Beiträge von » Marcus Stölb

„Die brauchen unser Vertrauen“

TRIER. Der Stadtrat hat sich mehrheitlich gegen ein Einstellungs-Moratorium für die Stadtverwaltung ausgesprochen. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion wurde am Dienstagabend nach kontroverser Debatte abgelehnt.
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„Wir wollen ein letztes Mal ein Risiko eingehen“

Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat am Dienstagabend die Weichen für eine Wiederauflage des Römerspektakels „Brot und Spiele“ gestellt. Überraschend war das Thema auf die Tagesordnung gesetzt worden. Wie in diesem wird die Veranstaltung auch im nächsten Jahr an zwei Wochenenden stattfinden. Das Konzept bleibt unverändert, bei den Einnahmen aus dem Kartenverkauf kalkulieren Stadt und Medienfabrik nun insgesamt mit 275.000 Euro – das wäre nahezu das Doppelte dessen, was in diesem Jahr am ersten Wochenende des Events über den Ticketverkauf umgesetzt wurde. Kulturdezernent Thomas Egger (FDP) nannte den Kosten- und Finanzierungsplan für das Event „ambitioniert“, doch habe man „nicht ins Blaue hinein geplant“. Außer den Grünen trugen alle Fraktionen die Vorlage mit.
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Casino am Kornmarkt macht dicht

TRIER. Nur knapp zehn Monate nach seiner Eröffnung steht das Casino am Kornmarkt bereits vor dem Aus. Entsprechende Informationen von 16vor bestätigte am Dienstagabend Betreiber Ingo Popp.
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So schnell wie möglich?

Moselaufstieg und Nordumfahrung abmoderiert, Fernverkehr weitgehend eingestellt. Die Zweigleisigkeit nach Luxemburg lässt auf sich warten, und nun bestätigt der SPNV-Nord, dass die Reaktivierung der Westtrasse nicht vor 2018 kommen wird. Die Verkehrspolitik der rot-grünen Landesregierung in der Region droht zur Farce zu werden. Dass man es in Trier nicht vermag, sich in Mainz und Berlin Gehör zu verschaffen, macht die Lage nicht besser. So hätte der OB den Stadtrat bis Ende Oktober über die Ergebnisse seiner Sondierungen in Sachen Westtrasse informieren müssen. Doch Klaus Jensen fehlen offenbar bis heute verlässliche Zusagen der Landesregierung, und auch Malu Dreyer (SPD) macht wenig Hoffnung, dass bald Nägel mit Köpfen gemacht werden. 
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ADAC-Rallye ohne Trierer Circus?

TRIER/BIRKENFELD. Der Internationale Automobilsportclub FIA entscheidet erst im kommenden März, ob es auch 2013 eine ADAC Rallye Deutschland geben wird. Völlig offen scheint die Zukunft der Abschlussprüfung „Circus Maximus“ in der Trierer Innenstadt.
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Dann hätte die Stadt Trier ein Problem

Die zum Januar eingeführte Kultur- und Tourismusförderabgabe spült mehr Geld in die Stadtkasse als zunächst geplant. Im Rathaus geht man davon aus, dass der „Kultur-Euro“ allein in diesem Jahr rund 700.000 Euro einbringen wird. Angesichts der Heilig-Rock-Wallfahrt dürfte das Aufkommen 2012 noch steigen. Doch dass mit den Einnahmen Triers  Marketingaktivitäten nennenswert verstärkt würden, lässt sich nicht sagen. Vielmehr fließt das Geld in Zuschüsse, die ohne die Einführung der Abgabe wohl gekürzt worden wären, heißt es aus der Verwaltung. Das könnte Wasser auf die Mühlen der Kritiker lenken, die hoffnungsvoll nach Leipzig blicken: Dort wird das Bundesverwaltungsgericht über eine Revision gegen eine Entscheidung des Koblenzer OVG entscheiden müssen. Nicht ausgeschlossen, dass am Ende auch Karlsruhe angerufen wird.
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Lübke verabschiedet sich

TRIER. Countdown im Glaspavillon: Nach sieben Jahren macht in der kommenden Woche das Café Lübke dicht. Mit einem Flohmarkt, auf dem das Inventar zum Verkauf stehen wird, verabschieden sich die Inhaber von ihren Gästen.
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Noch kein Babic-Nachrücker

TRIER. Die rechtsextreme NPD wird aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht mehr im Stadtrat vertreten sein. Der Ausschluss des NPD-Kreisvorsitzenden Safet Babic sei noch nicht rechtskräftig, teilte das Rathaus auf Anfrage mit.
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Streit um Studie

