Beiträge von » Marcus Stölb

Babic muss draußen bleiben

TRIER. OB Klaus Jensen (SPD) will für den 22. September eine nichtöffentliche Sondersitzung des Stadtrats einberufen. Voraussichtlich einziger Tagesordnungspunkt: der Ausschluss des NPD-Ratsmitglieds Safet Babic.
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Kein einziger Hinweis

TRIER. Auch fast eine Woche nach dem Brand dreier Fahrzeuge in Trier-Süd sind bei der Polizei noch keinerlei Hinweise eingegangen. Das teilte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag auf Anfrage mit.
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Doerfert-Urteil angefochten

TRIER/KOBLENZ. Die Staatsanwaltschaft Koblenz will das Urteil gegen den ehemaligen Gesundheitsmanager Hans-Joachim Doerfert überprüfen lassen. Man habe Berufung eingelegt, bestätigte die Behörde auf Anfrage.
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„Der Inhalt ist derselbe“

Vor zwei Jahren trat Christiane Probst die Nachfolge Manfred Maximinis an und übernahm dessen Amt als Fraktionschef. Inzwischen ist auch die UBM Geschichte, an ihre Stelle trat die Freie Wählergemeinschaft Trier (FWG). Deren Bedeutung im Rat hat nach der letzten Kommunalwahl spürbar abgenommen, doch mit dem Wechsel von Ex-Sozialdemokrat Peter Spang hat der Verein seine Stellung wieder stärken können. Probst ist mit ihrer bisherigen Bilanz zufrieden. Der Darstellung, ihre Fraktion folge allzu bereitwillig dem, was Institutionen wie HWK oder IHK vorgeben, widerspricht sie ebenso energisch wie der Wahrnehmung, die FWG sei so etwas wie die Trierer Autopartei. Kritiker werfen Probst vor, sie neige zu einem gewissen Populismus. Dass die Fraktion unpopulären Entscheidungen des Rates wiederholt die Unterstützung versagte, lässt sich nicht leugnen.
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Babic-Ausschluss rückt näher

TRIER. Safet Babic wird voraussichtlich noch im September aus dem Stadtrat ausgeschlossen. OB Klaus Jensen will am Donnerstag die Ratsmitglieder offiziell über die rechtskräftige Verurteilung des NPD-Kreisvorsitzenden informieren.
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Schnellabschaltung in Cattenom

CATTENOM. Im französischen Atomkraftwerk Cattenom ist es offenbar erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Laut Medienberichten erfolgte am Montag eine Schnellabschaltung des Blocks 2 der Anlage.
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„Ich erwarte, dass etwas Neues entsteht“

Im November sind mehr als 6.000 Trierer Jugendliche dazu aufgerufen, erstmals eine eigene Vertretung zu wählen. Noch ist unklar, wer zur Wahl stehen wird, doch mit dem heutigen Start der Bewerbungsphase tritt das Projekt Jugendvertretung in eine vorentscheidende Phase. Bis zum 19. Oktober können Trierer im Alter zwischen 10 und 17 Jahren ihre Kandidatur anmelden. Mindestens 22 Kandidaten sollten es schon sein, denn so viele Sitze soll das neue Gremium haben. Die Verantwortlichen sind optimistisch, dass sich genügend Interessenten melden werden, und Bürgermeisterin und Wahlleiterin Angelika Birk gibt schon mal ein sehr ambitioniertes Ziel aus.
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Vollsperrung programmiert

TRIER/LUXEMBURG. Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Igel und Wasserbillig wird sich um mindestens zwei Jahre verzögern. Zudem droht der wichtigen Strecke eine mehrmonatige Vollsperrung.
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Vermarktet wird später

Eigentlich hatte der Stadtrat noch vor der letzten Kommunalwahl über einen Standort für die neue Hauptwache der Berufsfeuerwehr entscheiden sollen. So wollte es der damals zuständige Bürgermeister Georg Bernarding. Der ist bekanntlich nicht mehr im Amt, und so zeichnet sich auch zweieinhalb Jahre nach diesem Termin noch keine Entscheidung ab. Feuerwehrdezernent Thomas Egger will sich zunächst auf die Nebenwache in Ehrang konzentrieren. Als wahrscheinlichster Standort für die neue Hauptwache gilt nach wie vor das alte Polizeipräsidium in der Südallee. Doch weder das Rathaus noch der zuständige Landesbetrieb können sagen, wie lange der graue Waschbetonbau, der seit sechs Jahren leer steht, den Trierern noch erhalten bleibt.
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„Schwerwiegende Fälle“

