutzte seine Haushaltsrede auch zu einem Appell an die Fraktionen im Rat und an die Bürger: „Wir brauchen eine andere, an langfristigen Zielen orientierte Diskussions- und Entscheidungskultur“, so Jensen, der „kurzfristige Vorteil darf nicht zur Handlungsmaxime werden“.
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OB: Es gibt keine Genehmigung

TRIER. In der Diskussion über das Parken auf dem Radweg am Moselstadion hat sich OB Klaus Jensen (SPD) jetzt hinter Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) gestellt. Er teile deren Rechtsauffassung, erklärte der Stadtchef am Donnerstag.
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Plötzlicher Bewerberansturm

TRIER. Noch vor zwei Wochen sah es danach aus, als könnten sich nicht genug Kandidaten für die Wahl der ersten Trierer Jugendvertretung finden. Doch in den letzten Tagen gab es offenbar einen regelrechten Bewerberansturm.
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Stadtwerke Trier und RWE geraten aneinander

Die Beteiligung der Stadtwerke Trier am Neubau eines Kohlekraftwerks droht zusehends zu einem wirtschaftlichen Fiasko zu werden. Das Unternehmen bestätigte am Mittwoch auf Anfrage gegenüber 16vor, dass sich die Realisierung des unter dem Namen „Gekko“ firmierenden Projekts bis Ende 2013 verzögern wird. Ursprünglich hatte das Werk Anfang 2012 ans Netz gehen sollen. Zusätzlich zu schaffen macht den Beteiligten eine regelrechte Kostenexplosion, von mehr als einer halben Milliarde Euro ist die Rede. Die SWT verlangen einen Ausgleich, was zu weiteren Spannungen mit dem Anteilseigner RWE führt. Kürzlich kam es zu einem regelrechten Eklat, weil der Essener Konzern eine von den Stadtwerken geforderte Sonderprüfung ablehnte. „Stand heute“ halte man das Projekt weiterhin für wirtschaftlich, erklärte ein SWT–Sprecher. Doch ein Ausstieg aus „Gekko“ wird nach wie vor geprüft.
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„Grundsätzliche Bedeutung“

TRIER/KOBLENZ. Im Rechtsstreit zwischen dem Landesprüfungsamt in Mainz und einer Jura-Absolventin der Uni Trier wird das Oberverwaltungsgericht in Koblenz seine Entscheidung nicht vor Januar treffen.
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Kaum einer überlebte

Heute vor 70 Jahren begann das nationalsozialistische Terrorregime mit der Deportation von Juden aus dem damaligen Regierungsbezirk Trier und dem von der Wehrmacht besetzten Großherzogtum. Mehr als 500 Menschen befanden sich in einem Zug, der am Abend des 16. Oktober 1941 den Luxemburger Güterbahnhof verließ und über Trier nach Lodz fuhr. Für die meisten war das Getto von Litzmannstadt nur eine Zwischenstation auf ihrem Weg in die Todeslager. In den Jahren 1942 und 43 sollten noch weitere Züge folgen, Hunderte Juden aus der Region wurden ermordet, nur einige wenige überlebten die Vernichtungspolitik der NS-Führung. Eine Ausstellung in der Konstantin-Basilika erinnert an das Schicksal der ersten Deportierten. Sie ist zugleich eine Mahnung, jedweder Form rassistischer und faschistischer Umtriebe von Beginn an entschieden entgegenzutreten.
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„Der OB ist zuständig“

TRIER. In der Auseinandersetzung um das Parken am Moselstadion haben sich die Fronten zwischen Stadtvorstand und Eintracht-Spitze verhärtet. Harry Thiele, Vorstandsmitglied des Vereins, wirft dem Rathaus ein „Pingpongspiel“ vor.
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Kündigung verärgert Trierer Ärzteverein

Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz hat dem Verein „Ärztebereitschaft Region Trier e.V.“ den Versorgungsauftrag für die örtliche Notdienstversorgung gekündigt. Entsprechende Informationen von 16vor bestätigte am Dienstag die KV in Mainz. Die Vereinigung will die Trägerschaft für die Bereitschaftsdienst-Zentrale im Mutterhaus übernehmen. Das auch unter der Bezeichnung „Ärztlicher Notdienst“ bekannte Angebot stellt die Versorgung von Patienten außerhalb der üblichen Sprechzeiten sicher. Im Verein fürchtet man nun einen Rückfall in alte Zeiten, als niedergelassene Ärzte mitunter zwangsverpflichtet wurden und der Notdienst an nur wenigen Tagen geöffnet war. Die Entscheidung der KV sei „nicht nachvollziehbar“, heißt es. In Mainz beschwichtigt man: Für die Patienten ändere sich durch den Trägerwechsel „zunächst nichts“.
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„Nicht nachvollziehbar“

