Parkour-Sportler formieren sich

NEU-KÜRENZ. Das Vereinsregister ist bald um einen Sportverein reicher: Rund 20 Jugendliche haben nun aus eigener Initiative heraus den neuen Parkour Trier e.V. gegründet.

Seit einigen Jahren schon treffen sich die Jungen und Mädchen wöchentlich zum Training. Mit der Hilfe von „Think Big“ entschlossen sie sich jetzt, ihrem Hobby einen offiziellen Rahmen zu geben, um in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen zu werden und im Winter eine Halle zum Trainieren gestellt zu bekommen. Der Zwischenstand: zwei erfolgreiche Vereinssitzungen, die Satzung vom Notar bereits beglaubigt und beim Amtsgericht eingereicht. Sobald das Finanzamt die Gemeinnützigkeit bestätigt, wird der Parkour Trier e.V. seinen Eintrag ins Vereinsregister bekommen. Die Gründungsfeier ist derweil schon absolviert.

Bei der aus Frankreich stammenden Bewegungskunst versucht der Sportler auf dem kürzesten oder effizientesten Wege von A nach B zu gelangen. Der sogenannte Traceur überwindet dabei alle Hindernisse, die ihm in den Weg kommen: Pfützen, Papierkörbe, Bänke, Blumenbeete und Mülltonnen ebenso wie Bauzäune. Der Sport habe aber zugleich noch eine „philosophische Dimension des Sich-Selbst-Überwindens, der Bildung einer gesunden Selbstkenntnis und eines guten Körpergefühls“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Viele Traceure übertrügen diese Aspekte auch auf ihren Alltag. Somit sei Parkour nicht nur ein Sport, sondern auch eine Lebenseinstellung.

Think Big , das gemeinsame Programm von Deutscher Kinder- und Jugendstiftung und Telefónica Germany, fördert bundesweit Ideen von jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren. Mit 400 Euro Unterstützung und professioneller Beratung setzen sie eigenverantwortlich und ehrenamtlich kleine Initiativen um, die möglichst Vielen zu Gute kommen – so auch die jungen Vereinsgründer aus Trier. Vor Ort werden die jungen Projektmacher dabei vom Treffpunkt am Weidengraben e.V. als Think Big Projektpartner beraten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.parkourtrier.de.

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