Projekt X: Neuerlicher Vorstoß

TRIER. Es dürfte ein Novum sein: FWG und Grüne werden in der nächsten Stadtratssitzung einen gemeinsamen Antrag zur Abstimmung stellen. Man wolle einen weiteren Vorstoß starten, um die Zukunft der Skatehalle in Trier-West zu sichern.

In dem gemeinsamen Antrag der beiden Fraktionen heißt es, dass ein Verkauf des Grundstückes erst dann erfolgen dürfe, wenn eine Alternative zum jetzigen Standort gefunden wurde. Hierbei müsse „ein nahtloser Übergang des Betriebes der Skaterhalle gewährleistet sein“. Zwar können sich FWG und Grüne einen Weiterbetrieb der Halle am derzeitigen Standort gut vorstellen, doch deuten sie auch Kompromissbereitschaft an: Der Stadtrat solle ein Kosten- und Finanzierungskonzept in Auftrag geben, „dass den bisherigen Standort mit dem eines Alternativstandortes vergleicht und die Herstellungs- und Folgekosten beider Varianten offenlegt“.

„Die Herstellungskosten eines Alternativstandortes werden aller Vorausschicht nach wesentlich teurer für die Stadt Trier als der Erhalt und Ausbau des jetzigen Standortes“, erklärte FWG-Fraktionschefin Christiane Probst. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Petra Kewes, hebt die Bedeutung der Skaterhalle für Trier und Trier-West hervor: „Hier ist in Eigenregie der Jugendlichen etwas entstanden, wofür sonst aufwändige Aktionspläne notwendig sind. Genau solche Graswurzelbewegungen braucht eine lebendige Stadt, genau dieses Engagement setzt Kräfte frei, die einen Stadtteil attraktiv machen.“

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