Beiträge von » Marcus Stölb

Finanzamt schließt früher

TRIER. Das Servicecenter des Trierer Finanzamts wird künftig an drei Tagen in der Woche früher als bisher schließen. Zur Begründung erklärte die Behörde gegenüber 16vor, dass man die Öffnungszeiten an die anderer Finanzämter angleichen wolle.
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„Ich will nicht mein Henker sein“

Sie gilt als eine der größten politischen Herausforderungen der kommenden Jahre – die Energiewende, mit der Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie und auch den Abschied von fossilen Energieträgern bewerkstelligen will. Am Mittwoch startete die Energieagentur Region Trier die Veranstaltungsreihe „Energiekonsens“. Das Ziel: Die Bürger sollen in die Planung der regionalen Energiewende eingebunden werden. Zur Einstimmung hatte die EART den bekannten Fernsehjournalisten und Buchautor Dr. Franz Alt engagiert. Was als „Impulsvortrag“ angekündigt war, geriet zur lautstarken Brandrede. Alt holte zu einem Rundumschlag aus, wetterte gegen „lauter Verbrecher“ und warnte vor Wüstenbildung und Überschwemmungen. Bei den geplanten sieben Zukunftswerkstätten wird es hoffentlich sachlicher zugehen.
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Mit Bischof, Bloas und Beck

TRIER. Die zentrale Maikundgebung des rheinland-pfälzischen DGB findet in diesem Jahr in Trier statt. Teilnehmen werden unter anderem Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) und Bischof Stephan Ackermann.
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Easyjet kommt nach Luxemburg

LUXEMBURG. Europas zweitgrößte Billigairline Easyjet wird schon bald den Luxemburger Flughafen anfliegen. Das bedeutet nicht nur neue Konkurrenz für Luxair und British Airways, sondern auch für den irischen Carrier Ryanair.
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„Das ist wirklich der Netteste“

Für viele Nutzer des Trierer Nahverkehrs ist Detlef Sibernik der freundlichste Busfahrer der Stadt. Unter Studenten genießt die fahrende Frohnatur Kultstatus. Ungezählte Fahrgäste hat der gebürtige Neubrandenburger, der heute Geburtstag feiert, schon mit seinen originellen Ansagen über die „Flüstertüte“  (O-Ton Sibernik) erheitert. Heute feiert er seinen 56. Geburtstag. Ein Anlass mehr, ihn vorzustellen. 16vor sprach mit dem Busfahrer, der vor zwei Jahrzehnten von Greifswald in die Region Trier zog, über seinen Beruf, das Leben und ein Zauberwort, das Türen öffnet.   
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Casino: Bürgersaal bis 2017?

TRIER. Überlegungen der Triwo AG, den Bürgersaal im Casino am Kornmarkt in Büro- oder Verkaufsflächen umzuwandeln, haben die SPD auf den Plan gerufen. Von OB Klaus Jensen wollen sie wissen, ob der Saal als zweite Spielstätte des Theaters taugt.
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Mit dem stählernen Rock übers Wasser gepilgert

Der Zeitpunkt hätte passender nicht sein können, und auch der Ort schien gut gewählt: Nur wenige Stunden nachdem bekannt geworden war, dass die rund 240 Beschäftigten des insolventen Trierer Stahlwerks noch mehr als schon zuvor um ihre Jobs bangen müssen, fand am Mittwochmorgen im Ehranger Hafen der Auftakt des Tags der „Aktion Arbeit“ im Bistum Trier statt. An Bord von fünf Fahrgastschiffen machten sich rund 1.000 Menschen auf den Weg nach Zurlauben. Angeführt wurde die kleine Flotte von einem Lastkahn, auf dem der sechs Meter hohe und mehr als drei Tonnen schwere „Schaff-Rock“ transportiert wurde. Das „Mahnmal gegen Arbeitslosigkeit“ steht nun auf dem Basilika-Vorplatz, derweil die Stahlwerker um ihre Stellen zittern und selbst die IG Metall wenig Hoffnung macht, dass sich noch ein Käufer für das Unternehmen finden wird.
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NPD plant Kundgebung in Trier