In der Benediktinerabtei St. Matthias hat es mehr Opfer sexuellen Missbrauchs gegeben, als bislang bekannt. Abt Ignatius Maaß bestätigte jetzt gegenüber 16vor, dass sich seit Mai weitere drei Personen gemeldet haben, die als Jugendliche von einem Ordensmann missbraucht wurden. Der Abt spricht von „schwerwiegenden Fällen“, die Staatsanwaltschaft sei informiert. Unterdessen erhebt eines der Opfer schwere Vorwürfe: Bereits in den 1990ern sei der seinerzeitige Abt Ansgar Schmidt über den sexuellen Missbrauch durch Bruder B. informiert gewesen. Der Orden weist diese Darstellung zurück. Man sei sowohl von dem Mitbruder wie auch dem Opfer, das laut Maaß zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt gewesen sein soll, hinters Licht geführt worden.
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Differenz bislang folgenlos

TRIER. Zum Januar trat eine neue Parkgebührenordnung in Kraft. Diese hatte der Stadtrat im September letzten Jahres beschlossen. Seither ist es günstiger, seinen Wagen in den Parkhäusern und Tiefgaragen der Stadtwerke abzustellen.
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Kostenlos tanken in Trierer Parkhaus

Im City-Parkhaus am Zuckerberg haben die Stadtwerke die erste Trierer Elektro-Ladesäule in Betrieb aufgenommen. Außerdem nutzen Stadt und Stadtwerke jetzt Elektroautos. Schon bald soll eine weitere Ladesäule am Rathaus folgen. Doch auch wenn die Bundesregierung das ambitionierte Ziel ausgegeben hat, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen rollen sollen, dürfte der Durchbruch dieser Antriebstechnologie noch etwas auf sich warten lassen. Denn die Fahrzeuge sind relativ teuer und ihre Reichweite noch eher überschaubar. Das Beispiel der Eheleute Kirschten aus Luxemburg zeigt jedoch, wie sich Elektroautos schon heute sinnvoll nutzen lassen.
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„Ich erwarte, dass da was kommt!“

Seit Mitte Juni ruhten Rats- und Ausschussarbeit, diese Woche nun starteten die Fraktionen in das dritte Jahr der laufenden Wahlperiode. Im Sommer 2009 übernahm Sven Teuber die Führung der Sozialdemokraten am Augustinerhof. Seine Stellung unter den Genossen scheint unangefochten, es gilt als sicher, dass der 28-Jährige in der in einigen Monaten anstehenden turnusmäßigen Neuwahl des Fraktionsvorstands in seinem Amt bestätigt wird. Im Gespräch mit 16vor beklagt er die begrenzten Handlungsmöglichkeiten des Rats und fordert vom Stadtvorstand, sich inhaltlich stärker zu positionieren. Teuber verlangt außerdem, dass sich Stadtrat und Verwaltung auf eine überschaubare Anzahl von Projekten konzentrieren: „Wir müssen generell planvoller vorgehen“, die Realisierungsquote von Ratsbeschlüssen sei erschreckend gering. Konkrete Erwartungen hat er auch an die rot-grüne Landesregierung, vor allem in punkto Westtrasse.
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Aus für Großprojekt in der Trierer City

Zwölf Jahre nach dem Erwerb des Rindertanzplatzes hat das Familienunternehmen Friedrich die innerstädtische Fläche wieder an die Stadt zurück verkauft. Damit sind Pläne für eine Bebauung des Areals hinfällig, ebenso die Ergebnisse eines Wettbewerbs. Die Friedrichs wollten auf dem Platz ein Hotel- und Geschäftshaus errichten, zudem war eine Tiefgarage mit 150 Stellplätzen geplant. Derart kurzfristig verabschiedete sich der Investor von seinem Vorhaben, dass der Stadtrat nicht mehr rechtzeitig befasst werden konnte. OB Klaus Jensen musste per Eilentscheidung handeln. Bis zu einem neuen Konzept kann die Stadt die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung verbuchen – immerhin rund 60.000 Euro jährlich. Unterdessen verzögert sich die Sanierung des früheren Central-Hotels. Ursprünglich sollte hier im vergangenen Jahr ein italienisches Restaurant eröffnen. 
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Brücke und Bauland

TRIER. Der Bauausschuss wird sich in am kommenden Donnerstag in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit der geplanten Sanierung der Gartenfeldbrücke befassen.
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Westtrasse: FWG befragt Firmen

