Wasserspielplatz erneuert
NEU-KÜRENZ. Auf den Spielplätzen im Park der früheren Landesgartenschau herrscht auch an Wochentagen oft reger Betrieb. Die Kinder können sich nun über einen erneuerten Wasserspielplatz und zusätzliche Sitzbänke freuen.
Beigeordneter Thomas Egger (parteilos), Aufsichtsratsvorsitzender der Petrispark GmbH, und Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU), übergaben jetzt die Anlage nach der insgesamt rund 70.000 Euro teuren Umgestaltung.
Die Gelder stellte die EGP im Rahmen der vertraglich zugesicherten Zahlungen für die soziale Infrastruktur zur Verfügung. Die Gesellschaft hatte das gesamte Konversionsgelände entwickelt und vermarktet. Beim Wasserspielplatz wurde vor allem der steile Mittelabschnitt erneuert. Dort läuft das Wasser jetzt über zehn quer angelegte große Stufen aus eckig zugeschnittenen Basaltsteinen talwärts. Sie dienen gleichzeitig als Sitzbänke. In der Mitte ist das Steinband jeweils durch eine breite Rinne unterbrochen. Am Rand sind ergänzend runde „Lavabomben“ ins Gelände eingelassen.
Diese Lösung sei zwar zunächst teurer als ein Ersetzen der früheren hölzernen Ablaufrinnen in Zick-Zack-Form, rechne sich aber nach Angaben des städtischen Grünflächenamts wegen der Langlebigkeit des Steins, heißt es in einer Mitteilung des Rathauses. „Das ist eine sehr gute nachhaltige Lösung“, so Simone Kaes- Torchiani. Diese Einschätzung bestätigte auch Landschaftsarchitekt Helmut Ernst, der den Park für die Landesgartenschau 2004 geplant hatte. Die alte Anlage aus Holz wurde im Frühwinter ausgebaut und in diesem Frühjahr ersetzt. Außerdem wurden einzelne schadhafte Elemente im oberen Teil des Wasserspielplatzes ausgetauscht. Insgesamt ist die Anlage mit Eichenbrettern aber nach zehn Jahren noch in einem guten Zustand. Das gilt auch für die Unterkonstruktion aus verzinktem Stahl.
Die zusätzlichen Holzbänke neben dem „Pfad der Sinne“ in der Nähe des Spielplatzes haben eine interessante Geschichte. Sie wurden zuerst beim Besuch des früheren Papstes Benedikt XVI. in Freiburg eingesetzt und standen danach im Palastgarten den Pilgern der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 zur Verfügung. Weitere neue Bänke stehen jetzt für Spaziergänger im oberen Teil des Parks Richtung Wissenschaftspark bereit.
Im Rahmen der Umgestaltung wurde außerdem zur Ergänzung des Sinnespfads ein großer „Summstein“ aus Basalt aufgestellt. In zwei Öffnungen können Besucher ihren Kopf hineinstecken und spannende Geräuschexperimente starten.
von 16vor