TRIER. Der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, hat am Montag Trier besucht. Am Rande einer Abendveranstaltung kam es zu einem lautstarken Aufeinandertreffen von Anhängern der rechtsextremistischen NPD und Gegendemonstranten.
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Bettel löst Helminger ab

LUXEMBURG. Triers Schwesterstadt Luxemburg wird auch in den kommenden sechs Jahren von einem Bündnis aus Liberalen und Grünen regiert. Einen überraschenden Wechsel gibt es im Amt des Bürgermeisters.
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„Unerträglicher Poker“

TRIER. Nachdem die Deutsche Bahn AG entschieden hat, fast den kompletten Fernverkehr von und nach Trier einzustellen, regt sich nun auch im Stadtrat Kritik. Die Grünen sprechen von einem „unerträglichen Poker“
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„Die wollen uns kämpfen sehen“

„Die Stimmung ist so schlecht wie nie“, befand der scheidende Vorsitzende. Für den ordentlichen Kreisparteitag der Trierer Liberalen ließ sich diese Feststellung nicht treffen. Routiniert und harmonisch absolvierten die Freidemokraten am Freitagabend ihren Führungswechsel und wählten Tobias Schneider an ihre Spitze. Drei der fünf Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands sind jünger als 28 Jahre. Nur kurzzeitig brach der innerparteiliche Zwist wieder auf: als Silke Reinert ihren baldigen Rückzug aus der Kommunalpolitik ankündigte. Dem nicht anwesenden Chef der Ratsfraktion warf sie vor, ihre Arbeit „sabotiert“ und sie gleich mehrfach mit Rücktrittsdrohungen „erpresst“ zu haben. Für Reinert rückt Schneider nach, und der wird die Bühne am Augustinerhof zu nutzen wissen. Mit Mehrheit unterstützte der Parteitag einen Antrag für den Erhalt der „blauen Lagune“ in der Ostallee, doch sollen die Interessen der Anwohner stärker berücksichtigt werden.
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Deutsche Bahn macht ernst

FRANKFURT AM MAIN. Was seit Wochen erwartet wurde, ist nun amtlich: Die DB AG streicht zum 11. Dezember nahezu ihr komplettes Fernverkehrsangebot nach Trier zusammen.
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Schneider gewählt, Reinert geht

TRIER. Tobias Schneider ist neuer Chef der Trierer Liberalen – und bald auch Mitglied des Stadtrats. Überraschend kündigte die bisherige Parteivize Silke Reinert am Freitagabend an, Trier zu verlassen und ihr Ratsmandat niederzulegen.
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Mysteriöser Schädelfund

TRIER. Bei Umbauarbeiten in einem Geschäftshaus in der Fleischstraße ist ein menschlicher Schädel aufgefunden worden. Entsprechende Informationen von 16vor bestätigte jetzt die Polizei Trier.
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Debüt der Jugendvertretung droht Fehlstart

Mitte November sollen knapp 6.000 Trierer Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren erstmals eine eigene Vertretung wählen. So sieht es der aktuelle Zeitplan vor. Doch dem Debüt droht ein Debakel: Bislang haben sich nur zehn Kandidaten gemeldet, benötigt werden mindestens 22. Dass der Endspurt für die Bewerbungsphase in die Herbstferien fällt, macht die Sache nicht leichter. Gut möglich, dass die Wahl abgesagt werden muss. Jörg Drekopf vom Verein Mobile Spielaktion e.V. hofft, dass sich noch ausreichend Interessenten melden. Doch Drekopf lässt auch durchblicken, dass er Zweifel am Erfolg der Mission hegt. Wenig Erfolg versprechend ist bislang die Öffentlichkeitsarbeit, die vom Flyer-Design bis zum Facebook-Auftritt Schwächen aufweist. 
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Datum für Demontage der Kabinenbahn

Die Tage der Trierer Kabinenbahn sind gezählt: Nach dem derzeitigen Stand der Planungen erfolgt am 13. November der Rückbau der Tragseile, die das westliche mit dem östlichen Moselufer verbinden. Diesen Termin nannte am Mittwoch auf Anfrage von 16vor das Presseamt des Rathauses. Anschließend kann mit dem Abriss der beiden Stationen in Zurlauben und am Weisshaus begonnen werden. Für die Wiederinbetriebnahme hatte sich kein Investor gefunden. 44 Jahre nach ihrem Start am 5. August 1967 endet damit ein Kapitel Trierer Verkehrsgeschichte.
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„Ganz großes Theater“