TRIER. In der Diskussion über die von der Landesregierung geplante und von einer Mehrheit des Stadtrats unterstützte Reaktivierung der Westtrasse möchten die Freien Wähler nun die Meinungen von Trierer Unternehmern einholen.
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Neue Geriatrie am ÖVK Trier

TRIER. Im Ökumenischen Verbundkrankenhaus Trier entsteht am Standort Elisabethkrankenhaus eine neue Fachabteilung für Geriatrie. Sie wird Teil eines Zentrums für Altersmedizin sein.
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„Die Stadt geht von einer positiven Wirkung aus“

Null-Lösung oder spürbare Entspannung der Situation? Im vergangenen Herbst wurde die Konstantinstraße in Höhe Hosenstraße baulich verengt und mit mehreren Verkehrsschildern versehen. Die Maßnahme sollte den Durchgangsverkehr in Richtung Kornmarkt und Gangolfstraße reduzieren, der vor allem Fußgänger und Gäste der Außengastronomie mitunter nervt. Inmitten der ersten Freiluft-Saison zieht die Verwaltung eine erste Zwischenbilanz, die allerdings vage ausfällt. Derweil beklagt der Ortsvorsteher von Trier-Mitte/Gartenfeld ordnungswidriges Parken in einigen Teilen der City. Vor allem der Domfreihof sei betroffen, aber auch Neu- und Liebfrauenstraße. Die Stadt müsse hier verstärkt kontrollieren.
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123 Eintritte, 7.386 Austritte

TRIER. Im vergangenen Jahr sind im Bistum Trier knapp 7.400 Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Die Zahl der Katholiken in der siebtgrößten Diözese Deutschlands sank auf 1,485 Millionen.
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Wettbewerb um 900 Meter Moselufer

Kommt das Projekt „Stadt am Fluss“ bald in die Gänge? Die Verwaltung plant einen städtebaulichen Wettbewerb für die Neugestaltung der Brückenköpfe der Römerbrücke, in den auch ein Uferabschnitt auf beiden Seiten der Mosel einbezogen werden soll. Doch für die Realisierung eines Siegerentwurfs fehlt der Stadt bekanntlich das Geld. Vielleicht sollte sich Trier um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2023 bewerben. Welche Möglichkeiten eine BUGA eröffnet, lässt sich derzeit in Koblenz bestaunen. Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) zeigt sich gegenüber 16vor nicht abgeneigt von einer Bewerbung: „Da geht jedem Stadtplaner das Herz auf“.
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Brücke ruft SPD auf den Plan

TRIER-MITTE. Die für den Herbst angekündigte Sanierung der Gartenfeldbrücke hat offenbar auch die Sozialdemokraten überrascht. Die SPD-Ratsfraktion verlangt von Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) nun Auskunft.
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Nach DIN 1076 geprüft

TRIER-OST. Die Sanierung der Gartenfeldbrücke wird voraussichtlich rund 200.000 Euro kosten. Das teilte die Stadt auf Anfrage gegenüber 16vor mit. Über die Hintergründe der anstehenden Maßnahme hält man sich weitgehend bedeckt.
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Doerfert-Urteil vertagt

TRIER. Im seit April andauernden Prozess gegen Hans-Joachim Doerfert ist auch am heutigen elften Verhandlungstag noch kein Urteil gesprochen worden. Für den 16. August setzte das Amtsgericht nun eine weitere Verhandlung an.
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Brücke nach Trier-Ost mindestens acht Wochen dicht

Die wichtigste Verbindung zwischen Triers Osten und der Innenstadt, die Gartenfeldbrücke, wird im Herbst für mindestens zwei Monate voll gesperrt. Der Grund: Das Bauwerk muss im Zuge von Instandsetzungsarbeiten geringfügig angehoben werden. Einzig Fußgänger und wohl auch Radfahrer werden die Gleisquerung während der Arbeiten passieren dürfen. Dem Quartier zwischen Bahntrasse und Petrisberg dürfte ein Verkehrschaos ins Haus stehen. Lkw müssen Umleitungen von mehreren Kilometern über den Weidengraben in Kauf nehmen. Für die Betroffenen kommt die Ankündigung der Vollsperrung einigermaßen überraschend, denn kommunalpolitisch war die Brückensanierung in den letzten Monaten kein Thema.
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Verfahren eingestellt

KÜRENZ. Im April sorgte ein Vorfall mit mutmaßlich fremdenfeindlichen Hintergrund in der Riverissiedlung für Aufsehen. Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich eingestellt. Aussage steht gegen Aussage.
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Online-Petition für Straßenprojekte

