Standort Trier gefährdet?

TRIER. Ist die Trierer Niederlassung der Firma Brightpoint gefährdet? Vor dem Hintergrund einer möglichen Übernahme durch den amerikanischen Mitkonkurrenten Ingram Micro fürchtet man im Rathaus um die Zukunft des Standorts in Trier.

Insbesondere wegen der 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, die, was ihre Zukunft in Trier betrifft, verständlicherweise verunsichert seien, müsse eine Aufgabe des Standorts möglichst vermieden werden, erklärte Wirtschaftsdezernent Thomas Egger (FDP) am Donnerstag. „Natürlich stand die Stadt in der Vergangenheit stets mit der Geschäftsleitung im Dialog. Trotzdem kommt auch für uns die angekündigte Übernahme durch Ingram Micro überraschend. Wir versuchen jedenfalls gerne dabei mitzuhelfen, den Standort Trier beizubehalten und so die Arbeitsplätze der betreffenden Menschen zu sichern.“

Die amerikanische Handy-Händler und –Verteilerfirma Brightpoint hat 2007 Dangaard Telecom, die deutsche Tochter der dänischen Verteilerfirma für Mobilfunkgeräte, übernommen. Jetzt droht die Übernahme von Brightpoint durch den weltgrößten Großhändler für Produkte der Informationstechnologie, Ingram Micro.

Print Friendly, PDF & Email

von

Schreiben Sie einen Leserbrief

Angabe Ihres tatsächlichen Namens erforderlich, sonst wird der Beitrag nicht veröffentlicht!

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien!

Noch Zeichen.

Bitte erst die Rechenaufgabe lösen! * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.