Wieder Pleite für die Miezen

LEVERKUSEN. Die Trierer Miezen müssen weiterhin auf den ersten Punktgewinn in der neuen Saison warten. Beim Rekordmeister Bayer Leverkusen reichte es nur zu einem 24:32 (11:17).

Die „Werks-Elfen“ rücken damit in die Spitzengruppe der Liga vor.

In den vergangenen acht Aufeinandertreffen hatten die Miezen nur einmal einen Punkt geholt, bei den letzten fünf Niederlagen erzielte Leverkusen jeweils mehr als 30 Gegentore. Genau in diese Richtung entwickelte sich auch das aktuelle Duell am Sonntagnachmittag in der Smidt-Arena Leverkusen. Die Gastgeberinnen waren von Beginn an spielbestimmend und setzten sich schnell über 3:0 und 5:1 bis auf 10:5 nach rund einer Viertelstunde ab.

Den Miezen gelang es nun besser ins Spiel zu kommen, sodass der Rückstand bis zur Pause zwischen vier und sechs Toren schwankte – in die Kabinen ging es mit einem 17:11 für die Elfen. Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten wieder die Damen von Renate Wolf, nachdem Nadine Rost und Megane Vallet beide kurz aufeinanderfolgend eine Zeitstrafe erhielten. Leverkusen zog begünstigt von der doppelten Überzahl bis auf 23:14 davon, sodass Miezentrainer Thomas Happe schon in der 39. Spielminute seine zweite Auszeit nehmen musste, um zu verhindern, dass sein Team von den Elfen überrollt wird.

Die Maßnahme zeigte Wirkung und Trier verkürzte auf 24:16, als Eva Lennartz für die nächste Unterzahl sorgte. Leverkusen gelang nun mit dem 24:34 die erste Zehn-Tore-Führung des Spiels, doch Trier steckte in der letzten Viertelstunde trotz der aussichtslosen Lage nicht auf und schaffte in der 54. Spielminute das 28:23. Ein Funke Hoffnung auf eine kleine Überraschung kam daraufhin bei den mitgereisten Trierer Fans auf, doch Leverkusen zeigte sich abgeklärt genug, um den Sieg am Ende sicher nach Hause zu fahren und traf nach drei Toren der Ex-Miezen Jochin und Egger per Siebenmeter noch zum 32:24-Endstand.

Miezentrainer Thomas Happe haderte einmal mehr mit der Höhe der Niederlage: „Wir dürfen uns in den ersten Minuten schlichtweg nicht so vorführen lassen, weil wir so jede Chance von Beginn an wegwerfen und die gesamte Partie lang einem großen Rückstand hinterherlaufen“, so Happe weiter, „Leverkusen war heute nicht in?Reichweite für uns, aber wir müssen uns besser verkaufen, damit wir in den Spielen gegen Bad Wildungen und Celle unser volles Potenzial abrufen und dort die nötigen Punkte sicher sammeln können.“

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