Porträtmalerei als Imagepflege

TRIER. Goethe war immer alt, Schiller immer jung, und Karl Marx trug einen weißen Bart. In der Kooperationsreihe „VHS goes Marx“ des Karl-Marx-Hauses mit der Volkshochschule greift der Trierer Kunsthistoriker Dr. Michael Friedrich dieses Thema auf.

Sein Vortrag „Ein Bild, das bleibt: Porträtmalerei als Imagepflege“ am Dienstag, 4. Dezember, 20 Uhr, soll zeigen, wie sehr unsere visuelle Vorstellung historischer Persönlichkeiten von den Bildern geprägt ist, die zu ihren Lebzeiten als offizielle Darstellungen geschaffen wurden.

Zu Beginn der Veranstaltung findet auch die Übergabe einer Porträt-Sammlung statt, die der chinesische Künstler Yu Chengsong der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Geschenk macht. Der für seine Landschaftsbilder bekannte Yu porträtierte unter anderem die Staatschefs des G20-Gipfels von 2009 in Beijing und London. Er kombiniert in seinen Werken chinesische Aquarell- mit westlicher Öltechnik. Während des Vortrags wird der chinesische Künstler Bai Yun in einer Live-Performance eine Kalligraphie malen.

Der Eintritt zur Veranstaltung im Museum Karl-Marx-Haus ist frei (Einlass ab 19.30 Uhr). Anmeldung bei der VHS, Kurs Nr. Z11005, Tel. 0651/718-0. Weitere Infos bei der Museumsverwaltung, Tel. 0651/97068-0 oder info.trier@fes.de.

Print Friendly, PDF & Email

von

Schreiben Sie einen Leserbrief

Angabe Ihres tatsächlichen Namens erforderlich, sonst wird der Beitrag nicht veröffentlicht!

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien!

Noch Zeichen.

Bitte erst die Rechenaufgabe lösen! * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.