Trier - deine Künstler | 20. Juli 2013 | 1 Leserbrief »
Ungewöhnlich bunt ist die Arbeit geworden, die derzeit von täglich tausenden Menschen auf dem Hauptmarkt gesehen wird. Zusammen mit Elena Villa gestaltete Alexander Harry Morrison den Elefanten „Mohavi“ auf der „Elephant Parade“. Überwiegend jedoch arbeitet er mit Schwarz-Weiß-Techniken. „Farben sind subjektive Erfahrungen, die ich beim Betrachter lassen möchte“, sagt der gebürtige Schotte. „Das Schwarz-Weiße hingegen ist eindeutig und bietet der Wahrnehmung ein Gerüst. Auch für meine farbigen Werke bilden schwarz-weiße Zeichnungen oder Druckgrafiken die Basis.“ Zuletzt wandelte Morrison an der Mosel auf den Spuren von William Turner.
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Stadt & Menschen | 19. Juli 2013 | 1 Leserbrief »
Für die einen ist es Neuland, für die anderen die größte Katzenbildersammlung der Welt. Das Internet verbindet uns alle, die Frage ist jedoch: mit wem? Das Ratespiel um die Überwachung durch den amerikanischen Nachrichtendienst NSA wird derzeit weniger durch Antworten als vielmehr durch weitere Fragen ergänzt. Wer liest was mit? Und vor allem: Was passiert mit den gesammelten Informationen? Vereinzelt werden Vorbereitungen zur Verschlüsselung der eigenen Daten getroffen. Zum Beispiel in Trier.
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Kultur, Wirtschaft | 18. Juli 2013 | Leserbrief schreiben »
Auf ein intellektuelles Schwergewicht und idealistischen Dickhäuter folgen die Tiere, auf denen diese hauptwörtliche Beschreibung fußt. Wenige Wochen nach der Karl-Marx-Installation an der Porta Nigra startete am Donnerstagabend die „Elephant Parade Trier-Luxemburg“. 40 von insgesamt 95 überwiegend von regionalen Künstlern gestaltete Kunststoffelefanten sind bis zum 18. Oktober in der Trierer Innenstadt aufgestellt. Darunter auch Werke Prominenter wie Jette Joop, Atze Schröder und Otto.
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Stadt & Menschen | 18. Juli 2013 | Leserbrief schreiben »
Es war ein Zufall, dass die 17-jährige Äthiopierin Freweini Kidane vor einigen Jahren einen Entwicklungshelfer aus Trier kennenlernte. Jetzt lebt sie bereits seit fast einem Jahr in verschiedenen Trierer Gastfamilien, Ende Juli kehrt sie in ihr Heimatland zurück. Freweini schätzt die Organisiertheit und Pünktlichkeit ihres Gastlandes – und wundert sich doch zugleich über manche Eigenart der Deutschen. Etwa die, für jede Feier erst einmal umständlich Einladungen auszusprechen und vorab ihre Kinder zu fragen, ob sie zu Besuch kommen dürfen. Gut möglich, dass Freweini Kidane in nicht allzu ferner Zukunft wieder in Deutschland leben wird – als Studentin der Medizin.
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16vorurteil | 17. Juli 2013 | 2 Leserbriefe »
Das Autorenduo Sabine Schneider und Stephan Brakensiek hat mit seinem vor wenigen Monaten erschienenen Erstlingswerk „Die schöne Tote im alten Schlachthof“ einen Krimi im westlichen Stadtteil von Trier angesiedelt. Mit viel Lokalkolorit und einem spannenden Plot ist die Europäische Kunstakademie das Zentrum des ersten Mordes, dem zwei weitere folgen. Die beiden Verfasser stammen zwar nicht aus Trier, arbeiten aber hier. Brakensiek ist Akademischer Mitarbeiter im Fach Kunstgeschichte an der Universität und Kustos der Graphischen Sammlung. Sabine Schneider studierte an der Uni Angewandte Geographie/Fremdenverkehrsgeographie und ist als Verwaltungsangestellte an der Kunstakademie beschäftigt. Der Ausgang der Handlung ihres Krimis lässt eine weitere literarische Zusammenarbeit der beiden Autoren vermuten.
