Theater geht auf die Straße

TRIER. An verschiedenen Plätzen in der Innenstadt findet am Samstag ab 13 Uhr der Aktionstag „Kulturgut stärken“, initiiert vom Deutschen Kulturrat, im Rahmen der Petition „Pro-Ensemble-Theater-Trier“ statt.

Alle Mitarbeiter und Sparten des Theaters (Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Philharmonisches Orchester der Stadt Trier), komplett in Schwarz gekleidet, werden dabeisein und zunächst die Stadt am südwestlichen Rande Deutschlands in ein imaginäres New Orleans verwandeln. Der „Trauerzug“ durch die Innenstadt wird dabei jedoch nur von kurzer Dauer sein. Denn die Theaterkünstler werden mit ihrer ureigensten kreativen Kompetenz auf sich aufmerksam machen. Mit neuen Beiträgen zu bekannten Themen wird das Theater Trier auf die drohenden Zukunftsszenarien gesungen, gespielt und getanzt hinweisen. Der Zug wird musikalisch von einer „marching band“ (Bläser des Orchesters) und von Ensemble-Mitgliedern in besonders auffälligen Kostümen angeführt.

Ausgangspunkt für den Marsch ist das Theater, Ziel ist die Porta Nigra. Zwischen 13 Uhr und 15 Uhr werden verschiedene Punkte im Herzen Triers angesteuert und kurzzeitig okkupiert. So spielt zum Beispiel das komplette Philharmonische Orchester um 13.50 Uhr auf dem Hauptmarkt und um 14.30 Uhr vor der Porta Nigra.

Anlass für die Aktion ist die Diskussion über weitere Einsparungen am Theater durch die Schließung einzelner Sparten oder gar die Auflösung des gesamten Ensembles. Infos zur Petition finden Sie hier.

Weiterer Artikel zum Thema: „Mehr sparen kann das Theater nicht„.

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