Pro und Kontra PV-Anlage
TARFORST. Der umstrittene Bau einer großflächigen Photovoltaikanlage auf dem Petrisberg, in unmittelbarer Nähe zum Campus II der Universität, steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion am kommenden Donnerstag.
Während der Stadtvorstand und eine klare Mehrheit des Stadtrats das Projekt befürworten, weil sie darin ein „Initialprojekt für die Nutzung der Photovoltaik auf Freiflächen“ sehen, die „eine wichtige Ergänzung zur Produktion von Elektrizität auf Dachflächen“ darstelle, gibt es unter Anwohnern Widerstand. „Ein Beispiel für einen Streit, der sich ähnlich in den kommenden Jahren an vielen Orten in Deutschland ereignen könnte“, erklärt Jutta Albrecht, stellvertretende Vorsitzende des Bernhard-Vogel-Kreises an der Universität.
Auf Einladung des BVK diskutieren am 2. Februar an der Universität Gegner und Befürworter des Vorhabens. Mit von der Partie werden Klaus Wittenkämper von der Initiative gegen die Photovoltaik-Anlage auf dem Petrisberg sowie der langjährige Leiter des Stadtplanungsamts, Eckart Leipprand sein. Mit auf dem Podium werden aber auch Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani sowie die Ratsmitglieder Dr. Elisabeth Tressel (CDU), Begoña Hermann (SPD) und Gerd Dahm (B90/Grüne) Die Moderation übernimmt Ignaz Bender, Vorsitzender des BVK und ehemaliger Universitätskanzler.
Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal 5 auf dem Campus I.
von Marcus Stölb