TRIER. Der Bundestagsabgeordnete Nink fordert „nachfragegerechte Lösungen“, um die Region wieder besser an den Fernverkehr anzubinden. Derweil behauptet der SPNV Nord, die Studie der TU Dresden über die Erreichbarkeit deutscher Großstädte sei „falsch interpretiert“ worden.
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Nur Trier ist noch schlechter zu erreichen

Dass Trier in mancherlei Hinsicht „unerreichbar“ ist, mag noch angehen. Dass eine Studie der Technischen Universität Dresden aber nun zu dem Ergebnis kam, dass die Moselstadt in punkto Erreichbarkeit mit der Eisenbahn auf dem letzten Platz rangiert, müsste im Rathaus und anderswo zu denken geben. Die Untersuchung kommt zu dem vernichtenden Fazit, dass von den 80 größten Städten der Republik keine zweite schlechter an die Bahn angeschlossen ist als Trier. Die mutmaßlich älteste Stadt sieht also richtig alt aus, weshalb der Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster jetzt tobt: „Bei der Bahn hat Trier die rote Laterne“. Dabei wurden in der Studie die gravierenden Streichungen im Fernverkehr, die am 11. Dezember inkraft treten werden, noch gar nicht berücksichtigt.
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RWE und Stadtwerke einigen sich

TRIER/ESSEN. Der Essener RWE-Konzern und die Stadtwerke Trier haben ihre Nachverhandlungen über die Mehrkosten beim Bau des gemeinsamen Steinkohlekraftwerks abgeschlossen.
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Mehr Geld für Straßenunterhaltung

TRIER. Die Fraktionen im Stadtrat haben sich im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen darauf geeinigt, rund eine Million Euro zusätzlich für den Unterhalt von Straßen und Wegen einzustellen. Ein Antrag der CDU, einen Einstellungsstopp zu verhängen, scheint hingegen vom Tisch.
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Castelnau-Planungen nehmen Konturen an

Vor drei Jahrzehnten noch galt Trier mit rund 11.000 Soldaten und zivilen Angehörigen als die größte Garnison der französischen Streitkräfte außerhalb von Paris. Ende der 1990er Jahre war das Militär der „Grande Nation“ komplett abgezogen. Zurück blieben fast 40 Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von mehr als 500 Hektar. Neben Trier-Nord und dem Petrisberg wurden vor allem in Feyen riesige Areale frei. Nach dem Kauf der rund 340.000 Quadratmeter großen Konversionsfläche Castelnau durch die EGP soll im Südosten Triers ein neues Stadtquartier entstehen. Städtebaulich stelle das Vorhaben eine größere Herausforderung dar als der Petrisberg, erklärt EGP-Chef Jan H. Eitel gegenüber 16vor.  
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Beinahe-Crash in der Schleuse Trier

TRIER. In der Moselschleuse Trier ist es am späten Nachmittag zu einem Zwischenfall gekommen. Ein unbeladener Tanker rammte beinahe das untere Tor der Schleuse. Wider Erwarten konnte die Schifffahrt bereits wieder freigegeben werden.
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Grüne: Alles offen legen

TRIER. Nach der Entscheidung des Stadtrats, den Pachtvertrag für die Tankstelle in der Ostallee verlängern zu wollen, verlangen die Grünen für die Vertragsverhandlungen größtmögliche Transparenz. Nun müsse alles auf den Tisch.
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„Silent Disco“ an der Porta, Trier in neuem Licht

Seit Montagnachmittag erstrahlen Triers Straßen in völlig neuem Licht: Die mehr als 5.000 Glühbirnen der Weihnachtsbeleuchtung wurden durch LED-Leuchten ausgetauscht, die mit Ökostrom gespeist werden. Die Energieersparnis ist beträchtlich, der Verbrauch soll um rund zwei Drittel sinken, beziffern die Stadtwerke. Und während in der Vergangenheit kaum mehr als die Hälfte der Glühbirnen die Weihnachtszeit heil überstand, sind die neuen Lichter wesentlich robuster. Unterdessen öffnete der Weihnachtsmarkt, und auf dem Kornmarkt laufen die Vorbereitungen für die zweite Auflage der Eisbahn. Das von OB Klaus Jensen initiierte Programm „Winterliches Trier“ wird in diesem Jahr deutlich erweitert – mit der neuen Open-Air-Reihe „SWT-Wintertreff“ im Brunnenhof. An der Porta Nigra werden „Silent Discos“ und Feuershows geboten.
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Holtzbrinck verkauft Zeitung