TRIER. Nach Informationen von 16vor plant die Triere NPD für diesen Freitag eine Kundgebung. Als Versammlungsort wünscht sich die rechtsextremistische Partei dem Vernehmen nach den Balduinsbrunnen gegenüber dem Mehrgenerationenhaus.
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Babic-Ausschluss vor Gericht

TRIER. Das Verwaltungsgericht wird am 8. Mai die Klage des NPD-Kreisvorsitzenden Safet Babic gegen seinen Ausschluss aus dem Trierer Stadtrat verhandeln.
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„Ist das jetzt der Papst?“

TRIER. Vereinzelte Unmutsäußerungen und einiges an Aufsehen erregte am Samstagnachmittag ein „Walk Act“ durch die Trierer Innenstadt. Als Hitler und Papst Pius XII verkleidet zogen Wolfram P. Kastner und Linus Heilig auch zum Domfreihof.
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Knapp 6.800 am ersten Tag

TRIER. Am ersten Tag der Heilig-Rock-Wallfahrt sind gestern fast 6.800 Menschen in den Dom gekommen, um einen Blick auf die in einem Schrein ausgestellte Reliquie zu werfen. Am Samstag pilgerten rund 1.500 Luxemburger nach Trier.
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Enthüllung im Trierer Dom

Mit einem Pontifikalamt im Dom ist am Freitagmittag die erste Heilig-Rock-Wallfahrt des 21. Jahrhunderts eröffnet worden. Um kurz vor 15 Uhr nahmen Dompropst Werner Rössel und Wallfahrsleiter Georg Bätzing das rote Tuch vom hölzernen Schrein. Unter einer mehrere Hundert Kilogramm schweren Glasplatte ist die Reliquie nun bis zum 13. Mai zu sehen. Der römische Kurienkardinal Marc Ouellet, der als Sondergesandter des Papstes gekommen war, erinnerte in seiner Predigt an die „tiefgreifenden Krisen“, durch welche die Kirche nicht nur in Deutschland „verunsichert“ sei. Auf dem Domfreihof hielten derweil zur gleichen Zeit Mitglieder des Opferbündnisses „Missbrauch im Bistum Trier“, kurz MissBIT, eine Mahnwache ab.
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Trierer Student verurteilt

TRIER. Das Landgericht Trier hat einen Studenten wegen schwerer räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 26-Jährige hatte im vergangenen Spätsommer im Palastgarten zwei Passanten überfallen.
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Linke verklagt Trierer Stadtrat

TRIER. Die Ratsfraktion der Partei Die Linke hat den Trierer Stadtrat verklagt. Das Verwaltungsgericht wird am kommenden Dienstag die Klage, bei der es um die Besetzung eines Dezernatsausschusses geht, verhandeln.
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Zehntausende wollen nach Trier

Der Dom ist dicht, der Südwestrundfunk hat Triers alte Bischofskirche in Beschlag genommen. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der Schrein für die Reliquie in die Kathedrale gebracht. Während der SWR seine Live-Übertragung der Feier vorbereitet, mit der am Freitag dem 13. die erste Heilig-Rock-Wallfahrt seit 1996 eröffnet wird, vermeldet das Bistum, dass sich bereits 960 Gruppen mit mehr als 117.000 Pilgern angemeldet haben. Auch aus Brasilien, Georgien und von den Philippinen machen sich Menschen auf den Weg. Schon am Samstag kommt Luxemburgs Premier Juncker mit Tausenden seiner Landsleute nach Trier. Für die meisten Pilger scheint die Devise indes „hin und weg“ zu lauten. Viele Hotels melden noch freie Kapazitäten.
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Flashmob gegen Tanzverbot

TRIER. Mit einem Flashmob haben am Samstagmittag auf dem Trierer Domfreihof rund ein Dutzend junger Menschen gegen das noch bis Sonntagnachmittag geltende Tanzverbot protestiert.
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Würde Jesus Facebook nutzen?