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Kultur | 17. Juli 2013 | 2 Leserbriefe »
Kino oder Konzert? In den nächsten fünf Tagen kann man in Trier beides an einem Abend haben. Ab heute findet „Sound & Vision“ auf der Palästra an den Kaiserthermen statt. Fünf junge, interessante Bands geben Konzerte, im Anschluss werden Filme gezeigt. Eine inhaltliche oder atmosphärische Verbindung gibt es auf den ersten Blick nicht, das Festival soll offensichtlich möglichst viele Zielgruppen ansprechen. So ist nicht nur die Auswahl der Bands – darunter zwei Teilnehmer des Bundesvision Song Contests 2012 – abwechslungsreich, auch bei den Filmen werden unterschiedliche Genres geboten.
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Wirtschaft | 16. Juli 2013 | 15 Leserbriefe »
Vor zwei Jahren trat eine neue Vergnügungssteuersatzung für die Stadt Trier in Kraft. Die betraf allen voran die Betreiber von Spielhallen. Obschon man seinerzeit auch bei der Stadt mit „deutlichen Mehreinnahmen“ rechnete, wurden diese Erwartungen noch weit übertroffen. Wie das Presseamt der Stadt jetzt auf Anfrage gegenüber 16vor mitteilte, vervielfachte sich das Aufkommen aus der Vergnügungssteuer – von rund 600.000 Euro im Jahr 2010 auf etwa zwei Millionen Euro jährlich. Dabei liegt der Steuersatz mancherorts noch höher, was auch erklären dürfte, dass sich der Aufschrei der Automatenunternehmer in Grenzen hielt. Auch die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer, die jenseits von Spielhallen in die Stadtkasse flossen, sind sprunghaft angestiegen.
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Schule & Campus | 15. Juli 2013 | Leserbrief schreiben »
Jedes Jahr veröffentlicht das 1994 in Gütersloh gegründete „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) das deutschlandweit umfassendste und einflussreichste Hochschul-Ranking. Rund 200.000 Studierende und 15.000 Professoren sollen dafür ein Urteil über die unterschiedlichsten Facetten des akademischen Betriebes abgeben. Doch das Ranking ist heftig umstritten, ganze Universitäten wie die von Hamburg beschlossen den Ausstieg und monieren dabei vor allem methodische Mängel und mögliche bildungspolitische Konsequenzen. Auch die studentischen Mitglieder des Senats der Universität Trier fordern den Boykott und drängen zu einer Entscheidung in der kommenden Senatssitzung, die an diesem Donnerstag ansteht.
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Stadt & Menschen | 13. Juli 2013 | Leserbrief schreiben »
Rund 70 Gläubige aus dem Bistum Trier haben sich heute auf den Weg nach Rio de Janeiro begeben. In der brasilianischen Metropole findet Ende des Monats der 17. Weltjugendtag statt, zu dem sich auch Papst Franziskus angekündigt hat. Für Bastian Kertels aus Ruwer wird es bereits das vierte Mal sein, dass er an einem solchen katholischen Großereignis teilnehmen wird: Der 30-Jährige war auch in Köln, Sydney und Madrid mit dabei, doch dass dieser WJT eine ganz andere Dimension haben wird, steht für ihn außer Frage. Schließlich wird aktuell damit gerechnet, dass bis zu vier Millionen Menschen die Gottesdienste an der Copacabana besuchen werden. Kertels schwärmt von der Atmosphäre der vergangenen Treffen und von der Euphorie, die auf den Massenveranstaltungen spürbar sei. Doch er sagt auch: „Das Motiv, dorthin zu gehen, ist und bleibt der Glaube“.
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