Stelenreihe auf dem Stein-Platz

TRIER. Zur Erinnerung an die während der NS-Zeit in Konzentrationslager deportierten und ermordeten Trierer Sinti und Roma wurde auf dem Bischof-Stein-Platz eine Gedenkstätte errichtet. Am 10. September wird die Stelenreihe feierlich eingeweiht.

Dank zahlreicher Förderer aus der Bürgerschaft und der Unterstützung durch die Kulturstiftung Sparkasse Trier, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und das Bistum Trier war es möglich, die Finanzierung der Gedenkstätte zu sichern. Eine von dem Trierer Künstler Clas Steinmann entworfene Stelenreihe soll an das Schicksal der aus Trier deportierten und ermordeten Sinti und Roma erinnern. In Anwesenheit von Ministerpräsident Kurt Beck, OB Klaus Jensen, Domprobst Werner Rössel sowie Jacques Delfeld, dem Vorsitzenden des Verbands Deutscher Sinti und Roma, findet Einweihung der Gedenkstätte um 12.30 Uhr auf dem Bischof-Stein-Platz statt.

Sprechen wird dann auch Christian Pfeil, ein Überlebender des Holocaust. Die musikalische Umrahmung wird von Mitgliedern des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma gestaltet.

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