Wettstreit der Saxophonisten
TRIER. Hinkommen, auspacken und losspielen – swingen ohne viel Gerede, ohne verkopftes Jazzkonzept, aber mit Energie, Leidenschaft, Spaß und Stil… Das versprechen „The Toughest Tenors“ am Donnerstag ab 20 Uhr im Brunnenhof.
Über die Möchtegern-Schläger des HipHop, die sich erboste Reim-Duelle liefern, können die „Toughest Tenors“ nur müde lächeln. Die fünf schweren Jazz-Jungs, gestählt und trainiert in den Club-Kampfstätten von Berlin und New York, fackeln nicht lange. Sie zeigen, was das „Hard“ im „Hardbop“ bedeutet, wie viel Muskelmasse der Blues hat, und machen klar, woher die so genannten Battles des Rap wirklich kommen. Und zwar aus dem Geiste des edlen Wettstreites, den die genialen Tenorsaxophonisten der 50er und 60er Jahre, Legenden wie Dexter Gordon und Wardell Gray, Johnny Griffin und Eddie „Lockjaw“ Davis, pflegten.
Die „Toughest Tenors“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, die lange Tradition der „Saxophone-Battles“ wieder zum Leben zu erwecken. Mit Original-Arrangements, aber ohne falsche Nostalgie. Aktuell, aber ohne Trend-Doping. Mit geballter Energie, ungebremster Spielfreude, schlagfertigem Humor. Und mit dem Herzen eines Boxers.
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von 16vor