STUTTGART. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hat sich binnen eines Jahres von Beteiligungen an zwei Regionalzeitungen getrennt. Das müsste in Trier kaum jemanden interessieren, würde nicht auch der Volksfreund zu Holtzbrinck gehören.
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„Ziemlich bodenlos“

TRIER. Der Stadtrat hat sich einstimmig gegen die für den Fahrplanwechsel im Dezember vorgesehenen Streichungen von Fernverkehrsverbindungen nach Trier ausgesprochen. Vor dem Beschluss kam es zu harten Wortgefechten.
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Reederei will neuen Steiger in Zurlauben (update)

Das Zurlaubener Moselufer soll einen dritten Schiffsanleger bekommen. Einstimmig beschloss der Stadtrat einen entsprechenden Antrag der CDU. Die Verwaltung wurde beauftragt, sich vor einer konkreten Planung zunächst noch auf die Suche nach potenziellen Investoren zu machen. 16vor ist schon fündig geworden: Marco van Ingen, bei der Reederei Ama Waterways für die Koordination des Europageschäfts zuständig, erklärte am Donnerstag, dass sich sein Unternehmen die Finanzierung eines solchen Steigers sehr gut vorstellen könne. Am Freitagmittag schränkte er sein Angebot jedoch ein: Man sei grundsätzlich dazu bereit, bei der Finanzierung „mitzuhelfen“. Die Flusskreuzer seines Unternehmens hätten Trier in diesem Jahr nur noch selten angesteuert, da man den Passagieren nicht zumuten wolle, im Ehranger Hafen ein- und auszusteigen. Stattdessen legten die Schiffe im luxemburgischen Remich ab und fuhren regelmäßig an der selbst ernannten Moselmetropole vorbei.
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Streit um Überstunden eskaliert

TRIER. Die Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und der Stadt Trier droht weiter zu eskalieren. Gegenüber 16vor kündigte die DFeuG jetzt an, eine weitere Klage gegen die Verwaltung zu prüfen.
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„Ich hoffe nicht, dass Facebook vierte Gewalt wird“

Der Pachtvertrag für die Tankstelle in der Ostallee soll verlängert werden. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss wurde auf Antrag der FWG auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Das entschied am Donnerstagabend der Stadtrat mit der überraschend knappen Mehrheit von 25 zu 23 Stimmen. Der Abstimmung vorausgegangen war eine heftige Debatte, in deren Verlauf es zu einer verbalen Entgleisung kam. OB Klaus Jensen erklärte, die Entscheidung bringe ihn nun in eine schwierige Situation. Denn im Vertrauen darauf, dass die Entscheidung vom März 2009 Bestand haben würde, habe er den Anwohnern in den vergangenen Jahren immer wieder versichert, dass die Probleme Ende 2012 vom Tisch seien.   
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Der Markt allein wird es nicht richten

Triers Immobilienbranche boomt, doch der Druck auf den örtlichen Wohnungsmarkt dürfte in den kommenden Jahren kaum abnehmen. Übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot, wird es vor allem für einkommensschwache Wohnungssuchende noch schwieriger, eine bezahlbare Bleibe zu finden. „Immer mehr Menschen haben ein echtes Problem“, erklärte OB Klaus Jensen am Dienstagabend bei einer Diskussionsveranstaltung der SPD-Ratsfraktion. Dass die Zahl der Baugenehmigungen in der Stadt Trier 2012 um noch einmal gut zehn Prozent über dem Vorjahresniveau liegen wird, reiche immer noch nicht aus, so Jensen. Was die Zukunft der verbliebenen rund 700 städtischen Wohnungen anbelangt, kann und will man sich im Rathaus nicht auf die Kräfte des Marktes verlassen.
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Schneider blickt auf 2017

TRIER. Der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider, hofft, dass vom Reformationsjahr 2017 ein „starker ökumenischer Akzent“ ausgeht. Das erklärte er am Mittwoch in Trier.
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Aussteigen oder auf Vergleich einlassen?

