Zwischen Leichtigkeit und Tiefe

TRIER. Nach seinem Auftritt im Sommer 2010 kommt „Wax Mannequin“ nun wieder nach Trier. Auf seiner „Saxon-Tour 2011“ macht Chris Adeney am Dienstag um 20 Uhr im Brunnenhof Halt.

Seit fast zehn Jahren bearbeitet Chris Adeney alias Wax Mannequin aus Hamilton, Ontario, seinen eigenen musikalischen Pfad zwischen Avantgarde-Folk und Alternative Pop. Er ist ein unermüdlicher Troubadour, ständig auf Tour, und Meile für Meile, Song für Song erspielt er sich ein loyales Publikum in seinem Heimatland und international, hauptsächlich in Australien und Europa.

Was seine Auftritte so besonders macht, ist die Balance aus Leichtigkeit und Tiefe. Auf den ersten Blick ein staubiger strohblonder junger Mann mit Dreitagebart, Hosenträgern, Gitarre, Sampler und etwas rumpeligen, folkigen Songs, die aber in einem unbeobachteten Augenblick mitten ins Herz treffen und den Zuhörer völlig entwaffnen können.

Seine Musik verwehrt sich den gängigen Schubladen, ist vor allem kreativ und zieht Einflüsse aus Prog-Metal, Space-Pop und Psych-Folk. Darin eingebettet Geschichten und Gedanken, die er einsammelt, wenn er in einem rostigen Minivan mit abgewetzten Reifen (oder mit der Deutschen Bahn) durch die Lande kurvt – unverwechselbar, frisch, unbequem und nachhaltig.

Das aktuelle Album „Saxon“ bietet allerfeinstes Acoustic-Songwriting mit klassischer Gitarre, die Chris Adeney bei Bedarf auch schon mal durch einen Verzerrer jagt. Wax Mannequin hat sich einem begeisterten Trierer Publikum bereits im Sommer 2010 vorgestellt und auch dieses Jahr werden die Zugaben nicht ausbleiben…

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