TRIER. In der Diskussion über die geplante Ausdünnung des Fernverkehrs von und nach Trier wirft der Bundestagsabgeordnete Manfred Nink (SPD) seinem CDU-Pendant Bernhard Kaster nun vor, den Überraschten zu mimen.
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Gregor Gysi in Trier

TRIER/LUXEMBURG. Der Chef der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi, kommt am Montag zu einem Kurzbesuch in die Großregion. Nach einem Treffen mit Luxemburgs Premier Juncker spricht er am Abend in Trier.
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Privatakademie verschiebt Start

TRIER. Die Verantwortlichen der geplanten „Petrisberg Law & Leadership Academy“ haben den Start ihrer Einrichtung um ein Jahr verschoben. Ursprünglich sollte die Elite-Schmiede schon zum Wintersemester 2011/2012 ihren Betrieb aufnehmen.
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Polizei Trier macht Laden dicht

Der Minister kam eigens aus Mainz, die Eröffnung des neuen Beratungszentrums der Polizei wollte Karl Peter Bruch höchstselbst vornehmen. Drei Jahre liegt diese nun zurück, und während Polizeipräsident Lothar Schöman im August 2010 noch erklärte, mit der Resonanz „eigentlich ganz zufrieden“ zu sein, scheint für Bruchs Nachfolger Roger Lewentz (SPD) die Nachfrage das Angebot nicht mehr zu rechtfertigen. Nach Informationen von 16vor soll der Polizeiladen in der Palaststraße geschlossen werden. Sowohl im Mainzer Innenministerium als auch im Polizeipräsidium Trier hält man sich zwar noch bedeckt, räumt aber ein, dass der Vermieter über „möglicherweise anstehende Veränderungen informiert“ sei. Angeblich kostet allein die Miete den Steuerzahler jährlich rund 100.000 Euro. Die geplante Schließung soll Teil eines massiven Sparplans sein, dem auch Puppenbühnen und Jugendverkehrsschulen im Land zum Opfer fallen könnten.
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Dezernentin unter Druck

Schon ihre Kandidatur war umstritten, doch CDU und UBM setzten Simone Kaes-Torchianis Wahl zur neuen Trierer Baudezernentin durch. Das war im März 2007, inzwischen scheint ihr Rückhalt in den eigenen Reihen und bei den Freien Wählern kaum mehr vorhanden. Kaes-Torchianis Ankündigung, einen auf Betreiben der Union gefassten Ratsbeschluss zum Parken auf dem Radweg am Moselstadion nicht umzusetzen, dürfte das Verhältnis zwischen der CDU und „ihrer“ Dezernentin weiter belasten. Und weil sie in der Tankstellen-Debatte bislang an einem mehrheitlich gefassten Beschluss festhält, sieht sich die Baudezernentin in Internet-Foren nun Rücktrittsforderungen und Abwahlaufrufen ausgesetzt. Kaum vorstellbar, dass die CDU sie 2015 für eine weitere Amtszeit vorschlagen wird.
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„Trier ist keine Insel“

TRIER. Die Junge Union Trier weist die Forderung der Grünen nach einer Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes von 390 auf 430 Prozentpunkte als „offensichtlich populistischen Vorstoß“ zurück.
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Protest im Rathaus

TRIER. Mehrere Dutzend Kinder und ihre Eltern haben am Donnerstagabend im Rathaus dafür demonstriert, dass sämtliche Jungen und Mädchen aus dem Stadtteil Tarforst auch künftig die Grundschule vor Ort besuchen dürfen.
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„Das werden wir nicht umsetzen“

Mit knapper Mehrheit hat der Stadtrat am Donnerstagabend einen Antrag der CDU beschlossen, das Parken auf dem Radweg entlang der Zurmaienerstraße während der Heimspiele der Eintracht zu erlauben. Der Entscheidung vorausgegangen war eine lebhafte Debatte, bei der Vertreter von CDU und FWG die Baudezernentin heftig kritisierten. Sozialdemokraten und Grüne verteidigten die Linie der Verwaltung. Simone Kaes-Torchiani (CDU) hatte bereits vor der Abstimmung deutlich gemacht, dass die Verwaltung den Beschluss nicht umsetzen werde. Das Straßenverkehrsamt könne sich nicht über geltendes Recht hinweg setzen. 
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