Vier Jahre nachdem der Trierer Stadtrat den Stadtwerken grünes Licht für eine Beteiligung am Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle (Gekko) gab, ist die Diskussion über das Projekt wieder voll entbrannt. Auch aus den Reihen der einstigen Befürworter kommen kritische Stimmen, die vor allem den Stil des RWE-Konzerns beklagen. SWT-Aufsichtsratsmitglied Karl Biegel spricht von „Gutsherrenart“. Die Essener haben den an „Gekko“ beteiligten Stadtwerken einen Vergleich angeboten, über den schon bald die Aufsichtsgremien entscheiden sollen. Das „Bündnis für Erneuerbare Energien Trier“ (BEET) verlangt, dass RWE die Anteile der Stadtwerke zurückkauft. Und auch die Grünen fordern, die Beteiligung möglichst rasch abzustoßen. Der Zeitpunkt sei so günstig wie lange nicht, ist Ratsmitglied Gerd Dahm überzeugt. CDU und SPD sind da skeptischer.
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„Nur so bleibt Politik glaubwürdig“

TRIER. In der Diskussion über die Zukunft der Tankstelle in der Ostallee hat sich die SPD-Fraktion dafür ausgesprochen, an den getroffenen Entscheidungen zum Lückenschluss des Grünzugs in der Ostallee festzuhalten.
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Zehn Tonnen Stahl an Land gezogen

Mehr als vier Jahrzehnte spannten sie über die Mosel, nun sind die vier Trag-, Zug- und Gegenseile an Land. Damit sind die Verbindungen zwischen der Berg- und Talstation gekappt, womit die Trierer Kabinenbahn nun endgültig Geschichte ist. Ein paar Dutzend Schaulustige verfolgten am Sonntag die Demontage der Anlage, wirklich viel bekamen sie nicht zu sehen. Das planmäßige Ablassen der Seile verlief schneller als geplant, und nur am frühen Morgen sah es für einen kurzen Moment danach aus, als könnte die Aktion außer Kontrolle geraten. Fachmann Arno Schweiger zeigte sich am Ende gegenüber 16vor dennoch rundum zufrieden.
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„Städtebaulich nicht vertretbar“

TRIER. Der Stadt liegen Anträge für großflächige Werbeanlagen vor, die im Bereich von Pallien und Trier-Süd aufgestellt werden soll. Im Rathaus ist man wenig begeistert davon und will nun gegensteuern.
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Bürgervision autofreie Römerbrücke

Die Römerbrücke als Einbahnstraße? Zwei statt drei Spuren und dafür mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger? Oder gar eine völlig vom Autoverkehr befreite Querung über die Mosel? Wege und Möglichkeiten, Triers Welterbe übers Wasser stärker in Szene zu setzen, entwickelten am vergangenen Freitag rund zwei Dutzend Bürger. War der Workshop zum geplanten städtebaulichen Wettbewerb auch auf ein eher verhaltenes Interesse gestoßen, so machte die Veranstaltung in den Viehmarkt dennoch deutlich, wie wichtig und bereichernd Bürgerbeteiligung für die weitere Entwicklung Triers sein kann, wenn sie denn konstruktiv ist. Moderatorin Christa Reicher zeigte sich jedenfalls beeindruckt von der Vielfalt an Ideen. Zugleich zeigte die Dortmunder Professorin eine der wesentlichen Herausforderungen auf: Es gelte jetzt, realistische Perspektiven von perspektivischen Visionen zu unterscheiden.
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Kabinenbahn: Arbeiten im Gange

TRIER. Die Vorarbeiten für die Demontage der Trierer Kabinenbahn sind bereits im Gange. In den nächsten beiden Tagen werden die mehr als 10 Tonnen schweren Stahlseile bis auf eine Höhe von etwa 17 Metern über dem Wasserspiegel der Mosel abgelassen.
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Trier bekommt Mandela-Schule

TRIER-SÜD. Die Realschule plus Trier hat einen Antrag auf Namensänderung gestellt: Stimmt der Stadtrat am kommenden Donnerstag zu, dann wird sie ab April 2012 den Namen „Nelson Mandela Realschule plus Trier“ tragen.
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CDU-Fraktion will neuen Anleger

TRIER. Am Zurlaubener Ufer soll ein weiterer Schiffsanleger gebaut werden. Das fordert die CDU in einem Antrag für die Ratssitzung am Donnerstag.  Das Rathaus müsse eine Planung erstellen und Gespräche mit möglichen Investoren führen, verlangt die Union.
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„Gekko“ im Stadtrat

TRIER. Angesichts immenser Kostensteigerungen sowie erheblicher Verzögerungen bei der Fertigstellung des Steinkohlekraftwerks „Gekko“ in Hamm, soll der Stadtrat den Ausstieg aus dem umstrittenen Projekt beschließen. Das fordern die Grünen.
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Verhaltene Resonanz

