TRENEG auf Genossensuche

TRIER. Die Gründung der Trierer Energiegenossenschaft der Lokalen Agenda 21 Trier eG, kurz TRENEG, ist nun formal abgeschlossen. Neben den 25 Gründungsmitgliedern haben bereits mehr als 70 Bürger ihr Interesse an Anteilen bekundet.

Das erklärte TRENEG-Geschäftsführer Zeljko Brkic am Freitag gegenüber 16vor. Nach der Eintragung ins Genossenschaftsregister sei man nun auch voll handlungsfähig.

Erklärtes Ziel der Energiegenossenschaft ist es, die Energiewende in der Region voranzubringen. Die TRENEG wolle das Engagement von Bürgern und Bürgerinnen gemeinsam mit Unternehmen, kommunalen und anderen Institutionen, Vereinen, Verbänden bündeln, heißt es in einer Mitteilung. Diese natürlichen und juristischen Personen können durch die Zeichnung eines oder mehrerer Genossenschaftsanteile à 500 Euro Mitglieder der TRENEG werden. Auf diese Weise kommt das Eigenkapital zusammen, welches als Grundstock dient, um in der Region Trier Anlagen zur Gewinnung von erneuerbaren Energien zu errichten. Aufträge für Installation und Wartung sollen dabei an hiesige Unternehmen vergeben werden, so dass ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region erfolge und regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden könnten, so Brkic. Aus den erwarteten Gewinnen der Genossenschaft soll jährlich eine Rendite von ca. 4 Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet werden. Dem geschäftsführenden Vorstand der TRENEG gehören neben Brkic mit Marc Steinert und Gerhard Dehen je ein Vertreter der Trierer Stadtwerke und der Volksbank Trier an.

Zu den konkreten Projekten der TRENEG erklärte Aufsichtsratschef Professor Bernd Hamm: „Wir sind froh, gleich zu Beginn zwei Photovoltaik-Projekte angehen zu können, die beide auch unter den neuen Bedingungen des EEG profitabel sein werden. Mit Viel Glück werden wir aber eines davon sogar noch nach den günstigeren alten Einspeisetarifen realisieren können. Dann hätten wir einen soliden Grundstock, um die weiteren Projekte der TRENEG voranzutreiben, die dann beispielsweise auch den von der EEG-Novelle geforderten Strom-Eigenverbrauch berücksichtigen“. „Für den Anfang ist das Ziel der TRENEG, so schnell wie möglich das Eigenkapital zusammenzubekommen, um die ersten beiden Projekte umzusetzen“ fügt der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Horst Schreiber (Volksbank Trier eG) hinzu, und: „Ich bin sicher, die Trierer Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Unternehmen werden das stemmen. Zumal die Genossenschaftsanteile ja auch so etwas wie eine interessante ökologische Kapitalanlage darstellen“.

Eine weitere Informationsveranstaltung bei der TRENEG eG und ihre Projekte vorgestellt wird findet am 12. Juni 2012 um 17:30 Uhr bei der Volksbank Trier eG, Herzogenbuscher Straße 16-18 in Trier. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.treneg-trier.de zu finden. Für konkrete Fragen stehen die Mitglieder des Vorstandes unter der Telefonnummer 0651-9917754 oder E-Mail: info@treneg-trier.de zur Verfügung.

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