App für eine Nacht

TRIER. Am kommenden Freitag startet der „City Campus – Triers lange Nacht der Wissenschaft“. Damit sich die Besucher in der Innenstadt gut zurecht finden, haben Studenten der beiden großen Trierer Hochschulen eine „City Campus“-App entwickelt.

Einmal auf dem Smartphone installiert, gibt diese Applikation umfassende Informationen über Triers Großevent.

Als Kooperationsprojekt des Fachs Informatik der Fachhochschule Trier und der Koordinationsstelle E-Learning der Universität Trier haben die Studenten Jan Lehmann, Jan Meier und Jonas Vogel unter der Leitung von Jörg Röpke und der wissenschaftlichen Begleitung von Professor Georg Schneider eine App für Android und iPhone programmiert. Diese App sei das ideale Instrument, um sich über den „City Campus“ treiben zu lassen, versprechen die Verantwortlichen. Von der Veranstaltungsübersicht aus können die Nutzer schnell und komfortabel auf das aktuell laufende Programm zugreifen. Gehzeiten vom eigenen Standort zu den in Frage kommenden Veranstaltungen des „City Campus“ bieten eine erste Orientierung, die Navigationsfunktion der App führt die Besucher auf direktem Weg zum gewünschten Ort. Als weiteren Service informiert die App permanent über mögliche Programmänderungen. Mit diesen innovativen Funktionen ist die „City Campus“-App ein hilfreicher Begleiter und ein umfassendes Informationsmedium.

Abgerundet wird das Konzept durch eine Feedbackfunktion: Alle Ausstellungen und Veranstaltungen des „City Campus“ werden mit QR-Codes ausgestattet. Durch das Scannen eines solchen Codes mithilfe der App können die Besucher ihre direkte Rückmeldung abgeben. Diese beitragsbezogenen Bewertungen sollen nach Triers langer Nacht der Wissenschaft ausgewertete werden und künftigen Projekten zugutekommen.

„Vergleichbare Anwendungen bieten meist statische Themenrouten an, bzw. die Nutzer müssen sich diese im Vorhinein selbst zusammenstellen“, erklärt Jörg Röpke von der Universität Trier und ergänzt: „Die City Campus-App präsentiert hier einen neuen Ansatz: Besucher sollen dazu animiert werden, sich durch die Großveranstaltung treiben zu lassen und so auf eine spontane Entdeckungstour zu begeben.“ Die Entwickler der City Campus-App werden am Veranstaltungsabend mit einem Servicestand vertreten sein, über ihre Arbeit informieren und darüber hinaus auch technische Hilfe anbieten.

Nach der langen Nacht der Wissenschaft werde die „City Campus“-App aber nicht in der imaginären Smartphone-Schublade verschwinden. Basisfunktionen der App möchte Jörg Röpke mit seinem Team in Zukunft für weitere Anwendungsszenarien an der Universität nutzen: „Beispielsweise für Tagungen, zu denen ortsfremde Gäste anreisen, kann die App unter anderem als hilfreicher Wegweiser von der eigenen Haustür bis zum Veranstaltungsort dienen.“

Die kostenlose App kann unter app.citycampus-trier.de installiert oder direkt über Google Play oder den App Store bezogen werden. Weitere Informationen gibt es zusätzlich auf der Webseite www.citycampus-trier.de.

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