„Negativimage für Trier“
TRIER. Nach den Alkoholexzessen an Weiberfastnacht in der Trierer Innenstadt wollen die Freien Wähler die „erschreckenden Vorfälle“ nun auch im Stadtrat zur Sprache bringen.
Man verlange eine Stellungnahme vonseiten der Stadtvorstands sowie eine Diskussion, heißt es in einer Anfrage von FWG-Fraktionschefin Christiane Probst. OB Klaus Jensen und Ordnungsdezernent Thomas Egger hatten allerdings bereits am gestrigen Freitag deutlich gemacht, dass sie nun mit allen Verantwortlichen die Einzelheiten klären und Konsequenzen für künftige Veranstaltungen ziehen wollen. Wörtlich sprachen die Beiden von „widerwärtigen Begleiterscheinungen“ (wir berichteten).
Der FWG reicht die Ankündigung von OB und Dezernent offenbar nicht aus. Probst will nun wissen, was die Verwaltung tun könne, „damit solche negativen Auswirkungen und übermäßiger Alkoholkonsum – gerade von Jugendlichen – künftig vermieden werden“ könnten. Weiter heißt es in der Anfrage: „Welche Präventivmaßnahmen können vorgenommen werden, zum Beispiel Durchführung von Informationsveranstaltungen in Schulen und anderen Einrichtungen, insbesondere auch Warnung vor übermäßigem Alkoholkonsum und zur Vermeidung von Konfliktsituationen?“
Wegen der Aktualität und auch weil die Vorfälle ein „Negativimage für Trier“ seien, müsse sich der Stadtrat nun umgehend mit dem Thema befassen, verlangt die FWG, die das Thema auf die nächste Sitzung am 28. Februar setzen möchte.
von 16vor