Meist trifft man ihn auf seinem Fahrrad an, rund 5.000 Kilometer legt er jedes Jahr mit seinem Velo zurück. Doch auch auf Facebook ist Pater Aloys Hülskamp viel unterwegs. Der Pfarrer von Trier-West/Pallien wartet nicht, bis die Menschen auf ihn zukommen. Mit seiner offenen Art erreicht er viele, die mit der Kirche nichts am Hut haben. „Seelsorge spielt sich auf den Straßen, in den Häusern und Kliniken, aber auch im Gefängnis ab, überall dort, wo Menschen leben“, lautet sein Credo. Also auch in sozialen Netzwerken. Ob Jesus heute Facebook nutzen würde? „Er hat alle Wege und Möglichkeiten genutzt, um mit Menschen in Kontakt zu treten“, kontert der Pater, der im Westen der Stadt seine Heimat gefunden hat.
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Kollektiver Kirchenaustritt

TRIER. In einer gemeinschaftlichen Aktion sind am Gründonnerstag in Trier mehrere Menschen aus der Kirche ausgetreten. Vor dem Standesamt am Domfreihof feierten sie anschließend ihre Entscheidung.
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Auftakt mit Franz Alt

TRIER. „Energiekonsens Region Trier“ lautet der Titel einer Veranstaltungsreihe der Energieagentur Region Trier, die am 25. April in der Europahalle starten wird. Zum Auftakt hat sich der bekannte Journalist und Buchautor Dr. Franz Alt angesagt.
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Große Ratlosigkeit am Augustinerhof

Eine „Ergebnisverbesserung“ von 1,9 Millionen Euro soll die Stadt bewerkstelligen, und das noch im laufenden Jahr. Diese Auflage machte jetzt die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion bei ihrer Genehmigung für den Haushalt 2012. Wo das Geld herkommen soll, steht noch in den Sternen. Gegenüber 16vor kündigte OB Klaus Jensen (SPD) an, schon bald einen Konsolidierungsplan vorlegen zu wollen. Während die Grünen bereits erste konkrete Vorschläge machen, wirft die Linke der Kommunalaufsicht „Unverfrorenheit“ vor. Auch die Sozialdemokraten sind alles andere als begeistert ob der neuerlichen Konsolidierungsvorgabe: „Für uns ist aktuell nicht ersichtlich, wie das gehen soll“, so Fraktionschef Sven Teuber. Ähnlich äußert sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion: Man sehe keine konkreten Möglichkeiten, auf die Schnell so viel Geld einzusparen, erklärte Dr. Ulrich Dempfle.
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Casino: Kein Nutzer in Sicht

TRIER. Für den Bürgersaal im Casino am Kornmarkt zeichnet sich noch keine neue Nutzung ab. Das erklärte die Triwo AG am Mittwoch auf Anfrage gegenüber 16vor. Fraglich scheint auch, ob der Saal dauerhaft öffentlich zugänglich bleiben wird.
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Jensen holt SWR-„Tatort“ nach Trier

Paukenschlag in Mainz: Die Programmverantwortlichen des Südwestrundfunks haben entschieden, den Schauplatz des SWR-„Tatorts“ von Ludwigshafen nach Trier zu verlegen. 23 Jahre nachdem Ulrike Folkerts als Lena Odenthal ihre Ermittlungen aufnahm, soll ab Herbst ein neues Kommissaren-Duo zum Einsatz kommen. Nach Informationen von 16vor nahm man dies beim SWR zum Anlass, die Folgen künftig an einem anderen Ort zu drehen. Ausschlaggebend für Trier sei die Nähe zu Luxemburg sowie die Vielzahl interessanter Drehorte gewesen, etwa im Ehranger Hafen oder im alten Ausbesserungswerk der Bahn in Trier-West. Maßgeblichen Anteil an der Entscheidung hatte aber auch Klaus Jensen. Der OB wollte seinen Coup ursprünglich morgen verkünden – pünktlich zum fünften Jahrestag seines Amtsantritts. Bevor Sie aber nun weiterlesen – dieser Text war unser Beitrag zum 1. April 2012.
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Ackermann macht Bätzing zu seinem Stellvertreter

