Startschuss für Synode
TRIER. Bischof Stephan Ackermann hat am Freitagabend den Mitgliedern der Vorbereitungskommission für die Bistumssynode ihre Ernennungsurkunden überreicht. Damit fiel der Startschuss für die Arbeit des 18-köpfigen Gremiums.
Die Mitglieder kommen aus den unterschiedlichen Bereichen des Bistumslebens. Zugleich bekräftigte der Bischof den Sinn und Zweck der Synode – mit ihr wolle das Bistum nach den Umstrukturierungsprozessen der vergangenen Jahre mit thematischen Schwerpunktsetzungen wieder „mehr Inhalt“ wagen.
Die Kommission wird sich von nun an regelmäßig unter Ackermanns Leitung treffen und drei wesentliche Aufgaben zu erledigen haben: die Arbeitsweise der Synode festlegen, den Bischof bei der konkreten Themenfestlegung der Synode unterstützen und die Zusammensetzung der Synode klären. In einem ersten Schritt informierte Offizial Dr. Georg Holkenbrink über den rechtlichen Rahmen. Dabei sei deutlich geworden, dass die Synode etwa 250 Mitglieder haben wird, von denen einige kraft Amtes zu berufen sind, andere hinzugewählt werden.
Das nächste Treffen der Vorbereitungskommission findet am 25. Januar statt. Vorbereitet werden die Sitzungen vom Synodenbüro, das im November seine Tätigkeit aufgenommen hat. Sekretär der Synode ist Christian Heckmann, der seit 2007 den Arbeitsbereich Jugendpastoral im Bistum geleitet hat. Vize-Sekretärin ist die Pastoralreferentin Elisabeth Beiling aus dem Dekanat Ahr-Eifel.
Eine Diözesansynode ist eine Versammlung von Klerikern und Laien eines Bistums, die den Bischof im Hinblick auf die von ihm vorgelegten kirchlichen Themen berät. Die letzte Synode im Bistum Trier fand 1956 statt.
von 16vor