TRIER. Mehr als 600 Menschen haben bislang eine Online-Petition unterzeichnet, mit der die rot-grüne Landesregierung dazu aufgefordert werden soll, sich für die Realisierung von Moselaufstieg und Nordumfahrung einzusetzen.
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Bauarbeiten in der Bahnhofstraße

TRIER. An diesem Montag beginnen in der Bahnhofstraße Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn. Im Zuge der Maßnahme wird die Busspur sowie die Fahrspur zum Bahnhof auf Vordermann gebracht.
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Leons Kampf

Alles schien bestens zu laufen für die Beckers: Auf die Hochzeit folgte die Geburt von Tochter Amelie. Doch das unbeschwerte Glück währte nur kurz: Nach der Entbindung stellten die Ärzte bei dem Mädchen einen schweren Herzfehler fest. Zwei Jahre später kam Sohn Leon auf die Welt. Wenige Wochen vor seinem vierten Geburtstag diagnostizieren die Mediziner bei dem Jungen ein Neuroblastom. Es folgten Chemotherapie, OP, Bestrahlungen – das ganze Programm. Einige Monate lang hatte es den Anschein, als habe das Kind den Tumor bezwungen – bis im Juni dieses Jahres bei einer Kontrolluntersuchung erneut  Krebszellen auftauchten. „Wir sind am Ende unserer Kräfte“, berichtet die Mutter. Nun droht der jungen Familie zusätzlich finanzielles Ungemach. Freunde und Verwandte starteten deshalb die Aktion „Wir für Leon“.
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Countdown für Kabinenbahn

Reißt der Stadt in Sachen Seilbahn nun endgültig der Geduldsfaden? Darauf deutet inzwischen einiges hin. Denn wie die Verwaltung jetzt gegenüber 16vor erklärte, bleiben dem Eigentümer nur noch wenige Wochen Zeit, um die Anlage samt Stationen zu demontieren und abzureißen. Man gehe davon aus, dass dies bis zum 31. August geschehe, erklärte ein Sprecher des Rathauses auf Anfrage. Dass die Kabinenbahn bei Ebay angeboten wird, scheint am Augustinerhof zusätzliche Zweifel an der Zuverlässigkeit des ehemaligen Betreibers geschürt zu haben. Offenbar hält sich die Nachfrage nach dem in der Bevölkerung und bei Touristen einst beliebten Verkehrsmittel spürbar in Grenzen: „0 Gebote“ vermeldete Ebay auch am Donnerstag, und in zwei Tagen läuft die Online-Auktion ab.
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Brandserie: Anklage erhoben

TRIER. Im Zusammenhang mit einer Brandserie in Ruwer und Eitelsbach hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen aus dem Stadtteil stammenden 17-Jährigen erhoben. Der Tatverdächtige befindet sich weiterhin in U-Haft.
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„Wir müssen uns doch wehren!“

In Trier wird es in der Adventszeit 2012 keinen verkaufsoffenen Sonntag geben. Das ergab eine Abstimmung unter den Mitgliedsbetrieben der City-Initiative. Allerdings hatten die Händler keine große Auswahl: Weil das rheinland-pfälzische Ladenöffnungsgesetz eine Öffnung der Geschäfte an Adventssonntagen im Dezember nur in Ausnahmefällen zulässt, schlug die City Initiative einen solchen Termin erst gar nicht vor. Der Konkurrenzdruck durch Luxemburg, wo die Geschäfte an fast allen Adventssonntagen geöffnet sein werden, reiche als Begründung für eine Ausnahmeregelung nicht aus, teilte die zuständige Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion mit. Schon regt sich Kritik: Kaufhof-Geschäftsführer Hans-Peter Schlechtriemen bezeichnete die Abstimmung als „nicht demokratisch“ und verlangte von der Landespolitik, das Ladenöffnungsgesetz zu ändern.
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„Goldenes Ei“ für Mensa-Frauen

TRIER. Das „Goldene Ei“, der Preis der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde (ESG) Trier für Engagement, Freundlichkeit und Einsatzfreude, ist jetzt an die Kassiererinnen der Uni-Mensa Tarforst verliehen worden.
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„Abweichende Zugbildungen“

TRIER-SAARBURG. In der Diskussion über die Weichenstellungen für den Rheinland-Pfalz-Takt 2015 hat sich Landrat Günther Schartz dafür ausgesprochen, das Angebot an Bahnverbindungen nach Frankreich auszuweiten.
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Triers zweite Schleuse kommt später