Dass Georg Holkenbrink über kurz oder lang seinen Posten würde räumen müssen, war für Beobachter längst ausgemacht. Wiederholt war der Generalvikar in den vergangenen Jahren in die Kritik geraten, unter anderem wegen einer groß angelegten Strukturreform und eines strikten Sparkurses, dem sich das Bistum für die kommenden Jahre verschrieben hat. Zudem steht der 50-Jährige, und mehr noch sein Bischof massiv unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass das Bistum mehrere pädophile Priester weiterbeschäftigt. Dennoch hatten die wenigsten damit gerechnet, dass Stephan Ackermann so kurz vor der Wallfahrt eine derart wichtige Personalie bekannt geben würde. Mit Georg Bätzing macht der Bischof nun einen Mann zu seinem Stellvertreter, der schon einmal sein Vorgesetzter war, und dem viele noch eine große Zukunft in der Kirche voraussagen.
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„Wenn das Angebot stimmt, brummt es“

„Nahverkehr im Wandel – strategische Neuausrichtung statt Jammern, Klagen und Schwarzsehen!“, lautete das Motto des 9. Deutschen Nahverkehrstags, der heute endet. Mehr als 400 Experten diskutierten in Trier über die Herausforderungen, mit denen der motorisierte Teil des Umweltverbunds zu kämpfen hat. Der Mainzer Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) warnte davor, dass sich der Bund „schleichend“ aus der Mitfinanzierung des Nahverkehrs verabschieden könnte. Während Jürgen Fenske, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, überzeugt ist, dass sich das Angebot von Bussen und Bahnen sehen lassen kann, forderte der Bundesvorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Michael Ziesak, mehr Herzblut für die Sache. Hierbei könne die Branche noch einiges von Autoherstellern und Fluggesellschaften lernen.
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Luxemburgs Flughafen legt zu

LUXEMBURG. Der Luxemburger Flughafen verzeichnete im vergangenen Jahr einen neuen Rekord bei den Passagierzahlen: Gegenüber 2010 legte das Fluggastaufkommen auf dem „Findel“ um fast 10 Prozent zu. Einen Einbruch gab es im Frachtbereich.
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Zwist an der Spitze

Er sei sich sicher, dass man in einem „kollegialen Geist der Zusammenarbeit“ die Stadt führen werde, erklärte OB Klaus Jensen. Das war im Februar 2010, Angelika Birk (B90/Die Grünen) und Thomas Egger (FDP) hatten soeben ihre Ämter angetreten. Inzwischen scheint vom kollegialen Geist nicht mehr viel übrig. Birk und Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani geraten regelmäßig über Kreuz. Die Folge sind ein bisweilen desaströses Erscheinungsbild des Stadtvorstands sowie Verzögerungen bei wichtigen Projekten wie etwa dem Neubau der Treverer-Schule. Insider fühlen sich schon an die letzten Amtsmonate von Georg Bernarding und Ulrich Holkenbrink (CDU) erinnert, als die Stimmung an der Stadtspitze schon einmal auf einem Tiefpunkt schien.
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Stadtrat kassiert Grillverbot

TRIER. In Triers öffentlichen Grünanlagen darf wieder gegrillt werden. Das beschloss der Stadtrat am Dienstagabend mit großer Mehrheit. Auf Vorschlag des Stadtvorstands dürfen jedoch keine Einweggrills verwendet werden.
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Freundliches Miteinander?

Die vier Stellplätze im mittleren Teil der Neustraße sollen wegfallen. Die Maßnahme ist Teil eines kurzfristig umsetzbaren Konzepts, das die Verwaltung am Montagabend im Rahmen einer Bürgerversammlung vorstellte. Auf diese Weise soll der Durchgangsverkehr in einer der attraktivsten Einkaufsstraßen Triers gemindert werden. Die große Mehrheit der rund 40 Anlieger, die sich an der Diskussion beteiligten, begrüßten das Vorhaben, das noch in den zuständigen Dezernatsausschüssen beraten und beschlossen werden muss. Allerdings gab es auch Stimmen, die sich gegen Veränderungen aussprachen. So sprach eine Hauseigentümerin mit Blick auf die Verkehrssitution von einem „freundlichen Miteinander“. Andere nannten die Verhältnisse indes „unerträglich“ und sähen es am liebsten, wenn der Straßenabschnitt in eine Fußgängerzone umgewandelt würde.
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Trier soll an Boden verlieren

