Volksfest und Vollrausch

TRIER. „Kein Volksfest ohne Vollrausch? Welche Strategien wirken gegen den Alkoholmissbrauch Jugendlicher?“ lautet das Thema einer Podiumsdiskussion der CDU-Stadtratsfraktion am 14. Mai.

Ob beim Altstadtfest, im Palastgarten oder jüngst an Weiberdonnerstag – Alkoholexzesse zählen zu den Begleiterscheinungen zahlreicher Volksfeste. Betroffen sind oft schon Jugendliche, deren feuchtfröhliches Feiern schon mal auf der Notaufnahme eines Krankenhauses endet. So mussten in diesem Jahr am Weiberdonnerstag Dutzender junger Menschen in Trierer Kliniken eingeliefert oder zumindest ärztlich versorgt werden.

„Maßnahmen wie die Errichtung von Sperrzonen führten bislang meist dazu, dass sich das Problem in andere Bereiche der Stadt verlagert hat. Gelöst wurde es trotz vieler Anstrengungen aus Verwaltung und Gesellschaft bisher noch nicht“, heißt es in einer Mitteilung der CDU-Stadtratsfraktion. Diese will das Thema nun mit einer Podiumsdiskussion aufgreifen. Gemeinsam mit Experten und Vertretern von Jugendeinrichtungen soll über das Problem des Alkoholmissbrauchs debattiert und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht werden.

An der Veranstaltung am Montag, 14. Mai, nehmen Dr. Harald Michels, Leiter des Gesundheitsamts Trier sowie Marc Powierski, Beauftragter für Jugendsachen der Polizeidirektion Trier, teil. Außerdem auf dem Podium sitzen werden Bettina Bulitta-Steimer, Hausleiterin Mergener Hof e.V./ MJC Trier, und Reinhold Spitzley, Geschäftsführer Palais e.V. Auch Louis-Philipp Lang, Vorsitzender des Trierer Jugendparlaments, hat seine Teilnahme zugesagt. Beginn der Diskussionsrunde im Kurfürstlichen Palais ist um 19.30 Uhr.

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