TRIER. Noch Plätze frei: Bis Mittwochnachmittag hatten sich erst 20 Trierer für den morgen stattfindenden Bürgerworkshop zur Römerbrücke angemeldet. Die Teilnehmer sollen Ideen für einen städtebaulichen Wettbewerb einbringen.
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Neues zur alten Hauptpost

TRIER. Die Unternehmensgruppe Gilbers & Baasch hat sich im Rahmen eines gutachterlichen Architektenwettbewerbs für ein Gesamtkonzept für die alte Trierer Hauptpost entschieden. Mit wirklich konkreten Informationen hält man sich aber noch zurück.
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„Wir Trierer schämen uns“

Rund 100 Menschen haben am Abend in Trier der Opfer der „Reichspogromnacht“ vor 73 Jahren gedacht. Der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde, Benz Botmann, und OB Klaus Jensen legten an der Gedenkstele in der Zuckerbergstraße Kränze nieder. In seiner Ansprache rief der Stadtchef zu verstärkter Wachsamkeit gegenüber rechtsextremistischen Umtrieben auf. Mit deutlichen Worten kritisierte Jensen das Oberverwaltungsgericht. Die Koblenzer Richter hatten am späten Nachmittag eine Versammlung von Neonazis im Umfeld der Porta Nigra erlaubt. „Wir haben alles versucht, das zu verhindern“, erklärte der OB, für die Entscheidung des OVG habe er kein Verständnis. An einem solchen Jahrestag seien Demonstrationen von Rechten auf Triers Straßen noch unerträglicher als ohnehin schon.
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Dutzende Fahrzeuge aufgebrochen

TRIER. In der Nacht zum gestrigen Dienstag wurden auf dem Gelände eines Subaru-Autohändlers in der Gottbillstraße insgesamt 35 Fahrzeuge aufgebrochen. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Sie sucht nun nach Zeugen.
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Rathaus droht Feuerwehrmann

TRIER. Die Stadt Trier hat dem Vizechef der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG) mit einem Disziplinarverfahren gedroht. Der Oberbrandmeister klagt vor dem Verwaltungsgericht auf Nachzahlung von Überstunden.
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Neuer Chef gibt Entwarnung für Triers Notdienst

Bleibt wirklich alles beim Alten? Wenige Wochen nachdem 16vor über die Kündigung des Versorgungsauftrags für die Bereitschaftsdienst-Zentrale im Mutterhaus berichtete, bezieht Dr. Thomas Böck Stellung. Der 43-Jährige, der schon seit Jahren regelmäßig in der Einrichtung zum Einsatz kommt, übernimmt auf Wunsch der Kassenärztlichen Vereinigung deren Leitung. Die KV hatte entschieden, die Regie über die gut laufende Notdienstzentrale zu übernehmen und deshalb dem Verein „Ärztebereitschaft Region Trier e.V.“ gekündigt. Hiergegen regte sich bei Ärzten Protest, doch Böck gibt nun Entwarnung und ist überzeugt, dass die Entscheidung der KV weder den Patienten noch den Ärzten gravierende Nachtteile bringen wird.
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„Gebt mir eure Stimmen!“

Am Dienstag kommender Woche starten die Wahlen zur ersten Trierer Jugendvertretung. Hatte es noch vor wenigen Wochen danach ausgesehen, als kämen nicht genügend Bewerber für die 22 zu vergebenden Plätze zusammen, haben nun fast 70 Kandidaten ihren Hut in den Ring geworfen. Bei einer Auftaktkonferenz blieben diese aber noch weitgehend unter sich, nur wenige potenzielle Wähler waren in die Viehmarktthermen gekommen. Von Wahlkampf wollen ohnehin die wenigsten etwas wissen. Bei den Gruppendiskussionen wurde vor allem deutlich: Die Perspektiven der Kinder und Jugendlichen könnten die Stadtpolitik bereichern.
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Egger bald für Knöllchen zuständig

Nur wenige städtische Ämter stehen derart häufig in der Kritik, wie das Straßenverkehrsamt. Das liegt in der Natur seiner Aufgaben, ist das Amt in Trier auch für die Kontrolle des ruhenden Verkehrs zuständig. Vor allem die Diskussion über das Parken auf dem Radweg am Moselstadion erhitzte in den vergangenen Monaten die Gemüter – und machte Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) zur Zielscheibe heftiger Kritik. Nun bestätigte die Stadt Informationen von 16vor, wonach die Zuständigkeit für das Straßenverkehrsamt zum Januar in den Geschäftsbereich von Wirtschafts- und Kulturdezernent Thomas Egger (FDP) wechseln soll.
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