„Städtebaulich nicht vertretbar“

TRIER. Der Stadt liegen Anträge für großflächige Werbeanlagen vor, die im Bereich von Pallien und Trier-Süd aufgestellt werden soll. Im Rathaus ist man wenig begeistert davon und will nun gegensteuern.

Neben klassischen Plakattafeln hätten in jüngster Zeit auch Anfragen nach so genannten Video-Walls und City-Light-Boards zugenommen, heißt es aus der Verwaltung. An der Zurmaiener Straße in Höhe des Moselstadions ist eine solche Video-Wall schon länger in Betrieb.

Diese Anlagen böten der Werbewirtschaft zwar „attraktive Möglichkeiten zur Ansprache eines breiten Interessentenkreises“, doch stellten sie aufgrund ihrer Größe, der Bewegung der Bilder sowie der Lichtspiegelungen „auch einen erheblichen Eingriff in das Stadtbild dar“. Außerdem könne durch Ablenkungseffekte die Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden.

Aus Sicht der Stadtplaner ist die Errichtung weiterer großflächiger Werbeanlagen im Bereich der Einfallstraßen Triers „städtebaulich nicht vertretbar“. Lediglich in der Innenstadt sowie im Bereich des Hauptbahnhofs kämen diese denn auch in Betracht. Um zu verhindern, dass etwa im Bereich der Moseluferstraßen in Trier-Süd oder in Pallien zwischen „Bitburger“ sowie Bonner und Kölner Straße solche Anlagen genehmigt werden müssen, sollen nun in beschleunigten Verfahren neue Bebauungspläne für die betroffenen Areale aufgestellt werden.

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