TRIER. Stimmt der Stadtrat zu, wird Trier an Boden verlieren. Im Zuge der Planungen des Landkreises zum Ausbau der Kreisstraßen in der Ortslage von Mertesdorf, soll sich die Gemeindegrenze zwischen der Stadt und der Ortsgemeinde im Ruwertal verändern.
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„Die Herren haben alle richtig gehandelt“

Im Rahmen seines Bürgerempfangs hat Oberbürgermeister Klaus Jensen am Freitagabend erstmals den Preis für Zivilcourage der Stadt Trier verliehen. Ausgezeichnet wurden drei Männer, die in unterschiedlicher Form geholfen haben, Gewalt zu verhindern und deeskalierend zu wirken. Während Paul Trappen einschritt, als ein Mann gegenüber einer Frau handgreiflich wurde, sorgten Lokomotivführer Heinz Diegler und Zugbegleiter Nikolaus Meyer im vergangenen September dafür, dass es in einem Regionalexpress zwischen Koblenz und Trier nicht zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen kam, die besser nicht in einem Fahrzeug unterwegs sind. „Die Herren haben alle richtig gehandelt“, lobte Polizeipräsident Lothar Schömann.
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Egger: Ausstellung findet statt

TRIER. Kulturdezernent Thomas Egger (FDP) rechnet fest damit, dass die geplante Ausstellung „Reliquie – Fetisch in Kirche, Kunst und Konsum“ stattfinden wird. Das erklärte er am Mittwochabend in einer Sitzung der Dezernatsausschüsse III und IV.
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Angebot nach Frankfurt verdoppelt

LUXEMBURG/TRIER. Konkurrenz für den gestern gestarteten „DeLux-Express“: In Zusammenarbeit mit der deutschen Bohr Omnibusse GmbH bietet die luxemburgische Sales-Lentz-Gruppe nun ebenfalls Fernbusverbindungen von Trier nach Frankfurt an.
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Kameras im Palastgarten, Wache in der Palaststraße

Werden Hauptmarkt, Palastgarten und Domfreihof schon bald von Kameras überwacht? Das Vorhaben ist zumindest Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem sich die Polizei für die Heilig-Rock-Wallfahrt rüstet. Zwar rechnen die Sicherheitskräfte mit einem „friedlichen Pilgerfest“, kalkulieren aber mit deutlich mehr Besuchern, als bislang erwartet. Polizisten aus Belgien, Frankreich und Luxemburg sowie dem Saarland werden ihre Kollegen vor Ort unterstützen. Was die geplante Kameraüberwachung anbelangt, scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen, wie der Landesbeauftragte für den Datenschutz gegenüber 16vor erklärte. Die Piratenpartei und der Chaos Computer Club kritisieren die Pläne der Polizei: „Kameras gaukeln Sicherheit nur vor“.
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„Ich finde das durchaus dramatisch“

Einen Rahmen für eine „künstlerische Auseinandersetzung zu Fragen von Konsum, Kommerz und modernen Götzenbildern“ soll sie bieten, die Ausstellung „Reliquie – Fetisch in Kirche, Kunst und Konsum“. Doch nun ist fraglich, ob die kritische Begleitveranstaltung zur Heilig-Rock-Wallfahrt überhaupt stattfinden wird. Wenige Wochen vor Eröffnung fehlt dem Tuchfabrik Trier e.V. als Veranstalter rund ein Drittel des Budgets. Sowohl die Kulturstiftung der Sparkasse als auch die Kulturstiftung Trier wollen die Ausstellung nicht unterstützen. Angeblich stören sich beide Stiftungen an der Teilnahme der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung, was auf Anfrage jedoch dementiert wird. GBS-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon spricht von einem „Skandal“. Sollte die Ausstellung nicht stattfinden, wäre Trier blamiert und rund 60 zeitgenössische Künstler müssten wieder ausgeladen werden.
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Mit den Pilgern kommen die Pedelecs