Tausende Schiffe passieren jedes Jahr die Mosel, etliche Millionen Tonnen Fracht werden auf dem Fluss befördert. Seit Jahren kommt es auf der Wasserstraße zu Staus, denn die Kapazitäten der zwischen 1958 und 1964 errichteten Schleusen sind für den heutigen Bedarf nicht ausgelegt. Damit der Schiffsverkehr auf dem am stärksten frequentierten Abschnitt zwischen Trier und Koblenz besser fließt, sollen binnen drei Jahrzehnten neun Staustufen eine zweite Schleuse erhalten. Voraussichtlich noch in diesem Jahr starten die Arbeiten in Trier, doch schon vor Baubeginn zeichnet sich ab: Der ursprüngliche Zeitplan lässt sich nicht halten. Nach Lage der Dinge wird die neue Schleuse nicht vor 2016 in Betrieb gehen. Damit dürfte auch die weiträumige Auenlandschaft bei Monaise länger auf sich warten lassen.
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„Danach gab es kein Halten mehr“

Vor zwei Jahren berichtete 16vor über die Geschichte einer geraubten Kindheit – die des Trierer Kopierladenbesitzers Jenö Alpár Molnár. Der heute 64-Jährige wurde im Alter von zehn Monaten von seinen Eltern getrennt. Seine gesamte Kindheit verbrachte er in österreichischen Heimen, wo er von Erziehern und weltlichen Schwestern misshandelt wurde. Die traumatischen Erinnerungen hat Molnár in einem Buch niedergeschrieben und nach einer Lesung in Wien eine regelrechte Lawine losgetreten. Inzwischen wurden Hunderte ehemaliger Heimkinder entschädigt, Bundesländer wie Tirol zahlten bis zu 25.000 Euro pro Opfer. Doch Molnár lässt nicht locker: Vor wenigen Tagen erst trat er wieder im ORF auf und forderte die Aberkennung von Verdienstorden. Die hatten einstige Erzieher erhalten, die auch dem Trierer noch in unguter Erinnerung sind.
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Der Mann hinter der Wende

In den vergangenen Jahren verstärkten die Stadtwerke ihre Anstrengungen in punkto erneuerbare Energien. Dass das Unternehmen inzwischen einen erklecklichen Anteil seines Stroms in dezentralen Anlagen für Wind- und Solarenergie erzeugt, ist auch das Verdienst von Rudolf Schöller. Der Bereichsleiter Erzeugung und Contracting der SWT ist der kreative Kopf hinter vielen Projekten. Sein jüngster Coup sind die Pläne der SWT für ein Pumpspeicherkraftwerk. Wer mit Schöller über Kohleenergie und Atomkraft, Solartechnik und Windenergie spricht, erlebt einen leidenschaftlichen Disputanten, der klar Position bezieht und doch differenziert argumentiert. Im Gespräch mit 16vor wagt der 55-Jährige eine Prognose: Wenn er seinen Ruhestand antritt, werden 50 Prozent des Trierer Stroms aus regional erzeugten erneubaren Energien stammen, ist er sich sicher.
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Hans-Josef Jänschke ist tot

TRIER. Er war ein Trierer Original und ein Konditormeister, wie er im Buche stand – Hans-Josef Jänschke. Jetzt ist der Ehrenpräsident der Handwerkskammer Trier im Alter von 82 Jahren gestorben.
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„Richtig gute Entwicklung“

Vor einem Jahr schlug ein Jugendlicher einen friedlich auf einer Parkbank in Trier-West liegenden Obdachlosen nieder. Derart schwer waren die Verletzungen, dass der Mann zeitweilig in Lebensgefahr schwebte. Die Tat erschütterte die Trierer und rief das Jugendamt auf den Plan. Seither befindet sich der heute 14-Jährige in einer Jugendhilfeeinrichtung und macht offenbar Fortschritte, wie die stellvertretende Leiterin des Jugendamts im Gespräch mit 16vor berichtet. Rund 5 Millionen Euro brachte die Stadt im vergangenen Jahr für die Unterbringung von mehr als 200 Kindern und Jugendlichen in Heimen auf, doch nicht immer führen die Maßnahmen zum gewünschten Erfolg.
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„Eindeutige Grenze überschritten“

TRIER. Mit großer Mehrheit hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen, dass die Präimplantationsdiagnostik unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein soll. Der Trierer Bischof spricht von einer „höchst gefährlichen Entscheidung“.
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Ermittler werten noch immer aus

TRIER/KOBLENZ. Im Spätsommer 2008 erschütterte ein Skandal im Trierer Umweltzentrum die Handwerkskammer, drei Jahre später zeichnet sich noch immer kein Ende der Ermittlungen gegen die damaligen Hauptgeschäftsführer ab.
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