Bekommt Trier ein E-Bike-Verleihsystem? Ja, und das schon in wenigen Wochen, wenn auch nur für einen Monat. Die Stadtwerke und das im Westen der Stadt gelegene Fachgeschäft Velopoint bieten während der Heilig-Rock-Wallfahrt 100 Elektrofahrräder zur Miete an. Das Angebot richtet sich nicht nur an Pilger, sondern auch an Touristen und Einheimische, die auf zwei Rädern Stadt und Region erkunden wollen. Velopoint-Chef Uwe Fries sieht angesichts der Topographie Triers noch viel Potenziel für Pedelecs, immer mehr Menschen nutzten die E-Bikes als Autoersatz. Die CDU fordert nun, dass die Stadt das Projekt fachlich begleitet: „Wir wollen wissen, wie hoch die Akzeptanz für derartige Angebote ist“, erklärt Parteivize Dirk Louy im Gespräch mit 16vor.
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Streit geht in nächste Runde

TRIER. Der Streit zwischen der Stadt und einem Oberbrandmeister sowie der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft geht in eine weitere Runde. Während die Verwaltung jetzt einem Vergleich zustimmte, erklärte die DFeuG: „Das reicht uns nicht aus“.
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FWG kritisiert OB Jensen

TRIER. Die Freien Wähler üben scharfe Kritik an OB Klaus Jensen und dem Stadtvorstand. Zugleich komplettierte der Verein jetzt wieder seine Spitze: Neuer FWG-Vize ist Hans-Alwin Schmitz.
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„Wir wissen schon zuviel“

Rund 450 Menschen haben am Samstag in der Trierer Innenstadt gegen die rechtsextremistische NPD demonstriert. An der Spitze des Protestzugs marschierte OB Klaus Jensen, der in einer kämpferischen Rede davor warnte, die Gefahr der braunen Umtriebe zu verharmlosen. Davor warnte auch ein Vertreter des DGB, der sich zugleich gegen die Vereinnahmung von Arbeitnehmeranliegen durch die Rechten verwahrte: Die Faschisten seien die „größten Feinde der Arbeitnehmer“. Hunderte Polizisten verhinderten, dass es zwischen den Teilnehmern einer NPD-Kundgebung und Gegendemonstranten zu Zusammenstößen kommen konnte. Jensen bedauerte, dass nicht noch mehr Menschen Flagge gegen die Faschisten zeigten, und in der Tat hätte die Resonanz angesichts von mehr als 30 Unterstützergruppen größer ausfallen können.
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„Bei den Vorhäuten wurde es dem Vatikan zu viel“

In einem Monat wird im Trierer Dom die erste Heilig-Rock-Wallfahrt in diesem Jahrhundert eröffnet. Dann werden in der Moselstadt wieder Hunderttausende Gläubige erwartet, um einen Blick auf das angeblich letzte Gewand Christi zu werfen. Scharfe Kritik an der Reliquienverehrung übt derweil der Kirchenkritiker Horst Herrmann. Die Wallfahrt in Trier bediene vor allem eine Klientel, auf welche die Kirche „guten Gewissens verzichten“ könne. Zudem sei die Verehrung von Reliquien eine „infantile Form des Glaubens“, so Herrmann. Im Gespräch äußert sich der Theologe und Autor zahlreicher Bücher, dem die katholische Kirche 1975 seine Lehrerlaubnis entzog, über die 13 Vorhäute Jesu, den Heiligen Rock und den Umgang der Kirche mit Reliquien.
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„Die können noch mehr Dampf entwickeln“

Wenn denn stimmt, was manche Politikwissenschaftler sagen – dass nämlich Wähler parteiinterne Streitereien nicht mögen, dann müssten die Trierer die örtliche SPD nun gerne haben. Einträchtig präsentierte diese sich auf ihrem Parteitag. Malu Dreyer wurde in ihrem Amt ebenso klar bestätigt, wie ihre drei Stellvertreter. Während die Parteichefin einen differenzierten Blick zurück warf, ritt Sven Teuber heftige Attacken gegen die Dezernenten. Dabei schonte er weder Egger noch Birk, Kaes-Torchiani nannte er gar den „größten Problemfall im Stadtvorstand“. Auch inhaltlich positionierten sich die Sozialdemokraten. Möglichen weiteren PPP-Projekten wurde eine Absage erteilt. Anders als beim Südbad werde man derartiges nicht mehr unterstützen.  
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